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  • Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty - Spionage-Film oder Videospiel? - Leser-Test von zitrol

    Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty - Spionage-Film oder Videospiel? - Leser-Test von zitrol Der Grund wieso ich hauptsächlich über dieses Spionagespiel schreiben möchte, ist der, dass ich ganz und gar nicht der Meinung der sogenannten Videospielfachpresse bin und das Videospiel, über welches ich Euch nun erzählen möchte, viel zu sehr gelobt wurde und das schon Monate vor seinem Erscheinen im Voraus. Dieses Spiel, welches im Jahr 2002 erschien, ist ein gutes Beispiel dafür, dass man den sogenannten "Previews" und ersten "Screenshots" nicht unbedingt trauen darf. Und so habe ich mich nun doch noch einmal dazu entschieden, Euch zu schreiben, wieso meiner Meinung nach "Metal Gear Solid 2, Sons of Liberty" kein Super-Hit für die Playstation 2 ist. Zwar ist dieses Spiel ganz sicher nicht als "Reinfall" beziehungsweise als ein "Flop" zu bezeichnen, doch möchte ich Euch nun im Detail darüber berichten, wieso sich jeder von Euch, welcher sich dieses Actionspiel aufgrund des mittlerweile niedrigen Preises kaufen möchte, doch erst noch einmal gründlich Gedanken machen sollte.

    VORGESCHICHTE, VERSION

    Eigentlich dürfte allen Fans von Videospielen der Name "Metal Gear Solid" etwas sagen, erst recht denjenigen von Euch, die eine alte Sony Playstation besitzen. Denn die damalige Version war tatsächlich ein Riesenerfolg, was die Verkaufszahlen anging und sprengte alle Rekorde. Und daher war es natürlich klar, dass selbstverständlich auch ein Nachfolger für Sonys Playstation 2 erscheinen musste. Wie ich eben schon erwähnte, wurde dieses Spiel schon viele Monate vorher mit unglaublich viel Lob überhäuft und es wurde einem der Eindruck vermittelt, dass allein dieses Spiel schon den Kauf der Playstation 2 rechtfertigen würde. Umso mehr waren wir natürlich zu Hause gespannt, ob unsere hohen Erwartungen auch wirklich erfüllt würden und so kauften wir uns dieses Spiel schon wenige Wochen nach seinem Erscheinen in einem Videospielladen im Centro in Oberhausen. Bei der Version handelte es sich natürlich um eine europäische im PAL-Format, so dass niemand seine Spielkonsole zu Hause entsprechend umbauen musste. Bei Actionspielen ist es ja in Deutschland generell so, dass es nur so von deutschsprachigen PAL-Versionen wimmelt, bei Strategie- oder Rollenspielen ist das leider nicht so, seufz... Doch nun aber auch schnell zum Spiel an sich, ein hoffentlich spannendes Agenten-Abenteuer wartet auf uns...

    GESCHICHTE

    Wer den ersten Teil auf der alten Playstation gespielt hat, wird sich wahrscheinlich noch gut daran erinnern, worum es ging. Als "Ein-Mann-Armee" seid Ihr in der Lage gewesen, sämtliche Mitglieder einer terroristischen Vereinigung sowie den Metal-Gear-Kampfroboter aus dem Weg zu räumen. Aber waren es wirklich sämtliche Widersacher? Nein, natürlich nicht, ein finsterer Schurke musste natürlich wieder einmal entkommen. Es ist Revolver Ocelot, der zu allem Unglück auch noch die supergeheimen Pläne hinsichtlich der Konstruktion eines neuen Kampfroboters auf seiner Flucht mitnehmen konnte. Gegen etwas "Kleingeld" kamen leider innerhalb sehr kurzer Zeit viele kleinere Staaten in den Besitz dieser geheimen Pläne. Welche dann eigentlich nicht mehr so wahnsinnig geheim waren, lächel... Da der Kampfroboter mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann, droht natürlich wieder einmal die absolute Katastrophe. Jetzt ist es natürlich sehr schwer, den Eintritt solcher verheerenden Atomkriege zu verhindern und deshalb entwickelt die amerikanische Regierung (natürlich, wer sonst auch? ) eine Abwehrwaffe. Noch ist etwas Zeit, denn der ultimative Kampfroboter befindet sich noch im Entwicklungsstadium, jedoch soll bereits ein Prototyp fertiggestellt worden sein.
    Jetzt kommen natürlich wir ins Spiel und machen uns als Solid Snake wieder auf, den Weltfrieden zu retten. Unser Weg führt uns gleich zu Beginn der Geschichte nach New York, wo sich angeblich der Prototyp in einem alten Supertanker befinden soll. Uns gelingt es daraufhin, in das Schiff einzudringen und Fotos von dem mächtigen Roboter machen zu können. Doch auch hier im zweiten Teil ist es wieder einmal ein Wettlauf mit der Zeit, denn selbstverständlich sind wir nicht die Einzigen, die ein großes Interesse gerade an dem fertiggestellten Kampfroboter haben. Und so müssen wir als Solid Snake einerseits zwar immer sehr vorsichtig agieren und nach Feinden in allen Himmelsrichtungen Ausschau halten, dürfen aber andererseits auch nicht allzu viel Zeit verlieren. Zeit für längere Erholungsphasen oder ein gemütliches Heranpirschen an die zahlreichen Feinde ist somit hier ein Fremdwort, doch das war ja in diesem Action-Abenteuer auch nicht wirklich zu erwarten gewesen. Soviel erst einmal zu Solid Snake...
    Sehr erstaunt war ich aber gleich zu Beginn des Spiels, denn Ihr müsst schon im Hauptmenü eine Entscheidung treffen, welche große Auswirkungen auf den Spielverlauf haben wird. Dort dürft Ihr Euch nämlich zwischen zwei Alternativen entscheiden: entweder Ihr klickt "Ich kenne den Vorgänger" an, woraufhin die Mission von Snake beginnt oder Ihr entscheidet Euch für "Ich kenne Metal Gear Solid nicht", was zur Folge hat, dass die Geschichte ganz anders beginnt, nämlich zwei Jahre später! In diesem Szenario seid Ihr ein Held mit dem Namen "Raiden", welcher durch den Atlantik schwimmt und Kurs in Richtung einer riesigen Anlage auf einer Insel vor der Küste New Yorks aufgenommen hat. In dieser Anlage ist nämlich eine feindliche Übernahme durch die Terroristen "Sons of Liberty" erfolgt, die zudem den amerikanischen Präsidenten als Geisel genommen hat. Sollte kein Lösegeld in Höhe von 30 Milliarden Dollar bezahlt werden, wird das gesamte Areal inklusive des Präsidenten in die Luft gesprengt. Um die Anlage wäre es natürlich sehr schade, grins... Und somit kommt Ihr als Geheimagent Raiden ins Spiel, welcher den Terroristen natürlich einen Strich durch die Rechnung machen soll, eine Art moderner James Bond sozusagen.
    Die Geschichte an sich ist jedenfalls die ganze Zeit über sehr spannend, ganz gleich, welcher der beiden möglichen Handlungen Ihr folgen möchtet. Sie wird Euch fast schon wie in einem Kino-Film präsentiert, insofern hatten die Lobeshymnen Monate vor Erscheinen des Spiels tatsächlich nicht gelogen. Dies merkt Ihr schon nach sehr kurzer Zeit, denn früh wird deutlich, dass auf Euch einige Zwischensequenzen warten. Diese sehr schön anzuschauenden kleinen Filmausschnitte (dazu später mehr) kommen aber nicht nur extrem häufig vor, sondern dauern auch jeweils sehr lange, zumindest meistens. Ihr müsst Euch daher darauf gefasst machen, dass Ihr immer wieder während des Spielens zwischendurch das Joypad für manchmal mehrere Minuten aus der Hand legen dürft. Weit mehr als ein Drittel des Spiels machen diese Filmsequenzen meiner Meinung nach aus, vielleicht sogar schon fast die Hälfte des Spiels! Und das ist sicher nicht nach dem Geschmack eines echten Action- oder überhaupt Videospielfans. Ich auf jeden Fall mag Filmausschnitte in Videospielen sehr, doch in dieser Hinsicht wurde meiner Meinung nach eindeutig übertrieben, viel zu oft werdet Ihr durch die Sequenzen unterbrochen. Nach einer anfänglichen Begeisterung über die sehr gelungene Präsentation schlug meine Stimmung dann nach und nach immer mehr um in Richtung "Genervt-Sein", nach wenigen Stunden waren sie mir sogar schon richtig "lästig"...
    So toll die Filmsequenzen auch eingespielt wurden und so spannend und interessant die Geschichte auch erzählt wird, das war eindeutig zuviel des Guten! Daher stehe ich der eigentlich sehr komplexen und hochinteressanten Geschichte und insbesondere der Präsentation mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Findet aber einfach selber heraus, worauf Ihr speziell Wert legt, Actionfans sollten sich zumindest gewarnt fühlen. Bei uns war es dann schon nach kurzer Zeit so, dass das Joypad hin- und herwechselte, phasenweise gab es dann dadurch trotz der zahlreichen wichtigen Informationen, welche Ihr den Sequenzen entnehmen könnt, leider auch spielerische Längen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Ihr dürft zu Beginn des Spiels auch den Anteil der Action festlegen, drückt Ihr nämlich "Her mit der Action" ist dieser vergleichsweise hoch. Bestätigt Ihr dies nicht, könnt Ihr Euch noch länger an diesem "Kinofilm" erfreuen, dann sitzt Ihr nämlich wirklich die Hälfte des gesamten Spiels nur so da und schaut Euch die Zwischensequenzen an...

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09.07.2004
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