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  • Metal Gear Solid 3: Snake Eater im Gamezone-Test

    Hideo Kojima will es noch einmal wissen: Mit Snake Eater erreicht die Kultserie ihren strahlenden Höhepunkt.

    Mit Snake Eater bringt Altmeister Hideo Kojima die Kultserie zurück zu ihren Wurzeln und beschert der weltweiten Fangemeinde ein regelrechtes Feuerwerk in Sachen Inszenierung, Technik und Story. Nach dem etwas verwirrenden Ausflug des zweiten Teils in die Welt der amerikanischen Verschwörungstheorien, glänzt Snake Eater mit einer Agentenstory wie sie selbst Bondschöpfer Ian Fleming nicht besser hätte schreiben können.

    Liebesgrüße aus dem Dschungel

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Wir befinden uns in den Sechzigern und damit genau inmitten des Kalten Krieges. Zwei Jahre nachdem durch die Kubakrise um haaresbreite der dritte Weltkrieg ausgelöst worden wäre, bewegt sich ein streng geheimer Geheimagent mit seinem Fallschirm auf russischen Boden zu. Sein Codename ist "Naked Snake". Inmitten der von Dschungel und Sümpfen durchzogenen Landschaft befindet sich nämlich eine Forschungseinrichtung von Direktor Sokolov, der vom russischen Commander Volgin dort gegen seinen Willen festgehalten wird. Sokolov arbeitet an einer streng geheimen Superwaffe, aber schon in den ersten Spielminuten erfährt man, dass diese Waffe auf den Namen "Shagohod" hört und ein tödlicher Kampfpanzer mit atomaren Qualitäten ist. Sollte diese Waffe tatsächlich fertig gestellt werden und in den größenwahnsinnigen Händen von Volgin verbleiben, würde der Kalte Krieg schon sehr bald zu einem Heißen Krieg werden. Natürlich muss Snake diesen futuristischen Kampfpanzer und seinen Besitzer unschädlich machen und den gefangenen Forscher befreien, doch ganz so einfach ist die Sache dann auch wieder nicht. Es würde sich bei diesem Spiel nicht um einen weiteren Teil der kultigen Metal Gear Serie handeln, wenn nicht noch ein paar dramatische Wendungen und rätselhafte Charaktere die fesselnde Story versüßen würden. Man ist auf jeden Fall bis zur letzten Minute des Spiels und sogar noch über das Ende des Abspanns hinaus unter Hochspannung und bekommt auch erst dann eine Erklärung auf die vielen bis dahin angestauten Fragen. Die enorm packende und absolut kinoreife Story von Snake Eater ist glücklicherweise lange nicht so verworren, kompliziert und mit haltlosen Verschwörungstheorien gespickt wie die des zweiten Teils. Nachdem man diesen Actionknaller durchgespielt hat, fühlt man sich wie aus dem Kino kommend und ist noch lange danach fasziniert davon, wie sich letztendlich die vielen einzelnen Puzzelteilchen der Story, auch in Bezug auf die anderen Teile der Serie, zusammenfügen. Hätten wir eine eigene Wertungskategorie für die vom Spiel erzählte Geschichte, hätte Snake Eater dafür die Höchstwertung samt Spezialaward bekommen.

    Besser als Kino

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Doch was nützt die schönste Story, wenn selbige nicht adäquat präsentiert wird. Dies war glücklicherweise für Meister Kojima und sein Team noch nie ein Problem, die Bezeichnung "spielbarer Film" ist durch diese Kultserie überhaupt erst geprägt worden. Snake Eater ist in Sachen Präsentation sicherlich der Höhepunkt der Serie: Angefangen vom pompösen Intro im James Bond-Stil über die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere und deren Sprecher, bis hin zum nicht enden wollenden aber bis zu letzt begeisternden Finale jenseits der erträglichen Spannungskurve. Metal Gear Solid 3 ist ein spielbarer und traumhaft schöner Kinofilm im PS2-Format. Dieses unverwechselbare Spielgefühl entsteht natürlich durch die sehr zahlreichen und nicht gerade kurzen Zwischensequenzen und Instruktionen über Funk, welche schon von Anfang an als ein Markenzeichen der Serie gelten. Mindestens die Hälfte der ca. 13-stündigen Spielzeit besteht aus passiven, die Story vorantreibenden Filmsequenzen in Spielegrafik. Dies ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber auch genau der Grund, warum einem dieses Spiel so sehr fesselt und die Hintergrundgeschichte noch lange Zeit nach dem ersten Durchspielen fasziniert. Abgerundet wird das ohnehin sehr filmnahe Erlebnis von einem adrenalingetränkten Finale, das mehr als eine Stunde lang einen Bosskampf nach dem anderen auf den mittlerweile völlig verschwitzten und gänzlich vom Spiel gefangenen Spieler loslässt. Selbst der beste Agentenfilm kommt an dieses Finale nicht mal annähernd heran und auch andere Videospiele werden es schwer haben einen so krönenden Abschluss zu toppen.

    Bosskämpfe vom Feinsten

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Wie schon im ersten Teil von Metal Gear Solid, setzt man auch bei Snake Eater auf übernatürlich wirkende und vor Spezialfähigkeiten strotzende Zwischen- und Endgegner, welche allesamt dem Cobra-Team von "The Boss" angehören. Diese kampferprobte Veteranin ist Snakes ehemalige Ausbilderin und alles was er weiß, hat er von ihr gelernt. Nach ihrem Überlauf zu den Russen steht sie und ihr Spezialteam aus eiskalten Killern zwischen Snake und seinem Ziel. Abwechslungsreiche Kämpfe gegen immer wieder aufs Neue begeisternde Bosse sind somit vorprogrammiert. Zwischengegner wie "The Pain", der mit einem Hornissenschwarm auf euch losgeht oder "The End", der als Vater aller Scharfschützen gilt, machen das Agentenleben nicht gerade einfach. Auch der aus dem Vorgänger bekannte Bösewicht "Revolver Ocelot" findet sich in den Reihen der Feinde, allerdings in einer deutlich jüngeren und nicht ganz so gefährlichen Version. Doch nicht nur Snakes Gegner stellen sich als hervorragend ausgearbeitete und wunderschön inszenierte Charaktere heraus: Vor allem Doppelagentin "EVA" wird nicht nur Snake den Kopf verdrehen und bringt eine für Videospiele ungewöhnlich hohe Dosis Erotik ins Spiel. Sie ist das klassische Bondgirl: Schlau, wortgewandt, kampferprobt und für eine Geheimagentin viel zu sexy. Die Inszenierung der Umgebung ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern: Auch wenn es die im Vorfeld veröffentlichten Screenshots vermuten lassen, spielt Snake Eater glücklicherweise nicht die ganze Zeit im Dschungel. Ihr braucht also keine Angst vor einem schnell langweilig werdenden Geschleiche zwischen diversen Pflanzen zu haben, denn auch unterirdische Basen, düstere Folterkeller, Abwasserkanäle und mit Computern gespickte Forschungseinrichtungen erwarten euch inmitten der grünen Hölle.

    Gut getarnt ist halb geschlichen

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Mit diesem Teil der Serie feiern gleich mehrere neue Features und spielerische Erweiterungen Premiere. Allem voran sollte das Tarn-Feature erwähnt werden: In der oberen rechten Ecke des Bildschirms könnt ihr jederzeit euren Tarn-Index ablesen. Die Funktion ist klar: Je höher der Wert, desto schwerer haben es die Feinde euch zu entdecken. Da sich die Umgebung allerdings häufig ändert, muss sich Snake einer großen Garderobe voller verschiedener Tarnfarben bedienen. Grün-braun für den Dschungel und grau-blau für unterirdische Kellergewölbe, zusätzlich muss auch noch an die richtige Gesichtsbemalung gedacht werden. An einigen Stellen muss sich Snake sogar mit Hilfe einer Gesichtsmaske und entsprechender Kleidung vollständig verkleiden, um somit unentdeckt sein Ziel zu erreichen. Das Ganze wird sehr einfach und handlich über das Pausemenü verwaltet und dürfte besonders für die Freunde reinrassiger Schleichaction hochinteressant sein. Sollte Snake trotz seiner neuen Tarnmöglichkeiten entdeckt werden, ist die Mission noch lange nicht vorbei: Dank der neuen Nahkampftechnik namens "CQC" (Close Quarter Combat) hat Snake seine Gegner bestens im Griff und kann - deutlich von Sam Fisher inspiriert - diverse Informationen aus ihnen herausquetschen, sie bewusstlos schlagen oder aber sofort töten. Hierbei kommen spezielle CQC-Waffen zum Einsatz, welche im Zusammenspiel mit der Kreistaste die verschiedenen Aktionen auslösen. Neben den über 25 verschiedenen Waffen haben aber auch die passiven Agenten-Gadgets ein paar Neuzugänge aufzuweisen: Da der serientypische Radar am oberen Bildschirmrand diesmal völlig wegfällt, muss Snake seine Gegner anderweitig aufspüren. Dies geschieht mit Hilfe von Bewegungsmeldern, Nachtsicht- und Infrarotgeräten sowie einem Sonar im Hosentaschenformat. Dank der guten alten Verkleidung als Umzugskarton, aber auch mit Hilfe der neuartigen "Fake Death Pills" und diversen Gesichtsmasken kommt Snake sehr gut an seinen Gegnern auch ohne den Einsatz von Gewalt vorbei. Es ist sogar möglich, das gesamte Spiel ohne einen einzigen Schusswechsel (außer Bosskämpfe) durchzuspielen, jedoch müssen dann die zahlreichen Hilfsmittel und Verkleidungen wesentlich effektiver und gezielter eingesetzt werden.

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Snake Eater ist sicherlich auch der leichteste Teil der Serie, da man jederzeit die Wahl zwischen Stealth und Action hat. Uns hat dies sehr gut gefallen, alte Freunde von Schleichmeister Sam Fisher werden dies aber wohl eher als störend empfinden. Auch auf den höheren Schwierigkeitsstufen ist die Rambo-Tour immer noch möglich und erleichtert das Vorankommen natürlich ungemein, vielleicht sogar zu sehr. Bleihaltige Action ist hier keine Strafe sondern ein völlig eigenständige Spielvariante, welche in erster Line die Actionfreunde ansprechen wird. Aber auch Schleichen ist möglich, was allerdings lange nicht so einfach ist und einiges an Fingerspitzengefühl abverlangt. Wer hier den ungesehenen Schattenkiller mimen möchte, braucht nicht nur viel Geduld, sondern auch einiges an Disziplin um nicht vorzeitig zur Spielzeit sparenden Waffe zu greifen. Rambos werden dafür aber nur die Hälfte der spielerischen Möglichkeiten erleben, denn der Einsatz von Giftschlangen als Waffe, das Legen von Minen und anderen Fallen oder auch das Verkleiden als Umzugskiste oder Krokodil werden nur die zu Gesicht bekommen, die nicht gleich bei jeder erstbesten Gelegenheit zur Waffe greifen.

    Dschungelcamp für Geheimagenten

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Der Untertitel "Snake Eater" kommt nicht von ungefähr. In Metal Gear Solid 3 ist Superagent Snake völlig auf sich allein gestellt und muss sich seine Umgebung in jeder erdenklichen Form zunutze machen. Da zwischen Schlingpflanzen und Baumpilzen normalerweise keine Verbandskästen gedeihen, muss Snake sich anderweitig am Leben halten: Hierzu werden kurzerhand Flora und Fauna des russischen Dschungels auf die Speisekarte gesetzt, wodurch sich die neu hinzugekommene Ausdauer-Anzeige eures Agenten regenerieren lässt. Es gibt zwar hin und wieder auch ein paar heilende Gegenstände in militärischen Basen zu finden, doch meist muss sich Snakes Gesundheit von selbst erholen. Um dies zu beschleunigen und eure Umgebung nicht durch ein verräterisches Magenknurren in Aufruhr zu versetzen, müssen hin und wieder zuvor gesammelte Pflanzen und Tiere gegessen werden. Einige davon sind allerdings nicht ungiftig und sorgen für eine heftige Magenverstimmung, andere wiederum bringen die Ausdauer-Anzeige mit einem einzigen Bissen auf ihren Maximalstand. Das Jagd- und Sammelfeature wurde genau richtig dosiert und es macht bis zum Schluss Spaß mit den knapp 50 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zu experimentieren.

    Nicht ohne meine Reiseapotheke

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Solltet ihr euch den Magen beim Essen einer Giftschlange verdorben haben oder einem Biss selbiger erlegen sein, ist noch lange nicht Feierabend. Für solche Fälle trägt Snake eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit sich herum, diese kann aber nicht nur Schlangenbisse kurieren, sondern es sogar mit handfesten Schussverletzungen und Knochenbrüchen aufnehmen. Im Hauptmenü des Spiels wählt ihr dazu einfach den Punkt "Cure" an und beginnt die Behandlung von Verletzungen mit diversen Medikamenten und Utensilien. Eine Kugel muss dann natürlich zuerst mit dem Überlebensmesser entfernt, danach die Blutung gestoppt und schließlich die Wunde desinfiziert und genäht werden. Werden schwerwiegende Verletzungen nicht schnellstmöglich auf diese Weise behandelt, sinkt Snakes Lebensenergie kontinuierlich ab und erholt sich erst wieder sobald ihr euer medizinisches Können unter Beweis gestellt habt. Die Vielfalt an Verletzungen und dazugehörigen Heilmethoden ist beachtlich und bringt jede Menge Abwechslung ins Spiel. Auch hier hat Konamis Entwicklerteam genau die richtige Mischung erwischt, denn glücklicherweise müsst ihr nicht jeden einzelnen Treffer sofort verarzten und lediglich nach wirklich üblen Gefechten den Verbandskoffer auspacken. Lediglich während der deutlich längeren Bosskämpfe hätten wir auf dieses Feature verzichten können. Die Idee mit der Selbstheilung ist trotzdem sehr lobenswert und hat durch ihre authentisch-erfrischende Wirkung eine absolute Daseinsberechtigung.

    Randvoll mit detailverliebten Spielereien

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Wo Hideo Kojima draufsteht ist auch Hideo Kojima drin: Wie kaum ein anderes Spiel glänzt Snake Eater mit einer Fülle an liebevollen Details, versteckten Geheimnissen und Eastereggs. Auch beim zweiten Durchgang erlebt man somit viele Überraschungen und wird aufgrund der vielfältigen Spielmöglichkeiten sicherlich nicht enttäuscht. Oft sind es eben die kleinen Details, die ein Spiel rundum gelungen und durchdacht erscheinen lassen. Da wäre zum Beispiel die neue Möglichkeit in den Zwischensequenzen per Druck auf die R1-Taste die Perspektive zu wechseln und somit die Szene durch Snakes Augen zu sehen. Dann sind da die zahlreichen und sehr witzigen Dialoge über Funk, welche sich diesmal beim Speichern des Spiels rund um die Filme der Sechziger drehen. Aber auch völlig abgedrehte Geheimnisse sind mit von der Partie: So könnt ihr Snake im Pausemenü für längere Zeit um die eigene Achse drehen lassen, worauf sich der gebeutelte Agent nach Verlassen des Menüs übergeben muss. Dies ist zwar eklig, andererseits können somit Nahrungsvergiftungen ohne Medikamenteneinsatz geheilt werden. Natürlich werden nach dem erstmaligen Durchspielen neue Gegenstände und Tarnungen verfügbar, außerdem schaltet das erfolgreich durchgespielte Minigame "Snake vs. Monkey" eine weitere, sehr witzige Verkleidung frei. All diese kleinen Details zeugen von genau dem detailverliebten Spieldesign für das Hideo Kojima berühmt ist und übertreffen die anderen beiden Teile um Längen.

    Sound und Grafik am absoluten Limit

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Nur eine Handvoll Spiele schaffen es, das volle Potential der PS2 auszureizen. Metal Gear Solid ist eines davon. Der dritte Teil lässt in grafischer Hinsicht keine Wünsche offen und zeigt ganz besonders während der spektakulären Zwischensequenzen was heutzutage bei Videospielen alles möglich ist. Obwohl einige Texturen aufgrund der technischen Limits der Konsole fast schon etwas matschig oder verwaschen aussehen, wirkt das Gesamtbild dann doch wieder wie im Kino. Dies liegt an den gekonnten Kameraeinstellungen und rasanten Szenenwechseln, welche es ganz locker mit den großen Produktionen Hollywoods aufnehmen können. Auch die Animationen der Protagonisten fallen in diese Kategorie, denn dank aufwendigstem Motion Capturing wirken sämtliche Charaktere mehr als realistisch und geben fantastische virtuelle Schauspieler ab. In Sachen Umgebungs- und Spielegrafik übertrifft Snake Eater seinen direkten Vorgänger zwar nicht, was jedoch Präsentation und Inszenierung der Zwischensequenzen angeht, ist dies der definitiv beste und schönste Teil der Serie.

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Und was wäre Metal Gear Solid ohne einer der wohl markantesten Stimmen der Spieleindustrie? Glücklicherweise haucht auch diesmal der talentierte Schauspieler und Drehbuchautor David Hayter mit seiner unverwechselbaren Stimme dem sympathischen Geheimagenten echtes Leben ein. Aber auch alle anderen Sprecher sind echte Profis und sorgen mit den schier unendlichen gesprochenen Texten für eine extrem dichte Atmosphäre. Die Arbeit im Tonstudio war für Metal Gear Solid 3 sicherlich eine rekordverdächtige Meisterleistung und besonders während der vielen Gespräche über Funk scheinen Snakes Gesprächspartner für jede einzelne Situation einen anderen Kommentar auf Lager zu haben. Den perfekten Agentenschliff bekommt das Spiel in akustischer Hinsicht von Harry Gregson-Williams, der bereits den Vorgänger mit seiner leidenschaftlichen und actiongeladenen Musik untermalte, sich aber auch für die musikalische Begleitung großer Kinofilme wie "The Rock" "Shrek 2" oder "Spy Game" einen Namen machte. Zusätzlich begeistert der mehr als vorbildliche Soundtrack mit einem gesungenen Titellied im Stil der guten alten Bond-Klassiker, welches in markanten Szenen immer wieder auftaucht und somit für perfekte Stimmung sorgt.

    Besser spät als nie: Die deutsche Version

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater Metal Gear Solid 3: Snake Eater Die europäischen Fans von Meisteragent Snake mussten sich auch beim Release dieses Teils in jeder Menge Geduld üben. Weit über drei Monate nach dem US-Termin ist es Anfang März endlich auch in Deutschland soweit. Konami versucht sich für die lange Wartezeit zumindest in Form einiger exklusiven Extras zu entschuldigen: Die PAL-Version von Snake Eater enthält unter anderem den völlig neuen "Duell-Modus", der es nach dem ersten Durchspielen erlaubt, sämtliche Boss-Kämpfe losgelöst vom eigentlichen Spielverlauf erneut zu absolvieren. Außerdem wurde der so genannte "Filmbetrachter" integriert, in dem man die fantastischen Zwischensequenzen des Spiels einzeln genießen kann. Überdies wartet ein neuer, noch härterer Schwierigkeitsgrad auf die EU-Zocker und auch im Bonusspiel "Schlange gegen Affe" gibt es ein paar neue Level zu erforschen. Als ganz besonderes Bonbon finden sich gleich von Anfang an spezielle Gesichtsbemalungen in Snakes Schminkkasten: Europäische Patrioten dürfen nun auch während des Spielens im wahrsten Sinne des Wortes Flagge zeigen. Die technische PAL-Anpassung ist ansonsten hervorragend gelungen und auch ohne 60Hz-Modus läuft das Spiel völlig ruckelfrei und ohne störende Balken. Übersetzt wurde das Spiel lediglich in Form von optionalen deutschen Untertiteln.

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater (PS2)

    Singleplayer
    9,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    10/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    spektakuläre Story
    kinoreife Inszenierung
    hervorragende Sprecher und Soundeffekte
    fantastische Musik
    viele freispielbare Extras
    gelungene neue Spielelemente
    Stealth und Action jederzeit möglich
    fantastisches Charakterdesign
    fesselnde Bosskämpfe
    neue Tarnungen können online heruntergeladen werden
    gewaltfreies Vorgehen wird nicht genügend belohnt
    auch auf höheren Schwierigkeitsgraden etwas zu leicht
    Heilungs-Feature manchmal etwas nervig
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    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Metal Gear Solid 3: Snake Eater
Metal Gear Solid 3: Snake Eater im Gamezone-Test
Hideo Kojima will es noch einmal wissen: Mit Snake Eater erreicht die Kultserie ihren strahlenden Höhepunkt.
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01.03.2005
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