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Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots (PS3)

Release:
12.06.2008
Genre:
Action
Publisher:
k.A.
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Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots - ssSss – selbst senile Schlangen sind solide - Leser-Test von crying_devil

06.03.2010 00:22 Uhr
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Neu
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Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots - ssSss – selbst senile Schlangen sind solide - Leser-Test von crying_devil [Quelle: Siehe Bildergalerie] Metal Gear Solid... Es gibt kaum ein Spiel, das in der Community bekannter ist und bei dem es -wie man auf dem Cover schon lesen kann- um taktische Spionage-Action geht. Auch wenn die Metal Gear Reihe aus unterschiedlichen Hauptcharakteren besteht, fing sie dennoch mit Solid Snake an und endet auch mit ihm. Doch Metal Gear wäre natürlich nicht so genial wie es ist, wenn es die anderen Hauptcharaktere nicht doch auch in dem letzten und alles auflösenden Teil der Saga miteinbeziehen würde. So sind neben dem Hauptcharakter Solid Snake aus Teil 1 und 4 auch Raiden aus Teil 2 und Naked Snake à la Big Boss aus dem 3. Teil Snake Eater hat auch noch einen wenn auch kurzen Auftritt. Selbst wenn ich den 1. Teil nicht gespielt habe, und mir die ein oder andere Vorkenntnis fehlen mag bzw. das Storyverständnis nicht ganz vorhanden ist, so kann ich trotzdem meinen, dass MGS4 auf jedenfall ein Meilenstein ist. Mehr dazu jetzt:

Die Story von MGS4 ist komplex. Aber das war jeder Teil der Reihe, auch wenn ich den ersten Teil nicht kenne. Es geht um einen in die Jahre gekommen Solid Snake, einen perfekt ausgebildeten Einzelkämpfer, der aufgrund seines Alters im Spiel nur noch Old Snake genannt wird. Und dieser scheint ein Hobbyphilosoph zu sein. So behandelt MGS4 neben moralischen und existenziellen Fragen auch die Frage nach der Macht und Kontrolle und wer sie innehält. So wird gleich am Anfang des Spiels über einen Monolog Snakes darüber philosophiert, was Macht und Kontrolle ist, und wie diese erhalten wird - besonders im Krieg. Es ist erstaunlich und es überrascht mich auch immer wieder wie sich Hideo Kojima so etwas ausdenken kann. Aber da es so gut wie unmöglich ist, die Story hier eingehend zu erläutern, ohne dabei über mehrere Tage seine Finger blutig zu tippen, und ich weiterhin auch nicht in Versuchung geraten will, wichtige Storyelemente zu spoilern, werde ich mich deswegen nur kurz fassen.
Solid, respektive Old Snake, befindet sich auf seiner letzten Mission im Kampf gegen die PMC und seinen als verstorben geglaubten Klon-Bruder Liquid Snake. Da sich Ocelot aber dessen Arm hat transplantieren lassen, lebt Solid Bruder durch ihn als Liquid Ocelot weiter und versucht die Patriots von ihrem Thron der Macht und der Kontrolle zu stürzen. Das hört sich jetzt momentan noch gar nicht so kompliziert an, aber ich dürft mir glauben: Das ist es!
Das war jetzt nur ein ganz grober Überblick über die Story. Aber so viel sei verraten: So gut wie alle Charaktere aus den früheren Teilen werden hier miteingebunden. Und gerade das macht neben den ganzen Beziehungen dieser Charaktere untereinander die Handlung so komplex.
Die Story wird aber cineastisch erzählt und so hält sich der Grad des eigenen Interagierens sehr stark in Grenzen. Der Großteil des Spieles besteht aus erzählenden Strukturen, um alles aufzudecken, was sich über die ganzen Teile an Fragen angestaut hat. Deswegen ist die Qualität des Spiels in erster Linie nicht daran zu messen, wie gut die Steuerung oder das Gameplay ist, sondern es geht hauptsächlich um die Umsetzung der Story, die ganz klar das Herzstück von MGS4 ausmacht. Und diese ist filmreif und perfekt, rundum gelungen ausgefallen, da alles durchleuchtet wird, es wertvolle, horizonterweiternde Monologe gibt und Emotionen, Humor, Action und Dramatik nicht zu kurz kommen.

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