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  • Master of Orion 2: Battle at Antares - Galaktische Langzeitmotivation - Leser-Test von CONQUEROR

    Master of Orion 2: Battle at Antares - Galaktische Langzeitmotivation - Leser-Test von CONQUEROR Dath Vader beäugt gelassen die feindliche Flotte von der Brücke seines Todessterns aus. Selbst die dicksten Schlachtschiffe vergehen schnell im Angesicht seiner furchteinflößenden Riesenwumme Marke Planetenkiller. Sich schon des Sieges sicher, bemerkt der dunkle Herr jedoch eine kleine Anzahl Jäger, die sich klammheimlich in den Bauch seines Riesigen Todessterns geschlichen haben. Den Rest kann sich jeder denken. Ein bisschen Waffenfeuer da, ein empfindlicher Reaktor hier, schon zerbröselt das gigantische Konstrukt in seine Einzelteile.
    Darth Vader schmunzelt - die Rebellen mögen einen Todesstern zerstört haben, doch die neun anderen werden's ihnen sicher heimzahlen. Was für Star-Wars Fans ein Schlag ins Gesicht ist, ist für den geneigten Master of Orion 2 Spieler in den späteren Levels nur allzu war. Wenig später ist die Feindflotte aufgerieben und die ersten Landungsschiffe und Bomben verlassen die Startrampen - natürlich nur wenn der Sieger nicht einfach kurzen Prozess macht und den Planeten ausknipst...

    Master of Orion 2 ist ein klassisches Rundenstrategiespiel - nur eben im Weltraum. Statt Städte besiedeln sie ganze Planeten und die Hauptschlachten werden von mehr oder weniger riesigen Kampfpötten per deftiger Laser-Diskussion ausgetragen. Doch halt - aller Anfang ist schwer. Zunächst einmal sollten sie sich klarmachen dass es mehrere Wege zum Ziel gibt. Wollen sie zum Beispiel lieber alle Kontrahenten ausrotten (kann unter Umständen recht schwierig werden) oder doch lieber zum Imperator gewählt werden, um so der Rechtmäßige Herrscher aller zu sein. Dann steht die Wahl eines Volkes an. Von Menschen über verschiedenste Xeno-Spezies ist alles wählbar und wem das nicht reicht, der bastelt seine eigene Rasse. Bevor sie endgültig loslegen dürfen sie noch die größe der Galaxis, die Gegneranzahl, das Startzeitalter usw. bestimmen. Dann geht's mittenrein in den Kampf um die Allmacht!

    Zunächst einmal steht ein Wenig Management beim Heimatplaneten an. Hydroponische Farmen und ähnliches sorgen für eine anständig wachsende Bevölkerung. Fabriken sorgen dafür dass ihre Leute nicht Jahrelang an jedem einzelnen Projekt bauen müssen und Verteidigungsstellungen wie eine Raumstation sorgen für einen netten Empfang ungebetener Gäste. Nachdem man die vorhandene Bevölkerung weise für Forschung, Produktion, Feldarbeit usw. eingeteilt hat, kann man die Jungs erst mal ein wenig werkeln lassen. Im Baumenü kann man neues in Auftrag geben und den Untertanen auch befehlen, statt Gebäuden zum Beispiel Handelswaren zu produzieren, was zusätzliches Geld in die Kasse bringt. Was auch passiert, früher oder später will man natürlich ein Raumschiff bauen um die Galaxie zu erkunden. Blöderweise läuft da ohne Forschung so ziemlich gar nix. Im entsprechenden Bildschirm legen sie das nächste Projekt fest. Der Trick dabei: Für jede Technologie gibt es mehrere Errungenschaften - das könnten bei einem Gebiet zum Beispiel eine Waffe und ein Schild sein. Man darf allerdings nur eine der Auswahlen erforschen, es sei denn, man hat eine Rasse gewählt, die besonders forschungswütig ist und daher alles bekommt. Auf diese weise ist man praktisch gezwungen Prioritäten zu setzen und so zum Beispiel verringerte Angriffskraft als Preis für gute Verteidigung zu aktzeptieren. Später ist es aber auch möglich, mit anderen Völkern Technologien zu tauschen, wovon dann beide profitieren. So, die nötigen Komponenten sind erforscht, der Raumschiffbau kann beginnen. In einem seperaten Menü können sie einen Schiffsrumpf mit Waffen, Schilden und dergleichen ausrüsten. Je nach Größe passen davon natürlich mal mehr und mal weniger hinein. Kluge Strategen können zum Beispiel Raumschiffe entwickeln, die speziell für ein Orbitalbombardement oder für den Kampf im Raum ausgerüstet sind - doch dazu später. Wichtig für ein Schiff ist vor allem ein Warpantrieb, da es sonst nur träge im Heimatsystem herumdümpeln würde. Neben den selbstgebauten Kampfraumern ist es auch nötig, Kolonieschiffe und Transporter mit sich zu führen. Mit Kolonieschiffen lassen sich andere Planeten erschließen und somit das Imperium ausweiten. Transporter werden wichtig, wenn sie ein Auge auf eine bereits vorhandene gegnerische Kolonie geworfen haben. Mit der Zeit können sie auch mehr oder weniger gute Anführer gegen einen bestimmten Sold anheuern, die dann Kolonien oder Flotten anführen und mit ihren Fähigkeiten aufwerten.

  • Master of Orion 2: Battle at Antares
    Master of Orion 2: Battle at Antares
    Publisher
    Microprose
    Developer
    SimTex Software
    Release
    16.01.2001
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Master of Orion 2: Battle at Antares
Master of Orion 2: Battle at Antares - Galaktische Langzeitmotivation - Leser-Test von CONQUEROR
http://www.gamezone.de/Master-of-Orion-2-Battle-at-Antares-Spiel-14100/Lesertests/Master-of-Orion-2-Battle-at-Antares-Galaktische-Langzeitmotivation-Leser-Test-von-CONQUEROR-998811/
08.10.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/08/masteroforionii1.jpg
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