Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Metal Gear Solid 3: Snake Eater - besser als erwartet - Leser-Test von mandrake

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater - besser als erwartet - Leser-Test von mandrake Ich habe nicht zu denen gehört, die große Hoffnungen in diesen Titel gelegt haben. Vor allem auch, weil ein Dschungel nicht gerade zu meinen Lieblings-Terrains gehört und die Vorgänger eigentlich schon zu gut waren. Aber nach einer sehr kurzen Eingewöhnungsphase denkt man: hat "Metal Gear" nicht schon immer im Dschungel stattgefunden oder musste man sich das Essen nicht schon immer selbst suchen! ? - Man fühlt sich wirklich sehr schnell heimisch.

    Was gibt's Neues?
    Zuerst einmal fällt auf, dass selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad keine Radaranzeige mehr vorhanden ist. Man kann sich also nur noch auf Sichtkontakt vorwärts kämpfen. Dies macht das Spiel ungemein anspruchsvoller. Zum Glück kann man sich sehr gut tarnen, wenn man die richtige Gesichtsfarbe oder/und das passende Outfit dabei hat. Snake hat auch einen imaginären Rucksack, in dem man alles reinwerfen kann, was man so während des Spiels findet; von Waffen über Gegenstände bis hin zum Essen. Je mehr Snake allerdings mit auf Tour nimmt, desto "schwerer ist die Last auf seinem Rücken" (man sieht sie ja nicht) und desto schneller sinkt seine Ausdauerleiste.
    Wenn Snake bei Kämpfen verwundet wird, sinkt wie gehabt seine Lebensanzeige. Allerdings heilt man sich nicht mehr mit den Rations, sondern man muss sich selbst verarzten. Richtig gehört! Im Heilungsbildschirm müsst ihr Brandwunden mit Salbe und Verbandszeug heilen, bei Schusswunden benötigt ihr Messer, Blutstiller, Desinfektionsmittel und Verband, Knochenbrüche behebt man mit einer Holzschiene und Bandagen. Wenn Snake nun wieder fit ist, füllt sich seine Lebensanzeige nach kurzer Zeit von selbst wieder - vorausgesetzt ihr habt genug gegessen und seine Ausdauer ist somit OK.
    Zum Thema Essen: Essen zu sammeln macht wirklich Spaß, besonders im Dschungel. Klar findet man auch bei gegnerischen Soldaten das ein oder andere Dosenfutter, wenn man sie erledigt bzw. bei Bewusstlosigkeit ausgeraubt hat. Theoretisch kann man alles essen, allerdings gibt es auch ein paar giftige Pilze oder anderes ungenießbares Zeug. Hierfür steht euch über Funk (die Story spielt ja im Jahr 1962, wo es noch kein "Codec" gab) eine sehr nette Frau zur Verfügung, die sich damit bestens auskennt. Mit ihr zu sprechen kann manchmal wirklich witzig sein... Man sollte vielleicht aufpassen, dass man nicht zu viele tote Tiere im Rucksack hat, da diese mit der Zeit verrotten können und man sich beim Verzehr eine Magenverstimmung einfangen könnte. Alternativ stehen einem drei leere Käfige zur Verfügung, um Tiere lebendig einzufangen.
    Das waren nur so im Groben die neuen Sachen. Wenn man alle neuen Details aufzählen würde, würde das sicher den Rahmen hier sprengen und vielleicht zuviel verraten.

    Die Entwickler haben sich eindeutig auf den Dschungel konzentriert. In Gebäuden hat man im Vergleich zu Teil 2 Abstriche gemacht. So bewegen sich Pflanzen in Räumen nicht, wenn man sie berührt. Snake hinterlässt keine Fußspuren mehr und hat auch keinen verräterischen Schatten. Beim Abspeichern sind ausnahmslos Filme das Gesprächsthema über Funk. Spätestens nach dem 5. mal wird dieser Running Gag langweilig.
    In der normalen Kameraperspektive läuft man allerdings ziemlich blind durch die Gegend, weil man nur ein paar Meter weit sieht. Mit Radar wie in Teil 1 und 2 ging das noch, aber ohne muss man schon öfters in die Egoperspektive wechseln, um was sehen zu können. Man kann also nicht schnell herumlaufen, wie man will. Das kann man jetzt als gut oder schlecht bewerten. Für die Spieler, die gerne von Versteck zu Versteck schleichen, für die also das Spiel auch gedacht ist, wird dies kein Nachteil sein. Man kann ja nach wie vor die Laufwege der Soldaten ausspionieren.
    In den ersten beiden Stunden gibt es sehr lange Filmsequenzen, die aber dann stark abnehmen. Vorwürfe wie bei "Sons of Liberty", dass "Metal Gear Solid" eher ein interaktiver Film ist, sind bei "Snake Eater" völlig fehl am Platz. Aufgrund der ca. 3 Stunden längeren Spielzeit als im Vorgänger ist man sogar für die ein oder andere Sequenz zum kurzen Abschalten und Erholen dankbar.

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 02/2017 PC Games Hardware 02/2017 PC Games MMore 02/2017 play³ 02/2017 Games Aktuell 02/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 02/2017 WideScreen 02/2017 SpieleFilmeTechnik 01/2017
    PC Games 02/2017 PCGH Magazin 02/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1001720
Metal Gear Solid 3: Snake Eater
Metal Gear Solid 3: Snake Eater - besser als erwartet - Leser-Test von mandrake
http://www.gamezone.de/Metal-Gear-Solid-3-Snake-Eater-Spiel-14820/Lesertests/Metal-Gear-Solid-3-Snake-Eater-besser-als-erwartet-Leser-Test-von-mandrake-1001720/
08.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/12/TV2004122813433300.jpg
lesertests