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Mass Effect 3 (X360)

Release:
08.03.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Electronic Arts

Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Was taugt die Erweiterung, die noch vor dem Finale spielt?

31.08.2012 11:25 Uhr
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Neu
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Fast ein halbes Jahr ist es her, dass Mass Effect 3 auf dem Markt ist. Der Ärger um das vieldiskutierte Ende der Trilogie ist nach einem Extended Cut weitgehend abgeflacht, diverse kostenfreie Erweiterungen für den Mehrspieler-Modus gibt es bereits. Nun erschien am 28. August 2012 der erste, kostenpflichtige Inhalt. Leviathan handelt vor dem Finale und ergänzt das Universum von Mass Effect um ein paar interessante Details. Wir haben uns den DLC angeschaut und verraten euch, ob diese 800 Microsoft Points/10 Euro gut investiert sind.

Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Drei spannende, aber teuer bezahlte, Missionen (2) Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Drei spannende, aber teuer bezahlte, Missionen (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Nachdem ihr euch den knapp 1,7 GB großen Inhalt gezogen habt, findet ihr eine Nachricht von Fleet Admiral Hackett in eurem Posteingang. Dieser beauftragt euch kurz und knapp, Dr. Bryson in seinem Labor auf der Citadel zu besuchen. Er braucht eure Hilfe bei der Suche nach Leviathan. Sein Labor ist auch der zentrale Ausgangspunkt kommender Missionen. Bei einem Blick an die Wände von Dr. Bryson's Büro werden Gedanken an eine Verschwörung wach. Dort hängen zahlreiche Fotos & Berichte, alle verbunden mit einem gelben Faden um zusammenhängende Ereignisse aufzuzeigen, hinter welchen Leviathan stecken soll. Darüber hinaus findet ihr auf jedem der Arbeitstische ein Experiment des Wissenschaftsteams. Doch es wird nicht lange gesprochen. Als Bryson erklärt, dass ihr euch auf die Suche nach Dr. Garneau machen müsst, um dem Rätsel von Leviathan auf die Spur zu kommen, zückt dessen Assistent eine Pistole und beendet den Wortfluss des Wissenschaftlers. Bryson ist tot und Alex Garneau der einzige Anhaltspunkt.

Unterstützung von EDI

Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Drei spannende, aber teuer bezahlte, Missionen (4) Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Drei spannende, aber teuer bezahlte, Missionen (4) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Jetzt kommt der Schiffscomputer der Normandy, EDI, ins Spiel. Mit ihrer Hilfe beginnt ihr Informationen zu sammeln. Dabei läuft jede der insgesamt 3 Missionen von Leviathan nach dem selben Prinzip ab. Ausgangspunkt ist Bryson's Labor. Dort gibt es, ähnlich wie auf der Normandy eine Übersichtskarte der Galaxie. Zusammen mit EDI durchforstet ihr jedes Mal die Unterlagen des Wissenschaftlers nach Anhaltspunkten, um so diverse Suchparameter für die Galaxie-Karte festzulegen. Auf dieser müsst ihr den Aufenthaltsort einer bestimmten Person, wie Dr. Garneau, ausfindig machen um die nächste Mission zu starten. Dabei werden zu teilweise bestehenden Sternen neue Cluster hinzugefügt oder aber komplett neue Cluster auf der Galaxie-Karte eingeführt. Ein gründlicher Scan aller neuen Orte lohnt sich, denn der DLC liefert auch zusätzliche Einheiten, welche eure Truppenstärke erhöhen. Die Suche nach den Hinweisen der Parameter gestaltet sich dabei denkbar einfach. Lauft einfach durch das Labor und klickt alles an was geht. EDI und Shepard sprechen dabei miteinander und geben euch so wichtige Infos preis. Hier hätte Bioware ruhig etwas den Rätsel-Faktor erhöhen und die Spieler vor eine größere Herausforderung stellen können.

Für die Verwendung in unseren Foren:

Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Drei spannende, aber teuer bezahlte, Missionen (3) Mass Effect 3: Leviathan im DLC-Test: Drei spannende, aber teuer bezahlte, Missionen (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Optisch liegt der DLC natürlich auf einem Niveau mit dem Hauptspiel. Dr. Bryson's Labor fällt positiv auf. Es ist mit vielen Details ausgeschmückt und hält zudem ein paar Waffenverbesserungen für euch bereit. Das Missionsdesign steht dem Rest von Mass Effect in nichts nach. Ruhige Passagen wechseln sich mit hektischen Kampfeinlagen ab. Ähnlich wie beim Shadow Broker DLC von Mass Effect 2 fällt auf das die gesamte Leviathan-Mission deutlich abwechslungsreicher aus als sämtliche Nebenaufträge die es ins Hauptspiel geschafft haben. Zwar ballert ihr auch hier die meiste Zeit mit euren Squad-Kollegen um die Wette. Zwischendurch müsst ihr aber, ähnlich wie im Labor, das ein oder andere Rätsel lösen oder eine Reparatur-Drohne (der Mehrspieler-DLC "Earth" lässt grüßen!) eskortieren und beschützen. Außerdem hat Bioware dem Zusatzinhalt neben der deutschen auch gleich die englische Tonspur beigefügt. Mit einem Umfang von zwei bis drei Stunden, je nach Spielzeit, bietet der DLC neben einem großen Geheimnis rund um das Mass-Effect-Universum, drei spannende und actionreiche Missionen. Fans können getrost zugreifen. Skeptiker sollten aber auf einen Preissturz warten. Auch wenn das Thema kostenpflichtiger DLC mittlerweile nicht mehr so pikant ist, so sind 800 Punkte für einen Inhalt, der zwei bis drei Stunden Unterhaltung bietet, happig.

   
Alexander Schneider
Lohnt sich das? Für drei spannende Missionen schon, aber teuer ist es auch!
Leviathan - lohnt sich das? Ein DLC, der vor dem Ende spielt? Ich sage ja. Mit Shadow Broker für Mass Effect 2 hatte Bioware selbst eine hohe Vorgabe gesetzt. Der Umfang und die Dauer von Leviathan fällt ähnlich aus. Besser ist er allerdings nicht. Neben drei spannenden Missionen und mehr oder weniger gravierenden Informationen über die Reaper, erhöht der DLC vor allem, zumindest für findige Spieler, die Truppenstärke. Ich würde mir Leviathan jederzeit wieder herunterladen, halte aber 800 Punkte/10 Euro für einen Inhalt dieses Umfangs, genau wie beim Shadow Broker, für zu teuer. Andere Spiele bieten für diesen DLC-Preis einfach mehr. Großer Pluspunkt ist aber die vorhandene englische Sprachausgabe. Und spätestens seit den Leviathan-Missionen bin ich ein Fan von EDI.
   
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31.08.2012 11:25 Uhr
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