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  • Mass Effect: Science Fiction - Epos Marke Bioware - Leser-Test von Chriz84

    Das der Entwickler Bioware ein glänzendes Händchen für die Umsetzung qualitativ hochwertiger Rollenspiele besitzt lässt sich an Großtaten der Vergangeheit zeimlich gut belegen ( Baldurs Gate, Neverwinter Nights, Star Wars Knights of the Old Republic, Jade Empire...). Umso gespannter war man vor Release also wie die Erprobte Hitschmiede mit einem RPG im Sci-Fi Genre (ohne Star Wars) umgeht. Aber lange Rede kurzer Sinn wenden wir uns dem fertigen Produkt zu.

    -Bevor es beginnt-

    Gleich nach Start werdet Ihr zuerst mit dem erstellen eures Charakters und der damit verbundenen Auswahl aus sechs Klassen beauftragt. Ihr bestimmt Geschlecht, Aussehen und entscheidet euch ob Ihr einen eher kampfstarken wiederstandsfähigen Kämpfer oder einen eher umsichtigen mit Telekinetischen Kräften kämpfend agierenden Recken spielen wollt. Je nach euren persönlichen Vorlieben findet Ihr in den sechs Klassen das richtige für Euren Kampfstil. Im laufe des aufstufens eures Charakters verteilt Ihr eure erworbenen Ehrfarungspunkte auf gut ein dutzend Talente die Ihr zu Anfang auch festlegen dürft. Optional erledigt dies auch die KI für Euch und stellt sich dabei äusserst schlau an. Eine sehr interessante Komponente stellt das auswählen einer Vorgeschichte für Euren Helden dar. Egal ob Ihr eher eine negative oder positive Vergangeheit wählt Ihr werdet im Laufe der Story und im interaggieren mit den NPCs an gewissen stellen konfrontiert. Das sorgt für einen weitern Teil der tollen Atmosphäre und bindet euch so enger an euren Helden.Auch ein mehrfaches durchspielen gewinnt natürlich so an Reiz.

    -Der Start-

    Ein filmreifes Intro zieht euch direkt in den Beginn der Story. Shepard wird in diesem zum Commander der Alliierten Flotte ernannt und soll auf dem Planten Eden Prime einen ausserirdischen Sender sicherstellen.
    Es stellt sich heraus das die Geht ein Robotervolk welches mit dem abtrünnigen Saren
    paktiert arbeitet an einer alles zerstörenden Apokalypse.

    Der Einstieg findet also nach Landung auf dem Planeten statt und wird effektvoll in Szene gesetzt. Rauchsäulen steigen auf und man bekommt einen ersten Eindruck von der erstklassigen Inszenierung. Ihr trefft auf die ersten Wiedersacher, helft der Soldatin Ashley aus der Patsche und kämpft euch durch die Reihen der Geht.
    Am Ende müsst Ihr die Flucht von Saren mit ansehen.
    Nach der Anfangsmission auf der Kolonie Eden Prime nimmt Bioware erstmal das Tempo aus dem Spiel. Ihr gelangt zur Citadell-Station um erstmal dem Galaktischen Rat vom Verrat Serans zu berichten.
    Anschließend wird euch genügend Zeit auf der riesigen Raumstation gegeben um zahlreiche Nebenquests zu absolvieren und euch über die verschiedenen Völker des Mass Effect-Universums zu informieren. Für ungeduldige Naturen ist also durchhalten angesagt, Ihr werdet anschließend mit eurem eigenen Raumschiff der Normandy und einer gewaltigen Story plus Spielwelt belohnt.
    Die Normandy ist ähnlich der Ebon Hawk (Star Wars KOTOR) zwischen den Reisen dreh und Angelpunkt und immer wieder Schauplatz interessanter Dialoge eurer sechs Party-Mitglieder. Über die Karte der Normandy steuert Ihr einen der 100 anfliegbaren Planeten an. Auf einem Planeten pro System ist das Landen möglich, bei den übrigen sammelt Ihr aus der Umlaufbahn Artefakte.
    Shepard nun Spectre (Polizist) im Dienst des galaktischen Rates reist quer durch die Milchstraße um die Hintergründe und Motive der Geth aufzudecken.

    -Bedienung / Kampfsystem-

    Das Kampfsytem ähnelt in Ansätzen einem 3RD Person Shooter. Ihr zieht Eure Waffe und sogleich fährt die Kamera über Shepards Schulter.Mit dem Steuerkreuz könnt Ihr Euren Mitstreitern Befehle erteilen wie: angreifen, Deckung etc. Der Erfolg im Kampf wird nicht nur durch genaues zielen sondern auch durch eure Fertigkeiten oder die für die Waffen montierbaren Upgrades beinflusst. Auch eure Panzerung lässt sich mit solchen verstärken.
    Auch der Einsatz eurer Biotik fertigkeiten (wie ein Stoß und andere übersinnliche Fähigkeiten) können von nutzen sein.
    Aber alles in allem wirken sie etwas aufgesetzt und sollen wohl eher die fehlenden Machtfertigkeiten (Star Wars) oder die klassische Magie ersetzen. Oft reicht einfach ein gut ausgebautes Waffenarsenal. Die Waffen sind alles in allem sehr mächtig und stellenweise wird ein gut ausgerüsteter Trupp keine großen Probleme bekommen.
    Auch eure Mitstreiter (die Ihr über das intuitive Ringmenü bedient: Waffenwechsel, Biotikfertigkeit einsetzen) können diese Kräfte benutzen. Vergesst nur nicht am Anfang das einsetzen der Biotik in den Optionen auf "Ein" zu aktivieren, sonst geschieht in die Richtung nichts.

    -Leben im All-

    Natürlich verbringt Ihr auch wie es sich für ein RPG gehört viel Zeit mit Dialogen und dem interagieren mit NPCs. Die Mimiken der Gsprächspartner sind super in Szene gesetzt und die Dialoge immer interessant. Auch fügen sich die meisten mit Nebenquests verbundenen in die Hauptstory ein was der tollen Atmosphäre zuträglich ist. Auch stellt euch das Spiel immer wieder vor Entscheidungen die den Spielverlauf nachhaltig beinflussen. Zum Beispiel wird euch die Wahl gelassen über das weiterbestehen einer Alienrasse zu entscheiden oder sie zu vernichten. Mehr wird hier aber nicht verraten.
    Die vielen ansteuerbaren Planeten sind in Ihrer Masse zwar beeindruckend aber dadurch das hier eher Masse statt Klasse herrscht hätte man sich einige Nebenplanten sparen können. Hier wird meist geballert oder nicht weiter erwähnenswerte Aufgaben erfüllt. An die Klasse der Storyrelevanten und grafisch klasse dargestellten Hauptschauplätze kommen diese Lückenfüller nicht herran.

    Fazit:

    Die Story und die Spielwelt ziehen einen unheimlich in den Bann.
    Auch die tollen Dialoge und Charaktere sind Bioware-typisch klasse umgesetzt.
    Der große Umfang und die tolle Atmosphäre machen Mass Effect zu einem RPG erster Klasse. Wehrmutstropfen sind der teils niedrige Schwierigkeitsgrad und die lieblos umgesetzten Nebenplaneten auf denen Ihr Gaunerbasen ausräuchert. Auch die Biotikfertigkeiten bleiben eher Nebensache.
    Aber alles in allem: KAUFEN!

    Negative Aspekte:
    Lieblose streckung der Spielzeit (Neben-Planeten) / Biotik-Kräfte eher schwach / etwas langatmiger Einstieg

    Positive Aspekte:
    Atmosphärische Grafik / Tolle Dialoge / Große Spielwelt / Interssante Charaktere/

    Infos zur Spielzeit:
    Chriz84 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mass Effect

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Chriz84
    9.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mass Effect
    Mass Effect
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Bioware
    Release
    20.03.2009

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1010980
Mass Effect
Mass Effect: Science Fiction - Epos Marke Bioware - Leser-Test von Chriz84
http://www.gamezone.de/Mass-Effect-Spiel-14066/Lesertests/Mass-Effect-Science-Fiction-Epos-Marke-Bioware-Leser-Test-von-Chriz84-1010980/
15.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/11/screen8_large_13_.jpg
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