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  • Metal Arms: Glitch in the System - Ein Droide räumt mächtig auf - Leser-Test von sinfortuna

    Metal Arms: Glitch in the System - Ein Droide räumt mächtig auf - Leser-Test von sinfortuna Im Genre der Actionspiele gewinnt eine Unterart in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung: das Kämpfen mit stählernen Mechs. Diese Beliebtheit scheint mittlerweile derart groß geworden zu sein, dass Vivendi den Actiontitel "Metal Arms - Glitch in the System" gleich auf drei Konsolen, nämlich Gamecube, X-Box und Playstation 2 veröffentlichte. Offensichtlich war die Zielgruppe nunmehr so groß, als dass sich dies nicht mehr als sonderliches Wagnis entpuppen würde. Mir persönlich ist lediglich die Version für die Sony Playstation 2 bekannt, für die immerhin an einen Zweispielermodus gedacht wurde. Ein Feature (bzw. au gut deutsch "Merkmal" oder "Charakteristikum"), das speziell bei Actiontitel oft nicht vorzufinden ist. In - noch freizuschaltenden - Kampfarenen dürfen sich zwei Gleichgesinnte ordentlich austoben. Allerdings ist dieser Zweispielermodus eher nur kosmetischer Natur und hält maximal für wenige Wochen an (zumal auf X-Box und Gamecube immerhin vier Spieler gleichzeitig zocken dürfen), aber immerhin besser als nichts. Was die Solokampagne betrifft, so überzeugt "Metal Arms" für die PS2 ganz eindeutig, bietet nämlich ein sehr hohes Maß an Abwechslung und wird so ganz nebenbei auch noch ansprechend präsentiert.

    Glitch ist ein kleiner Droide, der sein Geld durch das Arbeiten in den Minen auf dem Planeten Iron Star verdient. Dies weiter klingt sicher nicht wahnsinnig spektakulär und ist es auch nicht. Doch tief in seinem Inneren schlummert offensichtlich eine heroische Ader, die ausbricht, als der böse Obermotz Rost - seines Zeichens ein schlachtenerprobter General - offensichtlich größenwahnsinnig wird. Wie viele seiner Vorgänger im Action-Genre strebt er nach der uneingeschränkten Herrschaft über den gesamten Planeten und möchte dieses Vorhaben mit eisenharter Hand schnellstmöglich umsetzen. Kaum jemand scheint in der Lage zu sein, dem ambitionierten Streben des bösen Generals, der im Übrigen auf eine gewaltige Armee an Robotern zurückgreifen kann, Einhalt gebieten zu können, bis auf - Ihr ahnt es schon - eben unseren kleinen Droiden namens Glitch, in dessen stählerne Haut wir fortan schlüpfen dürfen. Schließlich muss der Machtiger jenes Generals unbedingt ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht werden, herrschen unser seiner Fuchtel doch ausschließlich Angst, Schrecken und Terror vor.

    Unerschrocken und hochtalentiert - was sich in der Folgezeit (hoffentlich herausstellen wird - machen wir uns als Glitch in diesem Third-Person-Ballerspiel frisch ans Werk. Übersichtsprobleme wie bei einem Egoshooter haben wir somit nicht zu befürchten, zumal sich die Kameraführung keine Blöße gibt, uns nur äußerst selten im Stich lässt und arge Übersichtsprobleme und daraus resultierende Benachteiligung gegenüber den Feinden praktisch ein Fremdwort sind. Trotz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade möchte ich hier an dieser Stelle aber deutlich anmerken, dass zumindest Neulinge so ihre argen Probleme haben werden, da "Metal Arms - Glitch in the System" so manch unfaire Passage auf Lager hat. Dies ist natürlich unerfreulich, hält sich aber insgesamt noch halbwegs im Rahmen, doch in Kauf nehmen müsst Ihr den ein oder anderen ärgerlichen Moment sicherlich schon. Haben wir diese - zumindest etwas - bittere Pille geschluckt, freuen wir uns über eine gelungene Steuerung, die zügig und präzise unsere Eingabebefehle ausführt. Trotz der vielfältigen Waffensysteme - knapp zwanzig unterschiedliche Mordinstrumente kommen hier nämlich zum Einsatz - brauchen wir regelmäßig nicht allzu lange, um di Handhabung zu verinnerlichen. Ganz gleich ob Maschinengewehr, Granaten, Raketen, Shotgun oder was auch immer: ziemlich schnell ist Euch das Prozedere in Fleisch und Blut übergegangen. Kritiker vermissen möglicherweise eine etwas tiefgängigere Steuerung, die deutlich mehr Variationsmöglichkeiten bietet, andere Zocker hingegen ist diese unkomplizierte Action nur sehr recht. Feststeht, dass Kopfnüsse hier nicht vorkommen, es wird sich einzig und allein auf die Balleraction konzentriert und mitnichten auf Rätseleinlagen oder Ähnliches, was unsere Gehirnzellen fordern könnte. Die vereinzelten Schalterrätsel oder die Suche nach Schlüsseln ist nur als nettes Beiwerk gedacht.

  • Metal Arms: Glitch in the System
    Metal Arms: Glitch in the System
    Developer
    Swingin Ape Studios
    Release
    02.12.2003

    Aktuelles zu Metal Arms: Glitch in the System

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Metal Arms: Glitch in the System
Metal Arms: Glitch in the System - Ein Droide räumt mächtig auf - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Metal-Arms-Glitch-in-the-System-Spiel-14800/Lesertests/Metal-Arms-Glitch-in-the-System-Ein-Droide-raeumt-maechtig-auf-Leser-Test-von-sinfortuna-1005572/
14.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/metalarms_dt.jpg
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