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Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (3DS)

Release:
18.11.2011
Genre:
Sportspiel
Publisher:
Sega

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 im Gamezone-Test

17.02.2012 17:50 Uhr
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Neu
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Wieder eine gewagte Mischung aus Reaktionstests, die gesamt ein holpriges Gameplay ergeben.

Seit den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver ist es ruhig geworden um das frisch geformte dynamische Duo aus den Maskottchen Mario und Sonic. Doch jetzt, da die Sommerspiele für dieses Jahr in der englischen Hauptstadt London geplant sind, ist es auch wieder an der Zeit die beiden Markengesichter zusammen mit ihren Freunden in die Wettkämpfe zu schicken. Mehr Disziplinen gleich mehr Spaß?

Eine vernebelte Geschichte

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wie auch schon in den Vorgängern ist mit Marios und Sonics Ankunft in der jeweiligen Gastgeber-Stadt die Spur ihrer bösen Widersacher noch taufrisch. Auch in London haben Bowser und Mr. Eggman wieder einen Plan dieses Weltereignis zu vereiteln, schließlich wurden sie dieses Mal partout nicht dazu eingeladen. Das stinkt den beiden natürlich gewaltig und lässt sie den diabolischen Plan aushecken die Spiele vollkommen zu vernebeln und so die Eröffnungsfeier sowie die Wettkämpfe ins Wasser fallen zu lassen. Um das Unterfangen in die Tat umzusetzen platzieren die beiden an allen Ecken und Enden der Stadt an der Themse riesige Nebelmaschinen, welche die Stadt in verschiedenfarbigen Nebel hüllen. Das können Mario, Sonic und Co. freilich nicht so durchgehen lassen. Wie der erfahrene Spieler bereits zwischen den Zeilen lesen konnte, erwartet uns auch dieses Jahr eine zum Gähnen einladende Geschichte rund um die beiden Hersteller-Helden.

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Das Abenteuer, wenn man es denn als solches Bezeichnen möchte, wird in kleineren Episoden erzählt und spaltet sich zwischen Mario und seinem Bruder Luigi sowie Sonic und seinem Kumpel Tales auf. Anstatt euch für eine Seite entscheiden zu müssen verlangt das Spiel von euch gleich auf beiden Hochzeiten zu tanzen um die Geschichte voran zu treiben, was uns letztendlich ein wenig nach dem Sinn der Aufteilung fragen lässt. Während wir uns für die Spiele oder einen der anderen Charaktere einsetzen treffen wir auf etliche böse Schergen, die uns das Leben und vor allem den Weg zur Nebelmaschine erschweren wollen. Um den Streit ein für alle Mal beizulegen treten wir in olympischen Disziplinen gegen das Gesindel an. Sind die Fieslinge besiegt haben wir Zugang zur Nebelmaschine und das Gebiet ist gerettet.

Die Disziplinen

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 [Quelle: Siehe Bildergalerie] Für das aktuelle Format hat man ordentlich aufgestockt was den Disziplinen-Katalog anbelangt. Über 50 unterschiedliche Wettkämpfe lassen sich entweder einzeln anwählen oder im Medley spielen. Die Medley-Funktion gibt einen Querschnitt durch das gebotene Programm und kann von euch auf bestimmte Kategorien oder Runden bzw. Zeitspannen konkretisiert werden. Individualisten stellen sich ein eigenes Medley zusammen und spielen dieses auch mit bis zu vier Spielern im Multiplayer jedoch leider nicht online. In Sachen Vielfalt sollten Mario und Sonic genügend Wettkämpfe im Gepäck haben um jeden Geschmack zufriedenstellen zu können. Neben Judo, Schwimmen, Fußball, Turnen, Boxen und Skeetshooting stehen uns auch klassische Disziplinen wie diverse Sprint- und Schwimm-Events sowie Stabhochsprung oder Fechten zu Verfügung. Das Spielprinzip ist sich bei aller Vielfalt jedoch treu geblieben und lässt uns mehr passiv als aktiv ins Geschehen eingreifen. Zwar werden wir hier und da mal aufgefordert ein paar Knöpfchen zu drücken, ins Mikrofon zu pusten, den 3DS hin und her zu schwenken oder auch den Touchscreen zu malträtieren, allerdings will sich wirklicher Spielfluss nicht so recht einstellen, denn dazu wird der Spieler im Geschehen zu oft und zu gravierend zurück gelassen. Manchmal sind die Momente für die Eingabe so kurz gehalten dass ein Mini-Game schon nach fünf Sekunden wieder vorbei ist und man es mehr oder weniger zufällig gewonnen oder verloren hat.

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17.02.2012 17:50 Uhr
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