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  • Mechassault: Kampfmaschinen - Leser-Test von DataBase

    Mechassault: Kampfmaschinen - Leser-Test von DataBase Nachdem die BattleMechs hauptsächlich auf dem PC anzufinden waren, bekommt nun auch endlich die Xbox ein BattleMech-Spiel, welches aber viel mehr Wert auf Action legt.

    Story:
    Wir sind Mitglied eines Elite-Teams mit dem Namen Wolfs Dragoner, die für den Wolfclan auf einen Planeten geschickt werden um für Ruhe und Ordnung zu sorgen, da einige Fanatiker dort die Zivilbevölkerung terrorisieren und natürlich finstere Pläne aushecken. Leider wird der Feind unterschätzt und die Landungsschiffe werden angegriffen, der Kontakt zur Alpha-Lanze bricht ab und das eigene Schiff wird stark beschädigt und man ist als Spieler mal wieder auf sich allein gestellt. Also setzt sich unser Held in seinen Mech und lässt es so richtig krachen.

    Grafik:
    Die Grafik von MechAssault kann sich schon sehen lassen und protzt mit viele Details, die man bei den MechWarrior Spielen auf dem PC so nicht gesehen hat. Obwohl die Texturen nicht gerade sehr hoch aufgelöst sind, wirken die Landschaften doch sehr realistisch und abwechslungsreich. Es gibt dichte Wälder, Hügelketten, kleine Flüsse, Dörfer und riesige Großstädte und das tolle dabei ist, dass man alle Gebäude auf effektvolle Weise zerstören kann. Erst brennen sie an den Trefferpunkten bis sie dann nach weiterem Beschuss in einer Staubwolke unter gehen und Glas nach außen splittert. Da das wichtigste an dem Spiel die Mechs sind, wurden auch diese ganz ordentlich modelliert und bewegen sich träge durch die Landschaften. Besonders beeindruckend sind die Explosionen der gegnerischen Mechs, die in einem imposanten Feuerball aus dem Leben scheiden. Kleine Details wie liegengebliebener Schnee auf Mechs und Gebäuden, herumwuselnde Soldaten und der Straßenverkehr in Städten sorgen für ein lebendiges Umfeld. Besonders spektakuläre Stellen und Wow-Effekte gibt es allerdings nicht und auch die Wassereffekte sehen mittlerweile doch schon etwas altmodisch aus.

    Sound:
    Die akustische Untermahlung bietet genau wie die Grafik eine solide Kost, bei der es keine Höhen und Tiefen gibt. Waffengeräusche, das Stampfen der Mechs sowie der Soundtrack wurden alle gut umgesetzt und passen wunderbar in die Grundstimmung von MechAssault. Auch die deutsche Sprachausgabe, die man in den Missionsbesprechungen und Funksprüchen zu hören bekommt, sind ordentlich gelungen und bieten nur sehr wenig Raum für Kritik.

    Gameplay:
    Während sich die MechWarrior Teile auf dem PC ziemlich simulationslastig gespielt haben und sich der Spieler mit sehr vielen Kommandos und Funktionen beschäftigen musste, ist MechAssault ein reinrassiges Action Spiel geworden, welches sich viel flüssiger und kurzweiliger spielt als die PC Kollegen. Obwohl die Kämpfe mit den feindlichen Mechs immer noch das Highlight einer jeden Mission sind und doch teilweise sehr schwierig ausfallen, sind sie längst nicht so fordernd wie bei der MechWarrior Reihe. Um in den Kämpfen bestehen zu können hat jeder Kampfkoloss ein vorgegebenes Waffenarsenal, das von schweren Maschinengewehren über Raketenwerfer bis hin zu mächtigen Impulskanonen reicht. Leider kann man sich die Bestückung nicht selbst aussuchen. Neben Größe und Aussehen unterscheiden sich die verschiedenen Mechs natürlich auch in der Durchschlagskraft, der Panzerung und in der Geschwindigkeit. Während man Anfangs noch in eher kleinen Gefährten wie dem Cougar unterwegs ist, darf man später in riesige Zerstörungsmaschinen wie den Atlas steigen, der ganze Häuserblocks in wenigen Sekunden in Schutt und Asche legen kann und die Raketen nur so an ihm abprallen. Zu den natürlichen Feinden eines BattleMechs zählen neben seinen gleichwertigen Kollegen auch verschiedene Panzer, Geschütze, Hubschrauber und auch Flugzeuge. Lebensmüde Soldaten werden platt getreten uns stellen auch keine große Gefahr da. Kleine LKWs und Autos werden einfach weggetreten, Häuser werden überrannt und ganze Armeen gehen dank der Feuerkraft eines BattleMechs im Raketenregen unter. Dennoch muss man aufpassen, dass man sein Gefährt nicht überhitzt, was besonders in Gefechten mit anderen Mechs zu einem schnellen Tod führen kann. Mit Sprungdüsen, die nur leichte Kampfroboter besitzen, kann man sich notfalls schnell aus dem Staub machen. Zerstörte Gebäude und Feinde hinterlassen oft nützliche Goodies wie zusätzliche Panzerung und durchschlagskräftigere Waffen, die allerdings in ihrer Munition begrenzt sind. Die Standartwaffen hingegen haben einen unendlichen Vorrat an Munition, wodurch man sich so richtig austoben kann und nahezu jedes Gebäude zerstören darf. Die Missionen spielen sich eigentlich alle ziemlich identisch, sind aber dank der abwechslungsreichen Aufträge und dem ständig ansteigenden Schwierigkeitsgrad sehr spannend. So muss man Zivilisten schützen, einen Konvoi überfallen, eine Waffenfabrik zerstören oder geheime Dokumente besorgen. Die Verteidigung des eigenen Mutterschiffes steht ebenfalls auf dem Tagesprogramm. Während man bei MechWarrior fast immer mit seinen Lanzen-Kollegen unterwegs war, ist man bei MechAssault bis auf wenige Ausnahmen immer alleine auf der Jagd, was aber nochmals die Action-Ambitionen des Spieles unterstreicht. Etwas negativ fallen die Missionsbesprechungen auf, die lediglich in langweiligen Textfenstern präsentiert werden und die Stimmung doch etwas nach unten drücken. Ein weiterer Punkt der negativ ausfällt ist die Speicherfunktion, die nur zwischen den meistens relativ langen Missionen sichert. So spielt man 20-30 Minuten eine Mission um dann im finalen Kampf mit einem besonders starkem Gegner zu sterben. Da die letzten Gefechte einer Mission auch die schwierigsten sind, ist man oft gezwungen die langen Level noch mal von vorne zu beginnen. Ein Checkpoint System hätte da größere Frustmomente vermeiden können.
    Die Steuerung von MechAssault wurde ebenfalls sehr gut umgesetzt, denn während man mit dem rechten Analog-Stick den BattleMech steuert, kann man mit dem linken Stick den Torso drehen um so seine Feinde ins Visier zu nehmen. Auf eine komplexe Steuerung wie man sie aus den PC-Spielen kennt wurde zum Glück verzichtet wodurch man sich schnell im eigenen Mech zurechtfindet.
    Besonders positiv anzumerken ist die umfangreiche Xbox Live Unterstützung, bei der man sich äußerst spannende Kämpfe mit anderen BattleMechs liefern kann wobei sich die Duelle aufgrund der trägen Roboter doch sehr verschieden von anderen Multiplayer-Shootern spielen. Neben dem Multiplayer-Modus kann man sich auch neue Mechs und Maps herunterladen. Man würde also nicht lügen, wenn man behaupten würde, dass MechAssault eine vorbildliche Xbox Live Unterstützung bietet.

    Fazit:
    MechAssault ist eine effektvolle Zerstörungs-Orgie, die dank der spannenden Missionen doch schon ziemlich viel Spaß macht. Die Grafik ist recht hübsch und auch der Sound kann überzeugen, nur bieten die Aufträge auf die Dauer einfach zu wenig Abwechslung und die Speicherfunktion sorgt ebenfalls für etwas Frust. Auch die kaum vorhandene Story dürfte nicht gerade für eine euphorische Stimmung sorgen. Dennoch macht das Spiel aufgrund der Action, der präzisen Steuerung und der ausgezeichneten Xbox Live Unterstützung eine menge Spaß.

    Negative Aspekte:
    Aufträge bieten wenig Abwechslung, Speichersystem

    Positive Aspekte:
    detaillierte Grafik, präzise Steuerung, umfangreiche Xbox Live Unterstützung

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mechassault

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    8.4
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mechassault
    Mechassault
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Microsoft
    Release
    15.11.2002

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998621
Mechassault
Mechassault: Kampfmaschinen - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Mechassault-Spiel-14380/Lesertests/Mechassault-Kampfmaschinen-Leser-Test-von-DataBase-998621/
14.08.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/11/tv000029_65_.jpg
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