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  • Marvel: Ultimate Alliance im Gamezone-Test

    Dieser Titel bietet uns die größte Auswahl an Superhelden die es je in einem einzigen Videospiel zu zocken gab.

    Nach X-Men Legends 1 und 2 schickt Activision den geneigten Spieler ein weiteres mal in den Kampf gegen das Böse. Diesmal reichen die X-Men um Professor Charles Xavier alleine jedoch nicht mehr aus, denn in Marvel: Ultimate Alliance ziehen alle Helden des Marvel-Universums, wie Wolverine, Spiderman und Elektra, kurz, alles was Rang und Namen hat in den Krieg. Und zwar gegen die Masters of Evil, angeführt von keinem geringeren als Dr. Doom höchstpersönlich. Nun gilt es natürlich gemeinsam in die Schlacht zu ziehen und den Frieden auf Erden wieder herzustellen. Ob der Kampf gegen Dr. Doom und Co. überzeugen kann, oder ob sich dieses Spiel als Master of Evil entpuppt erfahrt ihr auf den folgenden Zeilen...

    Marvel: Ultimate Alliance Marvel: Ultimate Alliance Wer Marvel: Ultimate Alliance das erste mal in das Laufwerk seiner Konsole gleiten lässt wird nach Start des Einzelspielermodus mit einer cineastischen Intro-Sequenz begrüßt, in der die Helden einige Soldaten der Masters of Evil zerlegen und danach wird man ohne große Umschweife ins Spielgeschehen geworfen. Man beginnt das Spiel mit Wolverine, Captain America, Spider-Man und Thor, erst zu einem späteren Zeitpunkt ist es möglich, sich die Helden seiner Wahl auszusuchen. Mit ihnen muss man sich nun bis zur Brücke vortasten, in welcher Captain Fury wartet und bereits einen weiteren Auftrag parat hat. Bis man die Brücke erreicht hat dient das erste Level als eine Art Tutorial, in der der Spieler in die leider etwas überladene Steuerung und das Gameplay von Ultimate Alliance eingeführt wird. Denn um die Steuerung letztendlich zu meistern ist auch etwas Handakrobatik nötig, aber nach einiger Eingewöhnungszeit sollte auch das von der Hand gehen. Hier wird auch zu Beginn schon eines Klar, wenn's auf dem Bildschirm voll wird, geht die Übersicht schon mal flöten und man findet sich nur noch mit Mühe zurecht. Der Versuch der Entwickler, die Position des Spielers mit farbigen Kreisen kenntlich zu machen, hilft da leider nur wenig. Für jeden getöteten Gegner gibt's zudem Erfahrungspunkte als Belohnung, die man später beim Aufleveln der Marvel-Helden verwenden kann. Neben den standardmäßigen Horden die den Helden gegenüberstehen gibt es von Zeit zu Zeit auch mehr oder weniger starke, bzw. gefährliche Zwischen-End-Gegner zu besiegen. Diese haben es meist in sich und ab und zu ist neben Schlagkraft auch ein gewisses Maß an Taktik nötig, um aus dem Kampf als Sieger hervorzugehen. Darüber hinaus stehen in den zahlreichen Arealen viele Kisten und ähnliche Behälter herum, die man zerschlagen kann und auch sollte, denn hat man die Kisten zum zerbersten gebracht, fallen Münzen heraus, welche es einzusammeln gilt, denn diese kann man auch sinnvoll beim späteren Aufleveln der Charaktere verwenden. Die gewonnene Erfahrung im Kampf wird in Fähigkeitenpunkte umgewandelt, die man nach und nach auf die verschiedenen Fähigkeiten des jeweiligen Helden verteilen kann, von denen dem Spieler mit jedem aufsteigenden Level immer mehr zur Verfügung stehen. Die Münzen hingegen werden bei den Kostümen der Charaktere investiert. Nicht jedoch um ein neues Kostüm für seinen Lieblingshelden zu kaufen - nein, denn diese werden im weiteren Spielverlauf freigespielt - sondern um die jeweiligen Zusatzfähigkeiten, welche mit den verschiedenen Kostümen daherkommen zu verbessern. Zu Beginn wirkt das alles noch etwas verwirrend und es dauert eine gewisse Zeit, bis man sich eingearbeitet hat. Ist die Eingewöhnungsphase jedoch vorüber, geht alles locker von der Hand. Man kann während des Spiels immer wieder seine Charaktere wechseln, braucht jedoch keine Angst zu haben, das diese dann auf Level 1 ins Spielgeschehen mit einsteigen, denn die Charaktere die nicht gespielt werden, entwickeln sich im Hintergrund parallel mit Weiter, andernfalls hätte man keine Chance, wenn man zur Hälfte des Spiels die Charaktere wechseln würde. Ein nützliches und gutes Feature, das die Entwickler ins Spiel integriert haben und bei der Fülle der Charaktere die es zu steuern gibt sinnvoll zum Einsatz kommt.

    Storm, Wolverine oder doch Mr. Fantastic?

    Marvel: Ultimate Alliance Marvel: Ultimate Alliance Die Auswahl der spielbaren Charaktere in Marvel: Ultimate Alliance ist in vergleichbaren Spielen bisher Unübertroffen. Wer darfs denn gerne sein? Storm? Jean Gray? Oder doch lieber Spider-Woman, oder einer der Fantastic Four? Begrenzt sich zu Beginn die Auswahl der Charaktere auf "nur" 20 Helden, kann man im weiteren Spielverlauf noch bis zu 120 weitere Charaktere freischalten, was ein Staraufgebot von 140 Helden aus dem Marvel-Universum bedeutet, zwei dieser Haudegen sind übrigens nur exklusiv in der Xbox 360-Version vertreten. Diese unterscheiden sich nicht nur Optisch, sondern auch was die spielerischen Fähigkeiten anbelangt voneinander. Ein Wolverine wird beispielsweise nicht wie ein Iceman Gegner einfrieren können, genau so wenig, wie eine Elektra Blitz und Donner manipulieren kann, wie es beispielsweise Storm von den X-Men vermag. Wer bei Marvel: Ultimate Alliance nicht vereinsamen möchte, der kann sich zudem drei Freunde nach Hause einladen, die ohne große Umschweife ins laufende Spielgeschehen mit einsteigen können, denn vor allem zu Viert macht das Spiel sehr viel Spaß und zeigt seine Stärken. Dabei ist man übrigens nicht nur an den heimischen Bildschirm gebunden, denn Marvel: Ultimate Alliance verfügt auch über einen Xbox-Live-Modus. Dort kann man nicht nur gemeinsam gegen die Masters of Evil in den Kampf ziehen, sondern auch ein Versus-Modus ist zum Austoben vorhanden, indem man sich mit Storm und Co. gegenseitig eins auf die Rübe geben kann. Denn wer das Spiel alleine durchspielt, der merkt schon mal, das die KI-Kollegen nicht immer mit Intelligenz gesegnet wurden, manchmal meint man, die Entwickler hätten den Mitstreitern die Weisheit mit Gabeln gegeben. So stellen sich die eigenen Gefolgsleute schon mal gerne in die Schusslinie, oder in den Weg und versperren einem den Weg, doch dazu später mehr. Wem es zu viel werden sollte mit den KI-Kollegen, der hat auch die Möglichkeit, den Einzelspielermodus im sogenannten Arcade-Modus zu absolvieren. Dort läuft man dann alleine durch die Level. Dieser Modus funktioniert auch mit menschlichen Mitspielern, wobei das ganze dann noch als eine Art Wettbewerb bewertet wird. So ist an jedem Ende des Levels eine Leistungstafel aller Helden zu sehen, auf der erfasst wird, wer am meisten geleistet hat. Wer sich anstrengt, der bekommt auch ordentlich Boni wie zum Beispiel extra Münzen, die man in neue Fähigkeiten investieren kann.

    Grafisch solide Präsentation mit starker Atmosphäre

    Marvel: Ultimate Alliance Marvel: Ultimate Alliance Optisch hinterlässt Marvel: Ultimate Alliance einen soliden Eindruck, kann aber nur teilweise überzeugen. Das Problem bei dem Multi-Plattform-Spiel ist das die Xbox 360 bei der grafischen Darstellung nicht wirklich gefordert wird. Die Charaktermodelle werden detailliert dargestellt, überzeugen mit flüssigen Animationen und stellen neben den imposanten Effekten des Spiels eines der grafischen Highlights dar. Auch die verschiedenen Level, die sehr Abwechslungsreich daher kommen machen einen soliden bis guten Eindruck. Man besucht die unterschiedlichsten Orte, so startet man auf einem Flugzeugträger und stattet im weiteren Spielverlauf Orten wie Atlantis einen Besuch ab. Sie werden detailliert in Szene gesetzt und protzen mit vielen Details, insgesamt betrachtet hätte man aber noch einiges aus der Xbox 360 rausholen können. Das Problem des Multi-Plattform-Titel ist es jedoch, dass das Spiel auch auf schwächeren Systemen wie Sonys PlayStation 2 erscheint und diese Hardwarebasis wahrscheinlich auch als Leading-Plattform bei der Entwicklung des Spiels diente. Das Spiel läuft die meiste Zeit flüssig, aber wie auch schon bei den früheren Spielen, wie X-Men Legends, schleichen sich hier und da ein paar Ruckler ein, die schon mal störend aufstoßen können. Vor allem, wenn man bedenkt, welche Power in der Konsole schlummert und wie wenig man letztendlich davon genutzt hat, denn die Ruckler wären auf jeden Fall ohne irgendwelche Abstriche Vermeidbar gewesen. Auch die künstliche Intelligenz des Spiels präsentiert sich von mehreren Seiten. Zum Einen reagiert sie in manchen Situationen sehr gut, greift an und kann auch wirklich etwas bewirken, aber ein anderes mal dienen die Kollegen eher als Kanonenfutter, oder stellen gar ein Hindernis für den Spieler selbst dar. Bei den Widersachern verhält es sich ähnlich. Die Standard-Gegner die es zu vernichten gilt wurden auch nicht mit Intelligenz gesegnet. Sie suchen keine Deckung, sondern stehen nur herum und weichen ab und an einmal aus, aber eigentlich warten sie nur darauf, abgeschossen zu werden.

    Akustisch muss sich das Spiel wirklich nicht verstecken. Die Sprecher im Spiel wirken motiviert und wissen zu gefallen, denn auch die typischen Witze der Superhelden haben es ins Spiel geschafft und die gesamte Sprachausgabe ist generell sehr gut geworden. Auch die musikalische Untermalung sorgt für eine dichte Atmosphäre, die dem Spiel gut zu Gesicht steht.

    Marvel: Ultimate Alliance (X360)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    140 spielbare Charaktere
    gute Atmosphäre
    spaßiger Mehrspielermodus
    Schlechte Übersicht
    überladene Steuerung
    eintöniger Spielverlauf
  • Marvel: Ultimate Alliance
    Marvel: Ultimate Alliance
    Developer
    Raven Software
    Release
    25.09.2009

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991048
Marvel: Ultimate Alliance
Marvel: Ultimate Alliance im Gamezone-Test
Dieser Titel bietet uns die größte Auswahl an Superhelden die es je in einem einzigen Videospiel zu zocken gab.
http://www.gamezone.de/Marvel-Ultimate-Alliance-Spiel-12920/Tests/Marvel-Ultimate-Alliance-im-Gamezone-Test-991048/
23.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/Bifrost1_16.jpg
tests