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  • Medal of Honor: Heroes 2 im Gamezone-Test

    Auch der zweite Anlauf der Heroes auf Sonys PSP kann, trotz fehlender Innovation, vollends überzeugen.

    Mit "Medal of Honor: Heroes" erschien im letzten Jahr einer der besten First-Person Shooter für die kleine PSP. Neben Konkurrenten wie zum Beispiel "Brothers in Arms: D-Day", "Call of Duty" oder auch den "Socom"-Teilen kann das Spiel aus dem Hause EA vor allem wegen seines 32-Spieler-Onlinemodus' punkten. Aufgrund des relativ guten kommerziellen Absatzes des ersten PSP-Medal of Honor, erscheint nun, ein Jahr später, der zweite Teil für die PSP. Auch eine Wii-Version wurde von EA entwickelt, allerdings haben die Amerikaner darauf verzichtet, den Ableger für die Nintendo Konsole in Deutschland zu veröffentlichen. Deswegen stellt die PSP-Version somit die einzige in der Bundesrepublik erhältliche Version dar, weswegen Fans der Serie zumindest hierzulande nur auf den Handheld-Ableger zurückgreifen können. Wie sich der zweite Teil der MoH-Serie in diesem Jahr geschlagen hat, erfahrt ihr im folgenden Review.

    Medal of Honor: Heroes 2 Medal of Honor: Heroes 2 Ganz im Gegensatz zum Vorgänger schlagt ihr euch dieses Mal nicht mit den bekannten Charakteren Sergeant John Baker, Lieutenant Jimmy Patterson oder Lieutenant William Holt durch die Kampagne - Der dieses Mal namenlose Held wird vom OSS (Office of Strategic Services) beauftragt in der Normandie gegen die Achsenmächte zu operieren. Dabei gilt es natürlich vorrangig die Primärziele zu erfüllen, welche ihr schon bei jedem Briefing mitgeteilt bekommt. Die Sekundärziele, zum Beispiel das Bergen von geheimen Plänen aus Tresoren oder auch das Abhören einer Funknachricht, erfahr ihr meist erst unmittelbar in der laufenden Mission selber. Damit das Erfüllen dieser zusätzlichen Missionsziele auch nicht ohne Belohnung bleibt, bekommt ihr je nachdem wie erfolgreich ihr wart, eine bestimmte Medaille verliehen (Bronze, Silber oder Gold). Im Großen und Ganzen bietet "Medal of Honor: Heroes 2" insgesamt wieder weit unter sechs Stunden Spielspaß, was für einen Teil der Serie eigentlich ungewöhnlich kurz und außerdem für einen Vollpreistitel zumindest in Sachen Singleplayer-Umfang genau wie im letzten Jahr zu wenig ist.

    Medal of Honor: Heroes 1.1?

    Medal of Honor: Heroes 2 Medal of Honor: Heroes 2 Größter Kritikpunkt an dem zweiten Ableger der Serie für die PSP ist eindeutig die Innovationslosigkeit - EA hat fast gänzlich darauf verzichtet, dem Spiel neue Features zu spendieren und bietet uns fast dasselbe Programm wie im letzten Jahr. Sowohl alle Stärken, aber auch Schwächen wurden wieder übernommen, was man natürlich nicht vollkommen gutheißen darf. Hinsichtlich der Steuerung wurde im Rahmen des Möglichen wieder einmal alles richtig gemacht: Für Neulinge im Ego-Shooter Genre auf der PSP wird die Steuerung zu Beginn allerdings sehr ungewohnt sein, was vor allem an der Standard-Steuerung liegen dürfte - laut dieser bewegt ihr euch mit dem Analog-Nub und schaut euch mit den vier Aktionstasten um. Diese Art der Steuerung ist allerdings gänzlich unpassend für ein angenehmes Spielerlebnis. Aber wem diese Belegung der Tasten nicht zusagt, der kann sie ganz einfach ändern. Zwar lassen sich die Tasten nicht individuell anpassen, aber die gebotene Auswahl an Steuerungsschemen ist völlig ausreichend. Wir empfehlen, dass ihr euch mit den vier Aktionstasten bewegt und euch mit dem Analog-Nub umseht. So habt ihr ähnlich wie auf der Konsole eine freiere Sicht, da der Analog-Nub den Fähigkeiten des Anolog-Sticks sehr nahe kommt. Neu im Vergleich zum Vorgänger ist dieses Mal die Möglichkeit des Duckens: Nun könnt ihr via Steuerkreuz hinter Objekten in Deckung gehen oder sogar kriechend vorrücken. Die Entwickler von EA haben damit wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie die Steuerung auf der PSP in diesem Genre auszusehen hat - auf ein automatisches Zielsystem à la "Socom" wurde nämlich verzichtet.


    Medal of Honor: Heroes 2 Medal of Honor: Heroes 2 Wie schon im Vorgänger sind eure Kameraden wieder nur namenlose Statisten, die keinerlei Individualität zeigen (wie z.B. in "Brothers in Arms: D-Day"). Meist stehen euch zwei Mitstreiter zur Seite, welche selbstlos an eurer Seite den Feind bekämpfen. Stirbt einer von ihnen, kommt nach kurzer Zeit von irgendwoher ein neuer Kumpane gelaufen und macht da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hat. So hat man zwar nie das Gefühl alleine durch die Level zu streifen, dennoch wirkt diese Funktion äußerst unrealistisch und schmälert die Atmosphäre ungemein. Auch kann man nicht wie z.B. in den "Socom" Befehle an seine Mitstreiter verteilen, sodass diese immer nach eigenem Ermessen handeln, was nicht immer von Vorteil ist. Denn durch das eigenmächtige Handeln der Soldaten, kommt auch ihr als Spieler so manches Mal in Gefahr. Allerdings muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass es in "Medal of Honor: Heroes 2" nur bedingtes Friendly Fire gibt. Es gibt nämlich nur bei Granat-Explosionen Tote und Verletzte in den eigenen Reihen - Bei normalen Schüssen aus Gewehr oder Pistole nehmen die Mitstreiter keinen Schaden. Da die mitkämpfenden Soldaten nicht immer glücklich ihre Handgranaten in die kämpfende Menge werfen, gibt es des Öfteren auch Verluste in den eigenen Reihen zu beklagen. Größtenteils führen die Granat-Würfe aber zum gewünschten Erfolg, sodass man also nicht von ständigen Angriffen aus den eigenen Reihen sprechen kann.

    Auch Online läuft es wieder rund

    Medal of Honor: Heroes 2 Medal of Honor: Heroes 2 Auch in "Medal of Honor: Heroes 2" ist es wieder möglich, im so genannten "Infrastructure Modus" ein Spiel mit bis zu 32 menschlichen Gegnern zu spielen. Sofern die Verbindungen der einzelnen Spieler einigermaßen gut sind, läuft das Spiel auch mit 32 Spielern absolut flüssig. Es gibt also keinerlei Framerate-Einbrüche bei hohem Gegneraufkommen. Zur Auswahl stehen die Spielmodi Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag - Nichts außergewöhnliches also. Zu bemängeln gibt es in Sachen Onlinekampf wieder einmal nur die gebotene Chatfunktion: Diese ist nämlich nur nutzbar, wenn man irgendwo unbemerkt sich versteckt hat und dann in Ruhe die einzelnen Buchstaben anwählen kann. Im Eifer des Gefechts also völlig unbrauchbar, was wohl auch die Entwickler erkannt haben, weswegen sie wieder einige Kurzbefehle für den Spieler bereitstellen. Auf einen Einsatz des bisher so selten genutzten PSP-Headsets haben die Entwickler von EA auch in diesem Jahr wieder verzichtet - Ein absolut schmerzlich vermisstes Feature, wenn man MoH 2 mit Konkurrent "Socom" vergleicht.

  • Medal of Honor: Heroes 2
    Medal of Honor: Heroes 2
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    01.12.2007

    Aktuelles zu Medal of Honor: Heroes 2

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Medal of Honor: Heroes 2
Medal of Honor: Heroes 2 im Gamezone-Test
Auch der zweite Anlauf der Heroes auf Sonys PSP kann, trotz fehlender Innovation, vollends überzeugen.
http://www.gamezone.de/Medal-of-Honor-Heroes-2-Spiel-14413/Tests/Medal-of-Honor-Heroes-2-im-Gamezone-Test-991616/
19.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/MoHHeroes2_1.jpg
tests