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  • Medievil: Witzig und überzeugend - Leser-Test von CharLu

    Medievil: Witzig und überzeugend - Leser-Test von CharLu Wenn man schon immer mal Bekanntschaft mit einem doch etwas klapprigen und recht dürr geratenen Helden mit verschobenen Gesicht und dazu einem doch etwas witzig geratenen Gang machen wollte, dann ist Sir Dan Fortesque genau der Richtige! Eigentlich sieht er so ganz und gar nicht nach einem tapferen Helden aus! Erschwerend, für den Hauptcharakter aus Medi Evil, kommt ja noch dazu, dass er eigentlich seine ewige Ruhe genießen mag und die auch schon eine Weile genossen hatte... Eigentlich... denn das wurde ihm nun gründlich vermasselt, denn der böse und mächtige Zarok hat einen Weg gefunden, seine Schlappe bei der großen Schlacht von Gallowmere wieder wett machen zu können. Die Schlacht, in die einst beide gezogen sind und gegeneinander antreten sollte. Beide führten eine große Arme an (das klassische gut gegen böse) und beide haben verloren. Sir Dan, weil er gar nicht zum kämpfen kam – denn er fiel gleich zu Beginn der Schlacht und der böse Zarok, da trotz des frühen Verlustes des gegnerischen Armeeführers die Schlacht verloren hatte. Allerdings konnte .... entkommen und sich zurück ziehen! Dabei ersann er einen Plan, wie er sich rächen kann, und den er nun in die Tat umgesetzt hat. Mit Hilfe eines Buches, mit dem Tote wieder erweckt werden können, sieht er seine Chance gekommen. Tja, und das es sich um eben eine Art Wiederbelebung von Toten handelt, trifft es auch Sir Dan. Ihm, das soll der ordnunghalber auch gesagt werden, hatte man trotz dieser missglückten Schlacht ein schönes Mausoleum geschaffen und ein entsprechendes Denkmal gesetzt – keiner sollte denken, er sei ein Feigling gewesen.
    Und damit haben wir die Ausgangssituation für Medi Evil! Sir Dan, von all den Jahren des ewigen Ruhens gezeichnet *g*, beginnt in seiner Gruft, die eine gute Ausgangsbasis ist, sich mit allem vertraut zu machen. Egal ob Steuerung, Waffeneinsatz und sich auch einen ersten Blick betreffend der Grafik zu verschaffen. Aber man soll ja bekanntlich das Pferd nicht von hinten aufzäumen .. also der Reihe nach:
    Aufgabe von Sir Dan ist es, den wieder gekehrten Zarok erneut zu stellen und zu besiegen. Um diesen Weg erfolgreich gehen zu können, stehen Sir Dan diverse Möglichkeiten an Ausrüstungsgegenständen zur Verfügung. Somit sollte man immer darauf bedacht sein alles einzusammeln, was einem nützlich erscheinen kann.
    Betreffend der Waffen startet man zunächst mit einem alten, rostigen Schwert und ein paar Wurfdolchen! Beide zwar nützlich, aber nicht wirklich effektiv! Mit zunehmendem Spiel wird man aber auch hier fündig werden und kann sein Inventar entsprechend aufstocken. Neben den Waffen ist die eigene Energie ein wirklich wichtiger Aspekt; hier entsprechende Aufbauarbeit zu leisten ist in den Grundzügen recht einfach: Ausschau nach den sogenannten Lebensflaschen halten! Je mehr man von diesen einsammelt, desto mehr erhöht sich der Energievorrat. Neben diesen „normalen“ Ausrüstungsgegenständen gesellen sich noch magische Steine, die sogenannten Runensteine dazu! Diese ausfindig zu machen und vor allem mitzunehmen ist unabdingbar für das erfolgreiche Fortkommen im Game. Die Steine sind verschiedenen Themen – wenn man so will – zugeordnet und öffnen verborgene (oder weniger verborgene) Türen, die einem neue Bereiche offenbaren. Was natürlich auch nicht fehlen darf: ein Zahlungsmittel – wie man aus artverwandten Spielen schon kennt! Sir Dan sollte möglichst alle Schätze mitnehmen, die man finden kann. Nicht zuletzt dienen sie u.a. dazu, dass man weitere Gegenstände aber auch Informationen kaufen kann.
    Was die Infos betrifft, die kann man von sogenannten Wasserspeiern bekommen! Allerdings wird man sehr schnell feststellen, dass man nicht immer für Infos zahlen muss – denn, es gibt auch Möglichkeiten die zur Fortführung benötigten Hinweise umsonst zu erhalten. Also ist ein wenig Taktieren und Abwägen gefragt, wenn auf einen solchen Wasserspeier trifft.
    Hilfreich im Game in jedem Fall ist die Karte! Weniger aufgrund der Tatsache, dass man zunächst gar nichts auf ihr erkennen kann – außer das Gebiet, in dem man sich aktuell befindet. Aber hat man einmal diverse Bereiche absolviert, zeigt sich die Karte nützlich, denn oftmals muß man in vermeintlich beendete Gebiete zurück gehen, um so eine 100%tige Lösung des Games zu erhalten. Zurück gehen sollte man z.B. wenn man diverse Waffen erhalten hat, da diese die Chance mitbringen verborgene Türen zu öffnen oder aber Wände, die sich dann bequem und einfach mit der neuen Waffen kaputt schlagen lassen und so neue Möglichkeiten eröffnen.
    Ganz wichtig sind auch die Seelenkelche ... die meisten Abschnitte halten einen parat, der zunächst erst einmal nur als Schatten zu erkennen ist. Hat man eine bestimmte Anzahl an Gegner in diesem Bereich eiskalt erwischt, wird der Seelenkelch greifbar und kann eingesammelt werden. Ist dann eine bestimmte Anzahl an Kelchen vorhanden, kann man sich auf den Weg in den Heldensaal machen und dort die Belohnung für den Seelenkelch entgegen nehmen. Die Belohnungen sind die Mühe in jedem Fall wert ... *g*
    Grafisch gesehen ist Medi Evil in jedem Fall ansprechend – wenn auch nicht überragend. Den einen oder anderen kleinen Fehler wird man sicherlich bemerken. Sei es, dass man über Clipping-Fehler „stolpert“ oder aber die Grafik an sich etwas spröde wirkt. Wobei auch gesagt sei, dass sich diese kleinen Fehler in Grenzen halten und das Spielvergnügen keinesfalls trüben. Alles in allem ist Medi Evil sehr „düster“ gehalten, aber nicht von der bedrohlichen Art – wie man es vielleicht aus anderen Games kennt! Man hat sich ein wenig dem Zeitgeist, der Medi Evil zu Grunde liegt, angepasst und dem Ganzen ein bisschen Auflockerung verschafft durch humorige Einlagen. Es fügt sich gesamt gesehen sehr gut zusammen und vermittelt eine gute Atmosphäre! Was den schon so oft in anderer Art und Weise erwähnten Detailreichtum angeht, so hat man sich hier zwar einiges einfallen lassen und kann durchaus mit vergleichbaren Games mithalten, aber überragend ist es nicht. Teilweise zeigen sich in diesem Bereich die Level sehr, sehr unterschiedlich! Grundsätzlich aber kein wirklicher Kritikpunkt! Führe ich mir die Animationen vor mein geistiges Auge, so bezeichne ich diese als gelungen und ansprechend! Angefangen von den wirklich witzigen Bewegungsabläufen des Sir Dan bis hin zu tanzenden Gegner oder die sprechenden Wasserspeiern. Faßt man alles zusammen, so hat die Grafik durchaus die Wertung gut verdient!
    Neben den witzigen Animationen sollte man auch die Soundhinterlegung in jedem Fall ansprechen! Medi Evil zeichnet sich für mich dahingehend aus, dass man Sir Dan sehr witzige Kommentare zugeführt hat und sich gesamt gesehen die Sprachausgabe im „oberen Bereich“ befindet. Oftmals ist ja grad die Sprachausgabe ein Kritikpunkt – hier findet er aber keinen Halt. Auch die Soundeffekte passen sich optimal ans Spiel an und können dafür sorgen, dass man sich doch das eine oder andere Mal auch erschreckt *g* - aber eher im lustigen Sinne. Die gewählten Musikstücke, die man in Medi Evil zu hören bekommt, können durchaus als gut bezeichnet werden. Keines der Stücke wirkt im Ansatz oder nach mehrmaligem Abspielen nervig!
    Die Steuerung bei Medi Evil ist relativ leicht und eingängig! Ich denke, weder geübte noch ungeübte Spieler werden hier wirklich Probleme haben! Grundlegend sind alle Tasten des Pads belegt und verfügen über eine gewisse Logik, so dass sie sich recht schnell einprägen und nicht zur Stolperfalle werden könnten. Grundlegend kann man sich mit der Steuerung optimal zu Beginn des Spiels – in der Krypta – vertraut machen. Neben entsprechenden Erklärungen hat man dann gleich passende Beispiele parat, in denen die Anwendung erfolgt. Finde ich persönlich nicht übel – und all diejenigen auch nicht, die Handbücher/Beschreibungen lesen auch für Zeitverschwendung halten *g*. Eines sollte man vielleicht noch in dem Zusammenhang erwähnen: Medi Evil gehörte zu den ersten Games, die auch via Stick gesteuert werden konnten; was die gesamte Angelegenheit natürlich um einiges angenehmer macht!

    Mein Fazit: Medi Evil ist in jedem Fall empfehlenswert! Nimmt man den Gesamteindruck, kommt man in jedem Fall zu dem Schluß, ein gelungenes Game in der Konsole zu haben. Grafisch zwar nicht wirklich „on top“, wird man in jedem Fall mit viel Gamespaß entschädigt. Und Sir Dan’s Kommentare tun ihr übriges dazu! Es gibt keinen Punkt, an dem das Game abzuflachen scheint und die Motivation ist somit auch gegeben! In jedem Fall kann ich nur sagen: einfach mal antesten – der Spaß kommt von ganz allein!!

    Negative Aspekte:
    Grafik hätte besser sein können

    Positive Aspekte:
    hoher Spielspaß, witzige Sprüche

    Infos zur Spielzeit:
    CharLu hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Medievil

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: CharLu
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Medievil
    Medievil
    Publisher
    Sony
    Developer
    Sony
    Release
    06.11.2000

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995457
Medievil
Medievil: Witzig und überzeugend - Leser-Test von CharLu
http://www.gamezone.de/Medievil-Spiel-14462/Lesertests/Medievil-Witzig-und-ueberzeugend-Leser-Test-von-CharLu-995457/
07.03.2002
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