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  • Mercenaries: Wie ein Fähnlein im Wind - Leser-Test von sinfortuna

    Mercenaries: Wie ein Fähnlein im Wind - Leser-Test von sinfortuna Ein Actionspiel für die Microsoft X-Box mag nicht unbedingt etwas Neues sein und auch die Altersfreigabe erst ab 18 Jahren ist heutzutage nicht unüblich, dass ein Titel aus diesem Genre jedoch den Mehrspielerspaß sowohl offline als auch online komplett vernachlässigt, verwundert doch sehr. So geschehen bei "Mercenaries" für die X-Box. Dennoch ragt diese Zerstörungsorgie wohltuend aus der Durchschnittsmasse heraus und fesselt (zumindest) den Genre-Interessierten für mehr als nur wenige Stunden. Viele teils sehr unterschiedliche Fahrzeuge, sehr große Areale, eine vorzügliche Steuerung und ein unaufhörlicher Krawall, der einfach kein Ende nehmen möchte: das sind die dicken Pluspunkte dieses Actionspektakels. Damit es auf Dauer nicht zu langweilig wird, sind sowohl Eure Fahrkünste als auch der Umgang mit Waffen und Sprengstoffen gefragt. Also nichts wie rein in den Alltag eines (natürlich hochtalentierten) Söldners: you are always welcome.

    In Nordkorea ist (nicht erst seit gestern) der Teufel los. Die Situation ist vor Ort derart besorgniserregend, dass sich unterschiedliche Spezialeinheiten der UN bzw. der Alliierten, südkoreanischen, chinesischen und russischen Ursprungs vor Ort befinden. Der mächtige Unruheherd ist ein durchgeknallter nordkoreanischer General, welcher sein untergebenes Volk knechtet, was unserem Protagonisten aber eigentlich schrecklich egal sein dürfte. Wesentlich interessanter dürfte für diesen das ausgesetzte Kopfgeld sein, welches in der Summe satte 100 Millionen Dollar beträgt. Etliche Strapazen warten naturgemäß auf uns, die grundsätzlich eines zum Ziel haben: schadet dem nordkoreanischen Feind, wo es auch nur irgendwo möglich ist. Demzufolge machen wir uns fleißig ans Werk und infiltrieren feindliche Gebäudekomplexe, durchbrechen Verteidigungslinien des Feindes, sprengen dessen Stützpunkte in die Luft, meucheln das Wachpersonal und mit Vorliebe hochrangige Offiziere. Mitunter machen wir liebend gerne einen Abstecher in Waffen- und Munitionsdepots, um uns zu bereichern bzw. mit Vorräten einzudecken. Von großer Bedeutung sind 52 Karten, welche jeweils die Oberschurken des tyrannischen Regimes symbolisieren, fast schon logisch dabei: je mehr solchen Gesocks wir abmurksen, umso näher kommen wir unserem Endziel, nämlich der Beseitigung des finsteren Generals. Zu empfehlen ist hierbei, zunächst nicht den Oberbefehlshaber zu erledigen - dargestellt als Ass (demnach gibt es vier große Spielabschnitte) - sondern zunächst nach und nach sämtliche ihm treu ergebenen Leute.

    Fangen wir den Gesuchten schließlich lebendig und überführen diesen brav, fällt die Belohnung - sprich das Kopfgeld - noch höher aus (das Doppelte, wenn ich mich nicht irre). Ansonsten müssen wir eben ein Beweisfoto von der Leiche des auserkorenen Opfers machen und lassen den leblosen Korpus zurück. Interessant ist schließlich noch, dass unsere Auftraggeber sich selber nicht unbedingt grün sind, so trauen beispielsweise die Russen den Chinesen keinen Meter weit. Und umgekehrt natürlich. Da wir als Söldner keine Ehre oder etwas Ähnliches besitzen, beklauen wir zuweilen auch einen unserer Auftraggeber: im Auftrag eines anderen, versteht sich. Doch dabei bleibt es nicht nur bei vergleichsweise harmlosen Diebstahlsdelikten, auch Sabotageakte und Mord und Totschlag sind uns nicht fremd. Ein interessantes Beispiel, welches stellvertretend für die vielen uns gewährten Möglichkeiten steht: wir lassen uns von der russischen Mafia wichtiges Material einfliegen, gegen bare Münze, versteht sich. Oder wir liefern Gefangene ab, welche von den Russen wohlwollend in Empfang genommen werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, frisch erbeutete Fahrzeuge zu verkaufen oder sich sogar für diese selber als Pilot sich ans Steuer zu setzen. Langweilig sollte es demnach nicht werden. Apropos Steuerung: diese ist trotz der vielfältigen Möglichkeiten außerordentlich gut gelungen: eine übersichtliche Menüführung, nachvollziehbare Tastenbelegung, sehr ordentliche Kollisionsabfrage und keineswegs haklige Angelegenheit zeichnen diese aus.

  • Mercenaries
    Mercenaries
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    Pandemic Studios
    Release
    15.02.2005
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Mercenaries
Mercenaries: Wie ein Fähnlein im Wind - Leser-Test von sinfortuna
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15.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/XBZ0305Mercenarlebendig.jpg
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