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  • Mega Man X Command Mission: Gut, aber kein Knüller - Leser-Test von Corlagon

    Mega Man X Command Mission: Gut, aber kein Knüller - Leser-Test von Corlagon Capcoms Mega-Man-Serie (Rockman im japanischen Original) ist allgemein bekannt für wie am Fließband produzierte actionlastige Plattformspiele, doch nach eineinhalb Jahrzehnten entschloß man sich, endlich mal ein klassisches Rollenspiel zu machen (angeblich, um eine komplexere Handlung einbauen zu können - zumindest wird dieser Titel nicht von sehr kurzer Spieldauer geplagt). Und so entstand - übrigens in Zusammenarbeit mit den Entwicklern von Breath of Fire - Command Mission, sowohl für Playstation 2 als auch für Game Cube.

    Angesiedelt ist der Ableger der Androidensaga im 23. Jahrhundert (folglich sind seit dem Beginn der Serie schon ca. 100 Jahre vergangen ...). Im Pazifik ist ein Meteor niedergegangen, und mit ihm eine Substanz, welche Kraftmetall genannt wird und die Fähigkeiten von Reploiden deutlich verstärken kann. Flugs wurde um die Einschlagstelle eine künstliche Inselgruppe namens Giga-Stadt errichtet. Leider organisiert einer der neu gefertigten Reploiden eine Rebellion, und schon bald haben Epsilon und sein Gefolge sämtliche Menschen vertrieben und den größten Teil der Anlagen unter ihre Kontrolle gebracht. Die Maverick-Jäger entsenden nun X und Zero, die zusammen mit einer lokalen Widerstandsgruppe die Rebellen bekämpfen müssen.

    Wie fast alle japanischen RPGs ist auch Command Mission linear aufgebaut und sehr kampflastig. Nach und nach erforscht Ihr mit Euren Leuten die verschiedenen Einrichtungen von Giga-Stadt - eine Oberwelt gibt es hier nicht, immerhin befinden wir uns im Zeitalter der Teleportation. Am Anfang ist Mega Man X noch auf sich allein gestellt, doch bald trifft er auf Mitstreiter, die sich ihm anschließen. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Spielfiguren, von denen allerdings immer nur drei gleichzeitig kämpfen können. Einige Rätsel sind vorhanden, beschränken sich jedoch weitgehend auf das Finden von Schaltern und Gegenständen. Die Erforschung wird durch eine Automap erleichtert (die könnte zwar besser sein, ist aber auch in der gegebenen Form ganz nützlich).
    Leider stützt sich auch dieses Spiel auf Zufallskämpfe, d. h. in den meisten Dungeonabschnitten werdet Ihr ohne Vorwarnung immer wieder einfach so in den Kampf geschickt. Da das Ganze auch noch mit recht hoher Frequenz passiert und die meisten Kämpfe auch relativ lange dauern, kann die Sache mitunter ziemlich nervig werden. Trotzdem ist es natürlich wichtig, so viele Gegner wie möglich zu besiegen, damit die Charaktere Erfahrung und Geld sammeln und so nach und nach stärker werden und nützliche Gegenstände kaufen können.

    Die Kämpfe selbst laufen zugbasiert ab: Die Figuren kommen abwechselnd an die Reihe und können verschiedene Aktionen durchführen. Deren Erholungszeit schwankt allerdings, soll heißen, je nachdem, ob Ihr z. B. einen besonders heftigen Angriff ausführt oder Euch einfach nur auf die Abwehr konzentriert, dauert es unterschiedlich lange, bis Ihr der Figur den nächsten Befehl geben könnt. Praktischerweise wird die Reihenfolge, in der Helden und Gegner als Nächstes an die Reihe kommen, ständig im unteren Bildschirmbereich angezeigt. Zusätzlich zu einem normalen Angriff können die Charaktere bei jedem Zug auch zwei Sub-Waffen einsetzen; dabei kann es sich um echte Waffen handeln (welche allerdings nur geringen Schaden verursachen) oder auch um Vorrichtungen, welche z. B. dem Gegner Items stehlen oder den eigentlichen Angriff verstärken. Im Gegensatz zu diesem verbrauchen Sub-Waffen allerdings Energie; diese befindet sich zu Beginn jedes Kampfes auf einem vorgegebenen Stand und steigt automatisch mit jedem Zug. Steht genügend Waffenenergie zur Verfügung, könnt Ihr außerdem noch einen charakterabhängigen Spezialangriff, den sogenannten Actiontrigger einsetzen; abhängig von der Menge der verfügbaren Energie ist der Angriff stärker oder einfacher auszuführen. Axl kann dann beispielsweise die Gestalt eines bereits besiegten Endgegners annehmen und dessen Spezialattacke ausführen, indem Ihr innerhalb eines Zeitlimits die entsprechende Tastenkombination eingebt. Spiders Actiontrigger ist da schon fragwürdiger: Er spielt mal eben eine Runde Poker, und die Stärke des Angriffs hängt von seinem Blatt ab (dumm, wenn man als Spieler gar kein Poker kann).
    Darüber hinaus kann jeder Charakter auch noch in einen Hypermodus schalten und so seine Fähigkeiten verbessern. Dies ist allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Runden möglich, bis Ihr Euch in der Basis oder durch Einsatz eines entsprechenden Gegenstands wieder erholt habt. Müßt Ihr Eure Lebensenergie wiederauffüllen, könnt Ihr auf Euren Sub-Tank zurückgreifen; im Laufe des Spiels könnt Ihr noch weitere Tanks finden und so immer mehr Reserveenergie mit Euch führen. Die Tastenbelegung ist auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, auf den zweiten Blick jedoch praktisch und zeitsparend: Ein Druck auf den A-Knopf genügt, um den gerade anvisierten Gegner anzugreifen, X, Y und R sind für Sub-Waffen und Action Trigger zuständig; das Menü für weitere Aktionen muß nur relativ selten aufgerufen werden. Wie schon erwähnt werdet Ihr im Verlauf des Spiels über bis zu sieben Charaktere verfügen, von denen allerdings immer nur drei kämpfen können; jedoch lassen sich die Kombattanten auch mitten in der Schlacht problemlos austauschen. Allerdings nur, wenn der auszuwechselnde Streiter auch tatsächlich an der Reihe ist (und nicht etwa bewußtlos); auch braucht Ihr nicht zu erwarten, daß die inaktiven Charaktere in der Zwischenzeit Unmengen von Waffenenergie gesammelt hätten ...

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Mega Man X Command Mission
Mega Man X Command Mission: Gut, aber kein Knüller - Leser-Test von Corlagon
http://www.gamezone.de/Mega-Man-X-Command-Mission-Classic-14536/Lesertests/Mega-Man-X-Command-Mission-Gut-aber-kein-Knueller-Leser-Test-von-Corlagon-1002686/
11.08.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/11/screenshot_013.jpg
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