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  • Mechwarrior 4: Mercenaries - Lustig ist das Söldnerleben ! - Leser-Test von CONQUEROR

    Mechwarrior 4: Mercenaries - Lustig ist das Söldnerleben ! - Leser-Test von CONQUEROR Quelle: PC Games Das Battletech-Universum hat wahrlich eine lange Tradition! Da wäre zuerst einmal das Tabletop-Spiel zu nennen, in dem sich kampflustige Mechkrieger mit bemalten Miniaturen und Einheitenbögen bekämpfen. Des weiteren gab es schon ein Sammelkartenspiel und die Romane, in denen die Handlung fortgesponnen wird, verkaufen sich so gut wie sie sich lesen (die meisten zumindest). Einer der wichtigsten Aspekte sind jedoch die seit jeher qualitativ guten Computerspiele, in denen der Spieler schon viele Rollen, inklusive der des Befehlshabers innehatte, dem Mechcommander. Durch die zwei enttäuschenden Addons, die in letzter Zeit für den vierten Teil der Mechwarrior-Serie erschienen sind, wurde der Ruf zwar angekratzt, doch nun zieht man ein ganz großes Eisen aus dem Feuer, um die Fans wieder zurückzugewinnen: Mechwarrior 4: Mercenaries.
    In Mercenaries übernehmen sie die Geschicke einer Söldnertruppe, die jeweils unter der Flagge einer größeren, aus dem Universum bekannten Söldnereinheit steht. Die Kell Hounds zum Beispiel bieten ihren Mitgliedern besseres Startequipment, während die Streiter der Gray Death Legion zugriff auf LosTech-Technologie haben. Nachdem sie die Formalitäten wie Namen aussuchen erledigt haben, finden sie sich im ersten der verschiedenen Systeme wieder. Dort können sie sofort anfangen, Aufträge anzunehmen, die ihnen sowohl Geld als auch Bergegut einbringen. Letzteres können sie dann gewinnbringend auf dem Markt verhökern oder in den Schlachten einsetzen. Das ganze spielt vor dem Hintergrund des großen Krieges zwischen Lyranischer Allianz und den vereinigten Sonnen von Davion, deren Anführer Victor und Katharina Steiner um die ultimative Macht ringen. Im Laufe ihrer Missionen können sie sowohl Aufträge von Davion als auch von Steiner annehmen und so ihr Ansehen dort steigern. Doch Vorsicht, bevorzugen sie eine Seite zu sehr, wird sie ihnen irgendwann keine Aufträge mehr anbieten und sie müssen bis zum bitteren Ende auf einer Seite bleiben. Die Missionen sind unglaublich vielfältig und ausgereift, außerdem bieten sie die eine oder andere Überraschende Wendung: Wenn in einer Steiner-Mission auf einmal zwei zusätzliche Davion-Landungsschiffe im Anflug sind und sie die Dinger zerbröseln sollen, bevor sie ihre Verstärkung ausspeien, kommt schon ziemlich Stimmung auf und der Adrenalinpegel schnellt nur so in die Höhe. Ansonsten lauten ihre Aufgaben unter anderem Stützpunktverteidigung, Konvoy-Angriff, Aufklärung und so weiter. Dabei sollten sie steht's auf ihre Piloten achten, denn die verbessern im Laufe der Zeit ihre Fähigkeiten. Allerdings können sie im Kampf auch verwundet oder gar getötet werden, was vor allem bei erfahrenen Lanzenführern bitter ist. Ohne die können sie sich ihre teure zweite Mechlanze gleich abschminken. An Mechs sind einige neue dazugekommen, von denen man aber teils ziemlich irritiert wird - Der riesige Fafnir trägt zum Beispiel zwei schwere Gaussgeschütze, eine der neuen Waffen mit enormer Durchschlagskraft. Allerdings steckt der neue Blechkübel kaum ein, was bei einem solchen Monster schon irgendwie komisch anmutet. Später bereisen sie weitere Systeme und bestreiten immer schwere Missionen. Ganz besonders hervorzuheben ist aber ganz eindeutig Solaris 7. Die Spielwelt, die bereits aus der Romanserie bekannt sit, enthält mehrere Mecharenen, in denen sie um Ruhm, Ehre und natürlich fette Preisgelder kämpfen. Lustig: Manchmal verbündet sich ein Mitspieler selbstständig mit ihnen und greift erst an, nachdem alle anderen Gegner ausgeschaltet sind. Das alles wird von einem guten Kommentar unterlegt, dessen Sprecher etwa sowie bei einem Fußballspiel klingt und schon mal das ein oder andere Persöhnliche raushängen lässt. Der Schlüssel zum Sieg bei den Arenakämpfen ist es, die Gegner so lange wie möglich in Ruhe zu lassen um ihen dann, wenn sie sich gegenseitig geschwächt haben, den Gnadenschuss zu geben. Ob nun auf Solaris oder nicht, achten müssen sie immer auf ihren Munitionsvorrat sowie ihre Panzerung und Hitze. Letztere ist die Geisel jedes Energiewaffenbasierten Battlemechs, besonders auf Welten mit Wüstenklima. Jeder Schuss erzeugt Hitze, die, sollte sie sich anstauen, irgendwann in einer Notabschaltung gipfelt. Dann sind sie einige Zeit lang wehrlos, wenn der Blechkoloß sich abkühlt. Intervenieren können sie mit ihrem (begrenzten) Kühlmittelvorrat, dessen Einsatz die Temperatur sofort drückt. Haben sie keine Lust auf eine Abschaltung, können sie die per Vetoschalter aushebeln - doch Vorsicht, irgendwann fliegt ihnen die Kiste um die Ohren. Ihr Waffenrepertoire enthält neben leichten über mittlere bis zu schweren Lasern, Partikelprojektorkanonen, Raketen jeder Bauart, sperrige aber abwärmearme Gaussgeschütze und Autokanonen. Die Mechs haben für jede der drei Waffengattungen Energie-, Projektil- und Raketenwaffen jeweils bestimmte Montierpunkte, die sie im Mechlab mit Waffen füllen. Des weitern können sie dort zusätzliche Munition einladen, die Panzerung verändern sowie Wärmetauscher und spezielle Systeme wie Sprungdüsen montieren, um sich möglichst gut auf die nächste Mission vorzubereiten. Für eine gebirgige Eiswelt zum Beispiel, empfiehlt es sich, viele Energiewaffen einzubauen und einige Wärmetauscher draußen zu lassen. Dadurch haben sie dann Platz für Sprungdüsen, die ihnen im Gebirge einen nicht unwesentlichen Vorteil verschaffen können. Gegner gibt es auch wieder in allen Gewichts- und Güteklassen. Manchmal wird es dann doch fast zu schwer, wenn sie zum Beispiel auf mehrere Lanzen Sturmmechs treffen. Dann ist es wichtig deren Schwachstellen zu kennen. Meistens ist jedoch der Beschuß des Torsos am wirksamsten, da hiernach der interne Fusionsreaktor explodiert und somit der Mech Geschichte ist. Vielleicht weiß man aber auch dass der Mech seine stärkste Waffe im Arm montiert hat und schickt sich dann an, diesen als erstes lahmzulegen. Nie verkehrt ist es auch, einen Mech mit zwei durchschlagskräftigen Nahkampf-Autokanonen auszustatten und die Gegner dann aus nächster Nähe anzugehen. Leichter sind da schon die Fahrzeuge und Hubschrauber, die dafür jedoch meist in Massen auftreten. Flugzeuge schließlich kommen eher selten vor und nerven vor allem durch ihre Geschwindigkeit. Grafisch ist Mechwarrior geringfügig besser als sein Vorgänger, doch bahnbrechende Neuerungen gibt es nicht. Der Soundtrack ist klasse und passt so gut zu Geschehen wie die Stimmen der Darsteller. Schade: Auf ein schönes Intro und Outro mit echten Darstellern muss man verzichten, es gibt nur Videos mit Ingame-Grafik. Insgesamt macht der Söldneralltag mit all seinen Missionen und dem Management dazwischen tierisch Spaß und man fiebert regelmäßig der nächsten Nachricht um den Verlauf des Krieges entgegen. Die verschiedenen Söldnereinheiten und Missionen animieren auch zum erneuten Durchspielen des Programms und tragen so zur Langzeitmotivation bei. Die Hardware-Anforderungen sind etwa dieselben wie beim Vorgänger und stellen keine allzu großen Ansprüche an den Rechenknecht. Ich kann Mechwarrior 4: Mercenaries jedem ernsthaften Battletech-Fan empfehlen, der einigermaßen frustresistent ist, und so die recht harten, späteren Einsätze gerne mehrmals angeht, auch wenn er regelmäßig zu Klump geschossen wird. Mit diesem Spiel steigt Battletech jedenfalls wieder etwas in meiner Gunst.

    FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert

    Negative Aspekte:
    teils frustend

    Positive Aspekte:
    Umfangreich und vielseitig, tolle Action, atmosphärisch

    Infos zur Spielzeit:
    CONQUEROR hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mechwarrior 4: Mercenaries

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: CONQUEROR
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Mechwarrior 4: Mercenaries
    Mechwarrior 4: Mercenaries
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Microsoft
    Release
    11.2002

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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998485
Mechwarrior 4: Mercenaries
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http://www.gamezone.de/Mechwarrior-4-Mercenaries-Spiel-14391/Lesertests/Mechwarrior-4-Mercenaries-Lustig-ist-das-Soeldnerleben-Leser-Test-von-CONQUEROR-998485/
03.07.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/12/ACF911.jpg
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