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  • Metal Gear Solid 3: Snake Eater - Snake geht in die dritte Runde - Leser-Test von darthsol

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater - Snake geht in die dritte Runde - Leser-Test von darthsol Story:

    Der dritte Teil der Metal Gear Solid-Serie ist ein Prequel und spielt 40 Jahre vor den Ereignissen von MGS1, nämlich im Jahr 1964:
    Die Handlung spielt im kalten Krieg, einer Periode großer Anspannung und voller Angst vor einem alles vernichteten nuklearen Weltkrieges:
    Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Sowjetunion unter Führung von Präsident Cruschtschow die Kubakrise zum Guten abwenden konnten, droht der Welt nun, zwei Jahre später, erneut eine sehr ernste Krise:
    Im Geheimen lässt die UdSSR nämlich seit Kurzem einen völlig neuartigen Kampfpanzer entwickeln, mit dem es möglich ist, von jedem Ort der Welt eine Atomrakete abzufeuern und damit jedes erdenkliche Ziel zu treffen: Der Shagohod, auch bezeichnet als der "stampfende Koloss". Mit dieser Waffe wäre das Prinzip der nuklearen Abschreckung völlig nutzlos, da sie jederzeit an jedem Punkt aufgestellt werden könnte, ohne dass es der Westen mitbekommen würde.
    "Vater" dieses Projektes ist Sokolov, der eigentlich zwei Jahre zuvor nach Amerika überlaufen wollte, aufgrund der Kubakrise jedoch wieder nach Russland ausgeliefert wurde und nun gegen seinen Willen an der neuartigen Technologie arbeiten muss.
    Da sein Wille zum Überlaufen nach wie vor ungebrochen ist beschließt die USA, eine neue, weitaus gefährlichere Operation durchzuführen, um Sokolov in den Westen zurückzubringen und die Fertigstellung des Shagohod zu verhindern:
    Im August 1964 springt ein Mitglied des Sondereinsatzkommandos Fox-Unit, Jack, im ersten HALO-Jump der Weltgeschichte über russichen Territorium ab.
    In der Gebirgsregion Tselinoyarsk gelandet macht er sich anschließend in einer Einmann-Mission auf den Weg, um Sokolov aus der russischen Gefangenschaft zu befreien.
    Jacks Codename für diese Mission lautet dabei Naked Snake.

    Grafik:

    Metal Gear Solid 3 spielt, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, zum größten Teil in freier Natur. Diese Veränderung des Settings wird dem Spieler gleich in den ersten Minuten des Spieles bewusst: Vorbei sind die Zeiten, in denen sich der Held durch sterile Militärbasen, dunkle Schiffe oder abweisend wirkende Ölbohrinseln durchschlagen muss:
    In Snake Eater wird der Spieler mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Arealen voller Leben konfrontiert: Dschungellandschaften wechseln sich hier ab mit Sumpfgebieten, riesigen Seeabschnitten, Höhlen- und Gebirgsregionen, allesamt vollgestopft mit lebendigen Details.
    Es wimmelt von Schlangen, Vögeln, Krokodilen und Hirschen, was sehr wichtig für das Gameplay ist (aber dazu später mehr), aber auch von Bäumen voller Früchte, von denen man einige sogar beklettern kann, kniehohem Gras, reißenden Gebirgsbächen und blühenden Wiesen.
    Hinzu kommt ein für Dschungelgebiete typisches Klima: Mal steht der Held sprichwörtlich im strömenden Regen, mal sieht er vor Nebel die Hand vor Augen nicht, mal ist strahlender Sonnenschein.
    Insgesamt sind die Areale sehr sehr viel abwechslungsreicher als die Settings der beiden Vorgänger und lädt mehr als zuvor zum ausprobieren und auskundschaften ein.
    Immer wieder verblüfft dabei vor allem die nahezu verschwenderische Größe von einigen Gebieten: Dienten in den Vorgängern fast auschließlich alle Räume nur der Story, so gibt es in MGS3 nun eine Vielzahl von Arealen, die man neben des Storyverlaus durchaus auskundschaften kann, man eigentlich aber auch genausogut auslassen könnte.
    Da existiert zum Beispiel ein riesiger Helikopter-Landeplatz mit Waffenlagern nur um seiner selbst willen, nicht, damit die Handlung voran geht!
    Für den Spieler sind solche Neuerungen durchaus sehr erfrischend und können einem im Laufe des Spieles immer wieder den Spielablauf versüßen, der nach wie vor noch sehr linear gestrickt ist.
    Ganz ohne Militärbasen geht es auch in MGS3 natürlich dann doch nicht: Das letzte Drittel spielt in einem Areal namens Groznij Grad, einer sterilen Betonfestung (fast) ohne Leben. Doch auch hier sind die Areale groß und laden zum erforschen ein, und das nicht nur, weil es dort von Panzern und militärischem Gerät nur so wimmelt.
    In Sachen Interaktivität in der Umwelt hat MGS3 im Vergleich zum Vorgänger noch ein paar Schritte nach vorne gemacht, jedoch muss man hier leider auch zwischen den Dschungelarealen und Militärbasen unterscheiden:
    Im Dschungel selbst lässt sich eine Vielzahl Dinge anmerken:
    Es lässt sich zum Beispiel sagen, dass MGS3 eines der wenigen Spiele ist, in denen die Spielfigur das Gras und andere Pflanzen beim Durchlaufen umknickt und nicht einfach-wie in vielen Spielen üblich-"hindurchgeht", als ob da gar kein Gras wäre.
    Hin und wieder scheucht man beim Durchlaufen des Grases Vögel und andere Tiere auf (wie oben bereits angemerkt, in MGS3 wimmelt es nur so von Tieren), die lautstark davonfliegen, was sich negativ auswirken könnte, wenn gerade Wachen in der Nähe sind.
    Beim Betreten von Sümpfen hinterlässt Snake hingegen selbstverständlich Fußspuren im Schlamm, und saut sich seine Hosenbeine ein (dieser Effekt ist beim Verlassen des Areals zwar wieder verschwunden, macht sich aber trotzdem ganz gut).
    Auch die Wassereffekte beim Durchqueren der See-Areale sind im Vergleich zum Vorgänger noch um einiges realistischer geworden (witzig ist hierbei übrigens, dass sich Snake beim Schwimmen im See Blutegel zuziehen kann, die er sich anschließend operativ entfernen muss).
    Auf der anderen Seite der Medaille stehen hingegen die Militärbasen, also die Innenräume. Hier fällt die Interaktivität im Gegensatz zum Vorgänger ein wenig mager aus. Seltsamerweise lassen sich hier zum Beispiel die wenigen Pflanzen nicht mit dem Messer traktieren und auch andere Gegenstände lassen sich nicht so "bearbeiten" wie in den Arealen außerhalb. Auch Rohre lassen sich nur an wenigen Stellen kaputtschießen. Insgesamt hier also ein wenig schlechter als im Vorgänger.
    Die Grafik von MGS3 hat sich im Vergleich zu Sons of Liberty schon verbessert, wenn auch nur in bestimmten Bereichen. So hat sich zum Beispiel die Spielfigur im Vergleich zum Vorgänger grafisch wenig (bis gar nicht) gebessert, während die Umgebung natürlich um einiges detailreicher und schöner aufgemacht ist, und aufgefallen sind mir auch die im Vergleich zu den Vorgängern schöneren Explosions-und Feuereffekte.
    Am ehesten lassen sich die grafischen Fortschritte wohl in den Videosequenzen sehen, die sich, was die Mimik betrifft, sehr stark gebessert haben und insgesamt um einiges realistischer wirken als in MGS2.
    Bei all den grafischen Fortschritten wird übrigens auch die begrenzte Kapazität der Playstation 2 deutlich. MGS3 läuft insgesamt (eben aufgrund der weitaus komplexeren Areale) weniger flüssig als sein Vorgänger, die Ladezeiten sind größer und die Bewegungen der Spielfigur wirken etwas weniger geschmeidig.
    Auch sind hin und wieder die Texturen ein wenig verwaschen und beizeiten etwas pixelig.
    Doch dies sind letzendlich nur Kleinigkeiten, über die man dank der riesigen Detailfülle von MGS3 durchaus hinwegsehen kann.

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Metal Gear Solid 3: Snake Eater
Metal Gear Solid 3: Snake Eater - Snake geht in die dritte Runde - Leser-Test von darthsol
http://www.gamezone.de/Metal-Gear-Solid-3-Snake-Eater-Spiel-14820/Lesertests/Metal-Gear-Solid-3-Snake-Eater-Snake-geht-in-die-dritte-Runde-Leser-Test-von-darthsol-1001835/
23.03.2005
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