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  • Metal Arms: Glitch in the System im Gamezone-Test

    Glitch auf dem Eisen- planet bietet trotz der lieblichen Präsentation ein recht anspruchs- volles Gameplay.

    Wir haben einen Auftrag zu erledigen!

    Irgendwo im unendlichen Universum, am äußersten Arm einer unscheinbaren Galaxie, schwebt ein einmaliger Planet. Doch so einmalig er auch ist, noch hat ihn kein vorbeifahrendes Raumschiff je bemerkt. Das ist Eisenstern, ein von seinen mechanischen Bewohnern gebauter Planet mit eiserner Hülle und eisernem Kern. Der Rest besteht aus herbeigeschaffter und geschredderter Erde sowie zerstampftem Eis. Auf der Oberfläche des Planeten haben sich mehrere Städte gebildet die von den Droiden bevölkert werden. Ihren immensen Energiebedarf beziehen sie auf geheimnisvolle Weise aus dem inneren des Planeten. In der vielen Zeit die ihnen zur Verfügung stand, haben die Wissenschaftler unter den Droiden jedes Droiden-Modell weiterentwickelt und optimiert. Kaum eine Eigenschaft gab es die im Laufe der Zeit nicht verbessert wurde. Nur sich selbst konnten die Wissenschaftler nicht optimieren, ihre elektronischen Gehirne stammen noch aus Urzeiten, und doch sind sie die einzigen die in der Lage sind die komplizierten Schaltkreise der Droiden-Gehirne zu verstehen. Nur ihre eigenen Gehirne können die Wissenschaftler nicht analysieren, weswegen sie sich entschlossen ein neues, noch besseres Elektronengehirn zu schaffen. Doch das Experiment unter Dr. Exavolt geht schief und das gesamte Labor wird in Schutt und Asche gelegt. Nachdem der Staub der Explosion verzogen ist wird klar, dass der Doktor verschwunden ist. Kein Droide weiß ob er durch die Explosion zerstört wurde oder ob er das Inferno überlebt hat. Doch die Explosion hat ein neues Wesen geschaffen, den mächtigsten und stabilsten Droiden aller Zeiten, dem leider die Elektroden im Gehirn etwas durchgebrannt sind. So entstand General Rostflug, der die Gesellschaft der Droiden entzweite und den Krieg über die friedliche Bevölkerung brachte.

    In Person von Glitch, einem etwas anderen Droiden mit einer seltsamen Markierung am Kopf, nehmen wir auf Seiten der guten Droiden das Abenteuer gegen General Rostflug und seinen Schergen - den Mils - auf. Glitch ist ein eher kleiner Droid der seine Körpergröße mit umso vielfältigerer Funktionalität ausgleicht. Er kann in beiden Händen verschiedene Werkzeuge und Waffen tragen und ist zudem in der Lage viele Geräte oder Fahrzeuge zu bedienen. Diese reichen vom einfachen Bergbaulaser über Schneidegeräte und Bolzenschusswaffen, enden noch nicht bei selbstsuchenden Raketen und fiesen Granaten und gipfeln im sogenannten Kontrollknüppel. Dieser gestattet es Glitch andere Droiden zu übernehmen und sich deren Features zu bedienen, während sein eigener Körper in tausend Teile zerfällt und brav darauf wartet von uns wieder in Betrieb genommen zu werden.

    Gameplay technisch bietet uns Metal Arms ein gut durchgestyltes Plattformspiel mit vielen und heftigen Schusswechseln. Das steht etwas im Widerspruch zu den lieb präsentierten Droiden und der zugehörigen Geschichte, die ein etwas kindgerechteres Spiel vermuten lassen. Doch trotz des vielen Humors und der vielen kleinen Anspielungen auf unser tägliches Leben gibt sich Metal Arms in der Praxis recht erwachsen und auch der Schwierigkeitsgrad ist sicher nichts für Gelegenheitsspieler geeignet. Besonders das Leveldesign setzt schon einige Erfahrung mit dem Genre voraus, ansonsten irrt man gerne in den Leveln umher und sucht vergeblich den einzigen Ausgang, welcher sich mitunter nur mit einer speziellen Waffe öffnen lässt oder nur mit einem bestimmten Gefährt erreichbar ist. Doch auch die Kampfsequenzen sind nicht ohne, die praktisch in jedem Level vorkommen. Um sich nämlich der gestellten Aufgabe widmen zu können, müssen erst einmal alle Mils ausgeschaltet werden. Allerdings kämpfen wir meist nicht alleine und werden von verschieden vielen Droiden-Kollegen begleitet. Diese geben sich manchmal erstaunlich schlau, wenn sie z.B. aus reiner Freundschaft in die Ecke ballern in die wir unsere letzte Granate geschmissen haben, auch wenn dort überhaupt niemand steht, manchmal aber scheint sie ihr Elektronengehirn total im Stich zu lassen, wenn sie beispielsweise versuchen den schmalen Sims auf den wir stehen ebenfalls zu erreichen, und wie die Lemminge einer nach dem anderen in den Abgrund stürzen, oder das Haus umkreisen auf dessen Dach wir stehen. Meist allerdings verhalten sie sich ganz vernünftig und helfen uns hie und da bei unseren Aufgaben. Diese nämlich stellen in Verbindung mit dem Leveldesign das einzig wirklich Manko von Metal Arms dar. Wie bereits erwähnt darf man sich fast jeden Level per Trial & Error erarbeiten, stirbt oft bis man den richtigen und einzig gangbaren Weg erkannt hat. Dabei werden einem die Expeditionsphasen durch einen etwas zu groß eingeblendeten Glitch erschwert, der einem viel von der Sicht nimmt und selbst bei herangezoomter Kamera nicht durchsichtig wird sondern mit seinem Schädel den halben Bildschirm ausfüllt. Auf der anderen Seite bieten die vielen Werkzeuge viel Raum zum Experimentieren und Herumprobieren. Auch das Feature andere Droiden steuern zu können wurde gut ins Spiel integriert und sorgt für Abwechslung.

    Zwischen den Spielphasen bekommen wir schöne Cutscenes präsentiert welche die Geschichte weiterführen und langsam das Geheimnis um Glitch's Vergangenheit lüften. Die Grafik im Spiel selbst muss sich nicht verstecken, kann aber ihre Ausrichtung auf mehrere Konsolen gleichzeitig nicht verheimlichen. So wären auf der Xbox sicher etwas mehr Details und vor allem rundere mit mehr Polygonen versehene Objekte möglich gewesen, wohingegen die Playstation2 schon ab und zu etwas ins Ruckeln kommt wenn die Effekte überhand nehmen. So ist das Erscheinungsbild von Metal Arms sicher kein schlechtes, besonders die gelungenen Animationen der Droiden können begeistern, für eine überdurchschnittliche Bewertung aber reicht es nicht.

    Die Beschallung zum Game ist ebenfalls sehr solide umgesetzt und bietet auch eine komplette deutsche Sprachausgabe im gesamten Spiel. Wesentlich dominierender aber sind die Waffengeräusche, die man oft und viel zu hören bekommt. Diese wurden sehr differenziert umgesetzt und bieten uns für jede Waffe verschiedene Nachlade-, Schuss- und sogar Aufprallgeräusche, je nach Untergrund. Allerdings scheint beim Abmischen etwas nicht ganz optimal gelaufen zu sein, denn die Cutscenes brüllen ungleich lauter aus dem TV als das Spiel selbst, welches ebenfalls unter starken Lautstärkeproblemen leidet. So passiert es immer wieder, dass die abgesenkten Hintergrundgeräusche nach einem Gespräch nicht mehr angehoben werden, oder sich mitten im Kampf der Lautstärkelevel verändert, was einen zwingt immer wieder korrigierend zur Fernbedienung zu greifen. Leider hilft es da auch nicht an den zwei gebotenen Schiebereglern zu drehen.

    Der mitgelieferte Multiplayer-Mode bietet uns die bekannte Kost aus Deathmatch und Team-Spielen im Metal Arms-Setting. All die Features und Waffen aus der Singleplayer-Kampagne gibt es auch in den Multiplayer-Matches, von den kontrollierbaren Droiden bis zu den Fahrzeugen. Einzig die zugehörigen Karten - bis auf die fünf schon zu Beginn offenen - wollen erst im Einzelspiel freigeschaltet werden. Dafür muss man die versteckten Geheimchips in den Leveln finden, was keine leichte Aufgabe ist. Besonders die letzten MP-Karten werden schon verdammt teuer und dürften deswegen nur den Hardcore-Gamern vorbehalten bleiben.
    So viele verschiedene MP-Modes auch angeboten werden, im Grunde handelt es sich nur um bekannte Kost in neuem Gewand. Diese kann einem ab und zu schon schmecken, wird aber niemanden auf Dauer fesseln können.

    Metal Arms: Glitch in the System (XB)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Liebevoll animierte Charaktere
    viele Handlungsmöglichkeiten
    viele verschiedene Waffen und Werkzeuge
    gelungene Cutscenes
    nette Hintergrundgeschichte
    Leichte Soundprobleme
    Grafik auf Multiplattform-Niveau
    mitunter nerviges Leveldesign das keine Fehler verzeiht
  • Metal Arms: Glitch in the System
    Metal Arms: Glitch in the System
    Publisher
    Vivendi
    Release
    24.11.2003

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989626
Metal Arms: Glitch in the System
Metal Arms: Glitch in the System im Gamezone-Test
Glitch auf dem Eisen- planet bietet trotz der lieblichen Präsentation ein recht anspruchs- volles Gameplay.
http://www.gamezone.de/Metal-Arms-Glitch-in-the-System-Spiel-14800/Tests/Metal-Arms-Glitch-in-the-System-im-Gamezone-Test-989626/
05.12.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/metalarms_titel.jpg
tests