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  • Mega Man Battle Network 4: Und täglich grüßt der Mega Man - Leser-Test von Corlagon

    Mega Man Battle Network 4: Und täglich grüßt der Mega Man - Leser-Test von Corlagon Vor allem in Japan verkaufen sich die Spiele der Rockman. exe-Serie, hierzulande besser bekannt als Mega Man Battle Network, wie blöd. Kein Wunder, waren die drei Kreuzungen aus Rollenspiel und Trading Card Game nicht nur innovativ, sondern auch spielerisch erstklassig. Im vorliegenden vierten Teil setzt Capcom stark auf Turniere mit zufälligen Gegnern; wie schon beim dritten wurden auch diesmal wieder zwei getrennte Spielversionen mit gewissen Unterschieden entwickelt, Red Sun und Blue Moon. Dieser Test basiert auf Red Sun, wobei ich auf die mir bekannten Unterschiede weiter unten eingehen werde.

    Die Serie spielt in einer fiktiven, leicht futuristischen Realität, in der der Alltag von Computern beherrscht wird. Jeder Mensch besitzt hier ein Personal Exploration Terminal, also einen tragbaren Computer, welcher über einen virtuellen Charakter, genannt Net Navigator oder kurz Navi, mit seinem Besitzer kommuniziert. Die Navis unterstützen ihr Herrchen oder Frauchen jedoch nicht nur bei seinen alltäglichen Aufgaben, sie können auch gegen Viren und auch ihresgleichen kämpfen.
    Unsere Helden sind der Schüler Lan Hikari und sein Navi Mega Man. exe, die schon öfters die Terroranschläge der Hackerorganisation WWW vereiteln konnten. Nach dem gescheiterten N1 Grand Prix im letzten Teil finden in dieser Episode gleich mehrere Turniere statt, in denen Lan natürlich zeigen will, daß er immer noch zu den besten gehört. Zwischendurch gerät er jedoch in Konflikt mit einem mysteriösen Syndikat namens Nebula, und Mega Man macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Dunklen Seite der Macht. Und Lans Vater und andere namhafte Wissenschaftler arbeiten fieberhaft daran, einen Asteroiden zu zerstören, der sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet...

    Am wesentlichen Gameplay hat sich natürlich nichts geändert, obwohl es wie immer einige neue Features gibt. Ähnlich einem typischen RPG steuert Ihr Lan durch die Stadt (später könnt Ihr auch in verschiedene Ortschaften in Übersee reisen) und quatscht mit den anderen Leuten. Findet Ihr einen Computer oder ein anderes technisches Gerät mit entsprechendem Anschluß, könnt Ihr Euch per Knopfdruck einklinken und dann mit Mega Man die Cyberwelt erforschen. Dort werdet Ihr immer wieder Zufallskämpfe mit Computerviren und ähnlichen Schädlingen bestreiten müssen, könnt aber auch Power-Ups und ähnliche nützliche Programme finden. Die Netzwerke der verschiedenen Städte und Länder sind direkt miteinander verbunden, im Laufe des Spiels könnt Ihr auch mit anderen Leuten Links tauschen und so Wege abkürzen. Allerdings ist es auch jederzeit möglich, sich aus der virtuellen Welt auf der Stelle wieder auszuklinken, lange Rückwege könnt Ihr Euch also auch so ersparen.

    Bei den Kämpfen erinnert Mega Man Battle Network nun an Trading Card Games. Die Sammelkarten sind hier spezielle Kampfchips, mit denen sich verschiedene Aktionen ausführen lassen und die in der Übersicht praktischerweise nach verschiedenen Kriterien umsortiert werden können. Die meisten Chips stehen natürlich für Angriffe mit unterschiedlicher Stärke und Reichweite. Da gibt es beispielsweise feuer- oder wasserbasierte Schußwaffen, die ohne Verzögerung treffen und unter Umständen auch mehrere Gegner, wenn sie direkt hintereinander stehen. Oder verschiedene Arten von relativ starken Schwertern, die jedoch nur im Nahkampf funktionieren, oder Chips, die einige Widder über das Spielfeld stürmen lassen. Einige Attacken zerstören nebenbei gleich noch den Boden. Andere Chips können den Boden wieder reparieren oder füllen Mega Mans Trefferpunkte wieder auf oder machen ihn zeitweise unverwundbar. Auch sind einige Angriffschips den Elementen Feuer, Wasser, Elektrizität oder Holz zugerechnet und verursachen bei bestimmten Feinden den doppelten Schaden.
    Die meisten Chips existieren in mehreren unterschiedlich starken Versionen und können den entsprechenden Gegnern abgenommen, bei Händlern gekauft oder sonstwo gefunden werden. Außerdem ist jeder Chip mit einem Codebuchstaben versehen, der zwar keinen Einfluß auf seinen Effekt, wohl aber auf seine Einsatzmöglichkeiten hat (siehe unten). Diese Codes außer Acht gelassen könnt Ihr über 200 verschiedene Kampfchips erringen, die dann in einer Bibliothek aufgelistet werden und so den Sammlertrieb des Spielers ansprechen. Chips, die Ihr nicht mehr benötigt, könnt Ihr an speziellen Maschinen gegen einen zufälligen neuen Chip eintauschen.

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Mega Man Battle Network 4
Mega Man Battle Network 4: Und täglich grüßt der Mega Man - Leser-Test von Corlagon
http://www.gamezone.de/Mega-Man-Battle-Network-4-Classic-14503/Lesertests/Mega-Man-Battle-Network-4-Und-taeglich-gruesst-der-Mega-Man-Leser-Test-von-Corlagon-1001839/
24.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/10/12_04_1_.jpg
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