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  • Mass Effect: Eine Space Opera zum Mitspielen! - Leser-Test von Yoshi256

    Mass Effect: Eine Space Opera zum Mitspielen! - Leser-Test von Yoshi256 Die unendlichen Weiten des Weltraums haben die Menschen schon immer fasziniert. So auch die Entwickler von Bioware im fernen Kanada. Bei ihren ersten Ausflügen in die Weiten des Weltalls, Knights of the Old Republic (KOTOR) und MDK 2, waren sie noch an das Star Wars Universum beziehungsweise im Falle von MDK 2 an den Vorgänger gebunden. Mit Mass Effect konnte das Entwicklerstudio nun erstmals seine eigene Science-Fiction Visionen in einem Spiel verwirklichen.
    Mass Effect spielt im Jahr 2183 n.Chr.. Keine vierzig Jahre ist es her, dass die Menschheit auf dem Mars auf außerirdische Technologie gestoßen ist, die ihr schnell das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit ermöglichte. Doch schon bald bemerkten die Menschen, dass sie nicht allein im All waren, gleich die erste Begegnung mit einer außerirdischen Rasse, den Turianern, gipfelte in einem Krieg. Glücklicherweise für die Menschheit, zog der von den Menschen Erstkontaktkrieg genannte Konflikt die Aufmerksamkeit des Citadel Rates auf sich - ein speziesübergreifendes Regierungsorgan, das den Frieden und die Stabilität in den bekannten Galaxien aufrechterhält. Der Rat intervenierte bevor die Feindseligkeiten weiter eskalieren konnten, handelte einen Frieden zwischen Menschen und Turianern aus und gewährte den Menschen eine Botschaft auf der Citadel. Dies ist eine Raumstation gigantischen Ausmaßes die von den Protheanern, eine hochfortschrittlichen Rasse die vor 50.000 Jahren auf mysteriöse Art und Weise verschwunden ist, errichtet wurde.
    In Mass Effect spielt man John Shepard, einen Soldaten der Allianz Navy; die Eliteeinheit des menschlichen Militärs. Vornamen, Aussehen und die Vorgeschichte Shepards dürfen bei der Charaktererstellung zu Beginn des Spiels frei ausgewählt werden.
    Shepard soll zum ersten menschlichen Spector befördert werden, Spectors sind eine Spezialtruppe des Rates die für Recht und Ordnung in der Galaxis sorgen soll.
    Um seine Tauglichkeit zum Spector zu prüfen, wird Shepard beim ersten Auftrag des Spiels ein Turianer zur Seite gestellt. Dieser wird aber im Laufe der Mission von einem anderen Turianer namens Saren ermordert und Shepard entdeckt einen protheanischen Sender, der ihm die Zerstörung der Galaxis offenbart. Primäres Ziel ist nun also das Aufhalten von Saren und die Rettung der Galaxis.
    Die Story ist eine der großen Stärken von Mass Effect. Sie wird größtenteils durch die hervorragend präsentierten Gespräche vermittelt und motiviert den Spieler bis zum Schluss.
    Wie schon bei KOTOR stehen einem in den Gesprächen eher freundliche und unfreundliche Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Je nach Wahl sammelt man "Vorbildlich" oder "Abtrünnig" Punkte. Auf die Hauptquest haben diese Entscheidungen aber kaum Einfluss, nichtsdestotrotz wird man auch in dieser immer wieder vor schwere Entscheidungen gestellt.
    Mass Effect hat ein für ein Rollenspiel sehr ungewöhnliches Kampfsystem. Anstatt rundenbasiert zu kämpfen, finden die Feuergefechte hier in Echtzeit statt. Dank einer großzügigen Zielerkennung braucht man aber keine Shooter Koryphäe sein, um in den Kämpfen Land zu sehen. Die Gefechte lassen sich jederzeit pausieren, um z.B. bestimmte Spezialfähigkeiten oder Biotikkräfte zu benutzen. Die Biotik in Mass Effect ist vergleichbar mit der Magie in klassischen Rollenspielen und den Machtkräften in KOTOR. Mithilfe der Biotik kann man beispielsweise Gegner durch den Raum werfen.
    Wie in jedem guten Rollenspiel, kann man selbstverständlich auch in Mass Effect seine Charaktere aufleveln. Dabei kann man etwa den Umgang mit bestimmten Waffen verbessern oder die Konstitution erhöhen.
    Die Party in Mass Effect besteht aus maximal drei Mitgliedern (den Spieler eingeschlossen), insgesamt stehen einen bei seinem Abenteuer sechs Gruppenmitglieder zur Verfügung. Die nicht kämpfenden Mitglieder leveln automatisch mit, sodass man auch kurz vor Ende noch mal seine gesamte Party austauschen kann.
    Um durch den Weltraum zu reisen, benutzt man die Normandy, ein Eliteschiff der Menschheit, das man nach der Berufung zum Spector erhält. Jede Galaxie besitzt mindestens einen Planeten (oder Mond) auf dem man landen kann. Dort können Rohstoffvorkommen und alte Ruinen gefunden und untersucht werden. Im Laufe des Spiels erhält Shepard auch die eine oder andere Nebenquest, diese finden ebenfalls meistens auf Nichtstoryplaneten statt. Um nicht stundenlang über die Oberfläche der unbewohnten Planeten latschen zu müssen, steht einem das Mako zur Verfügung. Dies ist ein Bodenfahrzeug, das für nahezu jedes Terrain geeignet ist. Da während der Fahrten mit dem Mako auch ab und zu ein paar Gegner den Weg kreuzen, trifft es sich, dass das Mako mit Maschinengewehr und Raketen bestens ausgerüstet ist.
    Konzentriert man sich in Mass Effect ausschließlich auf die Hauptquest, strahlt schon nach ungefähr 12 Stunden der Abspann über den Bildschirm, mit Nebenquests ist man ungefähr doppelt so lang beschäftigt und wer wirklich alles erforschen will, darf ruhigen Gewissens über 30 Stunden einkalkulieren.
    Doch nach dem Abspann ist längst nicht Schluss, wer möchte kann das Spiel noch mal mit einem neuen Charakter oder dem aus dem ersten Durchgang in einem höheren Schwierigkeitsgrad durchspielen. Alle Charakterwerte, Waffen und Rüstungen bleiben dabei erhalten. Es besteht sogar die Möglichkeit den Charakter in Mass Effect 2 zu übernehmen.
    Mass Effect ist nämlich als Trilogie ausgelegt, alle drei Teile sollen dabei laut Bioware auf der XBOX 360 erscheinen.
    Die Technik von Mass Effect ist im Großen und Ganzen sehr gut. Die Gesichtsanimationen sind superb und die Planeten strahlen viel Atmosphäre aus. Leider gibt es aber auch ein wenig was zu Mäkeln. Es kommt des Öfteren zu Nachladerucklern und viele Texturen werden erst relativ spät richtig angezeigt. Die deutsche Synchronisation ist vorzüglich gelungen, wer trotzdem lieber die Orignalsynchronisation möchte, muss wohl oder übel zur UK-Fassung greifen. Auf der DVD von Mass Effect war einfach kein Platz für zwei verschiedene Sprachen.
    Die Bedienung von Mass Effect geht leicht von der Hand, die sehr umfangreiche Tastenbelegung verlangt aber ein wenig Einarbeitungszeit. Etwas umständlicher ist leider die Inventarverwaltung, da man nicht mehr als 150 Gegenstände mit sich herum tragen kann, ist man immer wieder dazu gezwungen sich von überflüssigen Gegenständen zu trennen. Und da die wertlosesten Items immer ganz unten in der Liste angezeigt werfen, verschwendet man unnütze Zeit mit dem Scrollen durch seine Itemlisten.
    Abschließend bleibt zu sagen, dass Mass Effect ein würdiger Next-Gen Einstand von Bioware geworden ist und eines der besten Spiele ist, die man zurzeit auf der XBOX 360 erwerben kann. Vor allem Fans von Knights of the Old Republic und Fans von westlichen Rollenspielen im Allgemeinen sei dieses Meisterwerk ans Herz gelegt.

    Kleine Tipps:
    -Reist so spät wie möglich nach Noveria.
    -Vergesst nicht Punkte auf "Einschmeicheln" oder "Drohen" zu verteilen.
    -Werdet Kämpfer und nicht Biotiker.
    -Speichern nicht vergessen! Die Autosavepunkte sind äußerst rar gesetzt.
    -Wenn ihr auf "Normal" spielt, nicht den Schwierigkeitsgrad während des
    Spiels verändern. Andenfalls schaltet man nicht den Schwierigkeitsgrad
    "Hardcore" frei.

    Negative Aspekte:
    Umständliche Inventarverwaltung, Ruckler und Textur Pop-Ups, zu kurze Hauptquest, etwas einfallslose Nebenquests

    Positive Aspekte:
    Tolle Story, grandiose Atmosphäre, flottes Kampssystem

    Infos zur Spielzeit:
    Yoshi256 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mass Effect

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Yoshi256
    9.3
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mass Effect
    Mass Effect
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Bioware
    Release
    20.03.2009

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1007059
Mass Effect
Mass Effect: Eine Space Opera zum Mitspielen! - Leser-Test von Yoshi256
http://www.gamezone.de/Mass-Effect-Spiel-14066/Lesertests/Mass-Effect-Eine-Space-Opera-zum-Mitspielen-Leser-Test-von-Yoshi256-1007059/
20.01.2008
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