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  • Medieval 2: Total War im Gamezone-Test

    Der Titel bietet uns einen riesigen Umfang, opulent inszenierte Schlachten und einen taktischen Anspruch für Profispieler.

    Wem Echtzeitstrategie im Stile eines Command & Conquer immer schon etwas zu trivial und taktisch wenig fordernd war, der konnte sich bei den Spielen der Total War-Reihe immer heimisch fühlen. Nach dem hervorragenden Rome: Total War und seinen Add-Ons bringt der Entwickler Creative Assembly mit Medieval 2: Total War einen weiteren Ableger der Serie in den Handel. Diesmal wird zwischen den Jahren 1080 und 1530 um das mittelalterliche Europa gekämpft. Knapp 500 Jahre voller Kriege und blutiger Schlachten warten auf den Spieler.

    Vor der Schlacht

    Medieval 2: Total War Medieval 2: Total War Bevor ihr in die Hauptkampagne einsteigt, dürft ihr vorher zwei Tutorial-Missionen bestreiten, die euch mit den Grundlagen des Runden- und Echtzeitmodus vertraut machen. Da Medieval 2: Total War als überaus komplex gilt, sollten Anfänger auf jeden Fall eine Blick riskieren aber auch Serienveteranen können die beiden Aufträge anspielen, da sie gut gelungen sind und den Kampf um den englischen Thron und die Vertreibung der Sachsen von der britischen Inseln behandeln. Obwohl die Tutorials nur einen Bruchteil der Möglichkeiten eines Medieval 2: Total War aufzeigen, gilt es danach in die Kampagne einzusteigen. Hier könnt ihr mit den Engländern, den Franzosen, den Spaniern, dem Heiligen Römischen Reich und Venedig zunächst aus fünf unterschiedlichen Völkern wählen. Neben dem Umstand, dass ihr an verschiedenen Punkten in Europa startet, hat jedes Volk unterschiedliche Stärken und Schwächen. Einige haben eine sehr starke Kavallerie, während andere z.B. unter einer schwachen Infanterie zu leiden haben. Die Engländer dürften aber zu Beginn die ausgeglichenste Seite sein, weswegen Neulinge hier am besten bedient sein sollten. Habt ihr euch für eine Kampagne entschieden und einen Schwierigkeitsgrad gewählt, gilt es noch zu entscheiden, ob der CPU das Micromanagement übernehmen soll. Wollt ihr euch nicht um jede kleinste Aufgaben kümmern, könnt ihr den Hacken an der entsprechenden Stelle setzen. Danach steht aber noch eine weitere Entscheidung an: In der kleinen Kampagne müssen lediglich 15 Länder erobert werden, was etwa 20 Stunden dauern sollte. In der großen Kampagne gilt es satte 45 Länder in den eigenen Einflussbereich zu bringen. Hier werdet ihr ca. 60 Stunden beschäftigt sein. Nachdem ihr eine der Kampagnen abgeschlossen habt, werden weitere Völker frei geschaltet. Insgesamt sind in den Solomodi 17 Fraktionen spielbar. Im späteren Verlauf werdet ihr sogar Süd Amerika erobern dürfen.

    Der Runden-Modus

    Medieval 2: Total War Medieval 2: Total War Wenn man es genau nimmt, besteht Medieval 2: Total War im Prinzip aus zwei vollwertigen Spielen: Im rundenbasierten Modus verschiebt ihr eure Truppen, baut Städte aus und führt diplomatische Gespräche mit euren Nachbarstaaten, während ihr im Echtzeit-Modus spektakuläre Schlachten austragt. Zuerst kümmern wir uns aber um den Runden-Modus, denn eine voraussehende Planung ist der Schlüssel zum erfolgreichen beenden einer Schlacht. Zu Beginn der Kampagne habt ihr noch wenige Ländereien in eurer Hand und auch die Armee ist eher kümmerlich. Deshalb gilt es zuerst einige Truppen in Auftrag zu geben. Dabei dauert es mindestens eine Runde, bis die gewünschten Einheiten ausgebildet wurde. Auch der Ausbau der eigenen Städte und Festungen ist wichtig. Hier könnt ihr neue Militäranlagen bauen oder die Bevölkerung mit Freudenhäusern und Kirchen befrieden. Ist der Pöbel unzufrieden, kann es schnell zu Aufständen kommen und dies ist nicht gerade vorteilhaft, wenn man sich gerade im Krieg befindet. Wie zufrieden oder unzufrieden die Bevölkerung in den einzelnen Städten ist, kann ganz leicht anhand übersichtlicher Statistiken eingesehen werden. Hier könnt ihr z.B. auch sehen wie religiös eure Untertanen sind oder wie viel Geld die Ansiedlung einbringt. An dieser Stelle ist es ebenfalls wichtig, ob ihr einzelne Ortschaften zu Festungen oder Städten weiterhin ausbaut. Städte bringen mehr Geld ein, sind aber leichter zu erobern, während Festungen nur sehr schwer einnehmbar sind, massenhaft Militär hervorbringen, dafür leider wenig Gold in die Staatskassen bringen.

    Medieval 2: Total War Medieval 2: Total War Habt ihr in einer Runde aller eure Züge gemacht, könnt ihr sie beenden. Danach sind die Rivalen an der Reihe. Seid ihr stark genug, dürft ihr mit euren Armeen andere Städte und Festungen erobern. Pro Runde kann allerdings nur ein bestimmter Weg zurück gelegt werden. Habt ihr euer Ziel erreicht, werden mehr oder weniger detaillierte Informationen zum Gegner gezeigt. In einem Bildschirmfenster wird aufgezeigt, wie es um das Kräfteverhältnis steht und welche Einheiten der feindliche General befehligt. Auch hab ihr die Möglichkeit statt einem direkten Angriff eine Belagerung zu starten, die über mehrere Runden gehen kann. Entscheidet ihr euch für die Offensive, stehen euch zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder ihr wechselt in den Echtzeit-Modus und befehligt eure Truppen selbst, oder ihr lasst den Computer den Sieg errechnen. Zweiteres geht natürlich viel schneller und spart eine Menge Zeit, doch zum einen sind die Ergebnisse meist nicht gerade zufrieden stellend, da ihr die Schlachten oft unverständlicherweise verliert oder viele Verluste hinnehmen musst und zum anderen sind die Echtzeit-Kämpfe das Highlight von Medieval 2: Total War. Um den Kontrahenten von vornherein zu schwächen, könnt ihr aber auch einen Attentäter auf den General des Feindes ansetzen. Das Ausspionieren der feindlichen Truppen ist ebenfalls ein adäquates Mittel eine Schlacht zu gewinnen. So könnt ihr besser einschätzen, welche Truppen ihr in den Kampf schicken müsst.

    Medieval 2: Total War Medieval 2: Total War Neben den Schlachten gibt es allerdings noch die Diplomatie. Hier könnt ihr mit Nachbarstaaten Handelsverträge oder Waffenstillstände abschließen. Ein Krieg an mehreren Fronten ist nämlich alles andere als vorteilhaft. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Papst. Wer in seiner Gunst steht, hat viele Vorteile. Bekriegen sich beispielsweise zwei christliche Länder, kann man dem Vertreter Gottes auf Erden mit allerlei Geschenken bestechen und ich dadurch auf die eigene Seite ziehen. Setzt man sich allerdings dem Pontefix entgegen, wird man im schlimmsten Fall exkommuniziert und Kreuzzüge gegen das eigene Land drohen. Ihr solltet während des gesamten Spiels also immer schön auf den Papst hören und seinen Wünschen nachgehen, da er schon mal einen Waffenstillstand oder neue Kirchen verlangt. Neben der stetigen Ausdehnung eures Einflussbereiches gilt es von Zeit zu Zeit Zufallsmissionen zu meistern, die meist eine Menge Geld in die Staatskassen bringen. So sollen bestimmte Gebiete in einem vorgegebenen Zeitrahmen erobert oder Gebäude gebaut werden.

    Die Bedienung im Runden-Modus ist trotz der Fülle an Möglichkeiten recht einfach zu beherrschen. Die Menüs sind meist logisch und übersichtlich aufgebaut, während man auf der Weltkarte eigene und feindliche Truppen durch übergroße dargestellten Banner recht schnell identifizieren kann. Als Neuling braucht man schon einige Zeit um sich zurecht zu finden, doch sind die Mechanismen erst einmal verinnerlicht, laufen die Züge fast schon von alleine ab. Und wer immer noch überfordert ist, dem helfen die zahlreichen Berater, die sich auf Wunsch dann in Textfenstern melden und hilfreiche Tipps geben.

  • Medieval 2: Total War
    Medieval 2: Total War
    Developer
    Creative Assembly
    Release
    10.11.2006

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Medieval 2: Total War
Medieval 2: Total War im Gamezone-Test
Der Titel bietet uns einen riesigen Umfang, opulent inszenierte Schlachten und einen taktischen Anspruch für Profispieler.
http://www.gamezone.de/Medieval-2-Total-War-Spiel-14452/Tests/Medieval-2-Total-War-im-Gamezone-Test-991023/
20.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/1142864453_43863_original.jpg
tests