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  • Metal Gear Solid: Portable Ops im Gamezone-Test

    Endlich haben Kojima Productions einen würdigen Vertreter der MGS-Saga auf die PSP gebannt.

    Metal Gear Solid. Ein Name der für viele Spieler für eine atemberaubende Atmosphäre und ein unverwechselbares Gameplay steht. Seit dem Revival auf der PSone hat die Reihe einen Mega-Seller nach dem anderen auf die Konsolen, PC und Handheld gebracht. Mit dem Erscheinen der Playstation Portable erschienen auch schon zwei Metal Gear-Ableger für Sonys Edelhandheld, welche allerdings unter dem Zusatz "Ac!d" als Kartenspiel-Simulation auftraten. Viele Fans wünschten sich seit jeher eine echte MGS-Umsetzung für die Playstation Portable und Entwickler Konami kam auf der letztjährigen E3 diesem Wunsch nach und kündigte "Metal Gear Solid: Portable Ops" an. Das Spiel ist allerdings außerhalb Europas schon seit geraumer Zeit erhältlich, weswegen Konami versprach als Wiedergutmachung einige exklusive Extras mit in die europäische Fassung zu integrieren. Ob aber auch die europäische Variante den Vorschusslorbeeren gerecht geworden ist, erfahrt ihr im folgenden Review.

    Metal Gear Solid: Portable Ops Metal Gear Solid: Portable Ops Zu einem waschechten Metal Gear - Ableger gehört natürlich auch wieder eine Story, die denen für die stationären Systeme in nichts nachsteht. Und es war klar, dass wenn Kojima Productions die Hände im Spiel hat, nichts anderes heraus kommen kann: Geschichtlich befinden wir uns sieben Jahre nach den Ereignissen von "Metal Gear Solid: Snake Eater" bzw. "Subsistence" - Nach diesen Geschehnissen, die im dritten Ableger der Serie passierten, befindet sich Hauptprotagonist Naked Snake, manchen vielleicht besser bekannt als "Big Boss", nun in Haft in einer kolumbianischen Militärbasis. Genau kann er sich nicht mehr dran erinnern, wie es dazu kam. Aber schon ziemlich schnell wird klar, dass ihn die Vergangenheit schneller eingeholt hat, als ihm lieb war - Denn ziemlich schnell offenbart sich, dass er sich unter Aufsicht eines CIA-Agents und FOX-Mitglieds befindet und nur mit Hilfe eines befreundeten Kämpfers aus der Situation herauskommt. Von diesem Zeitpunkt beginnt sein Kampf gegen eine sowjetische Söldnertruppe und natürlich haben auch die Jungs und Mädels von FOX mit der ganzen Sache etwas zu tun. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, denn nach und nach erfahrt ihr alle Einzelheiten der Hintergrundgeschichte und besonders erfreulich sind auch die vielen Andeutungen auf die Ereignisse aus den ersten beiden Metal Gear Solid - Teilen. Vorangetrieben wird das ganze allerdings nicht in imposanten Zwischensequenzen, lediglich Comic-Scenes erzählen die Geschehnisse. Sicherlich nicht ganz so beeindruckend wie in den Konsolenteilen, dennoch verstehen es diese Sequenzen den Spieler in die Story hineinzuziehen und erstaunlich packend die Geschichte zu erzählen.

    Altbewährtes gepaart mit neuen Features

    Metal Gear Solid: Portable Ops Metal Gear Solid: Portable Ops Nach den beiden ersten Metal Gear - Ablegern waren viele Fans etwas verstimmt darüber, dass die Spiele nur ein rundenbasiertes Kartenspiel erlaubten und so nur noch sehr wenig mit der Originalvorlage zu tun hatten. Doch mit "Metal Gear Solid: Portable Ops" bringen die Entwickler endlich das Gameplay der Konsolenvorlage auf die Playstation Portable und erlauben euch wie auf der "großen" Playstation durch die Level zu schleichen und eure Feinde in Echtzeit zu erledigen. Dafür werden natürlich auch wieder die verschiedensten Waffen und Nahkampftechniken benötigt, die erfreulicher Weise auch in der PSP-Version zuhauf vorhanden sind. So kann von Betäubungspistole bis zum klassischen Maschinengewehr so ziemlich alles an gängigen Waffen benutzt werden. Aber auch der Nahkampf wird in Metal Gear Solid: Portable Ops wieder ganz groß geschrieben. Alle Protagonisten können beispielsweise sich leise von hinten an den Gegner anschleichen um ihn dann zu überwältigen und danach entscheiden zu können ob der Feind sanft ins Reich der Träume geschickt werden soll oder aber nach wichtigen Informationen befragt werden soll. Auch die kämpferischen Fähigkeiten werden wie auch in den Konsolenversionen perfekt beherrscht - Durch Tritte, Schläge oder auch Hechtsprünge können die gegnerischen Soldaten, etc außer Gefecht gesetzt werden (bekannt als CQC "Close Quarter Combat" System). Es besteht aber auch die Möglichkeit einen feindlichen Soldaten hinterrücks mit gezogener Waffe zu bedrohen, wobei Snake dann "Freeze" ruft und der Gegner die Arme hebt und sich ergibt. So könnt ihr ihn um einiges leichter kampfunfähig machen und ihn dann auch beispielsweise in einen Schrank stecken, damit sein Körper nicht gefunden wird.

    Metal Gear Solid: Portable Ops Metal Gear Solid: Portable Ops Allerdings bietet uns Metal Gear Solid: Portable Ops nicht bloß altbewährtes, sondern setzt vor allem auf neue Features: Größte Neuerung gegenüber den millionenfach verkauften Konsolenversionen ist wohl das Rekrutierungssystem. Denn erstmals in der Geschichte der Metal Gear Ableger habt ihr die Möglichkeit eine ganze Einheit an Soldaten kontrollieren zu können. Anfangs zieren sich die zu rekrutierenden Soldaten allerdings etwas, sodass ihr diesen Subjekten ein wenig auf die Sprünge helfen müsst - Im Klartext heißt dies, dass ihr den jeweiligen Soldaten bewusstlos schlagen müsst um ihn dann zu eurem LKW zu bringen (dieser befindet sich am Anfang des Levels). Allerdings braucht ihr nicht das ganze Spiel über die ausgeknockten Soldaten zum LKW schleppen: Ihr habt nämlich später die Möglichkeit mithilfe eines bereits rekrutierten Soldaten und dem Funkgerät diese Arbeit automatisch erledigen zu lassen. Habt ihr den Soldaten dann dingfest gemacht, befindet dieser sich vorerst in Gefangenschaft und braucht ein paar Tage um konvertiert zu werden - All dies geschieht aber automatisch. Nach dieser Zeit ist der Soldat dann zum Einsatz bereit und kann mit euch zusammen in die Missionen gehen. Maximal könnt ihr drei weitere Mitstreiter mit in die Missionen nehmen - Während des Einsatzes verstecken sich die gerade nicht aktiven Kameraden dann in den klassischen Pappkartons, die ja schon aus den vorherigen Spielen bekannt sein dürften. Eine Besonderheit, welche die verschiedenen Rekruten mitbringen ist die "Chamäleon-Funktion": Da sie natürlich noch die Kleidung ihres ehemaligen Arbeitgebers tragen, fallen sie nämlich den feindlichen Soldaten nicht unbedingt auf - So könnt ihr also frech am Feind vorbei spazieren, zumindest solange ihr euch normal benehmt. Kniet ihr euch auf den Boden oder vollführt einen Hechtsprung ist auch diese Tarnung futsch.

    Eure Spione sorgen für die nötige Aufklärung

    Metal Gear Solid: Portable Ops Metal Gear Solid: Portable Ops Jeder eurer rekrutierten Soldaten kann zudem abseits der von euch gespielten Einsätze unter anderem als Spion eingesetzt werden - Das ist zum Beispiel bei einer bestimmten Mission von Nöten, in der eure Spione in den verschiedenen Einsatzgebieten sprengbare Ziele ausspionieren müssen. Ist einer der Spione erfolgreich gewesen, berichtet er euch in einer kurzen schriftlichen Nachricht von seinem Erfolg. Aber nicht nur für die Haupt-Missionen selber, sondern auch nebenbei können die Spione hilfreich sein: Denn sie sorgen ebenfalls dafür, dass die Spielzeit verlängert wird, da sie in den bereits absolvierten Levels noch bestimmte Waffen oder andere interessante Dinge entdecken und euch dann melden. So könnt ihr dann selbst entscheiden, ob ihr diese Neben-Quests erledigt oder euch lieber weiter der Hauptstory widmen wollt. Also ist hier im Vergleich mit den älteren Metal Gear Solid-Ablegern besonders die Entscheidungsfreiheit des Spielers in den Vordergrund gestellt worden - Denn beispielsweise könnt ihr euch auch ewig damit beschäftigen, besonders talentierte Rekruten zu finden und diese dann einzusetzen. Das Missionsdesign selber dürfte bei euch sicherlich sowohl auf Ablehnung als auch Anerkennung stoßen - Die Entwickler haben mit Metal Gear Solid: Portable Ops nämlich nicht bloß eine 1:1 Kopie von einer Konsolenversion kreiert, sondern haben versucht besonders auf die Bedürfnisse mobiler Spieler einzugehen. Ihr müsst in diesem PSP-Spiel nämlich nicht durch riesige Areale rennen und ausgedehnte Aufträge erledigen, sondern bekommt schon am Anfang jeder Mission klare Ziele, die meist beinhalten zu einem bestimmten Punkt auf der Karte zu rennen, um dort etwas bestimmtes einzusammeln oder zu aktivieren.

    Metal Gear Solid: Portable Ops Metal Gear Solid: Portable Ops Hier kommen dann auch die ersten Logikfehler zum Vorschein: Habt ihr zum Beispiel ein bestimmtes Ziel nur mit viel Glück gerade so eben noch erreicht, weil die Wachen euch in Beschuss genommen haben, werdet ihr nach erfüllen des Ziels automatisch und unversehrt aus der Mission geholt - Eigentlich müsste man ja wieder zurück zum LKW schleichen (der wird übrigens nicht von den feindlichen Soldaten bemerkt, was auch etwas unlogisch ist). Es ist zwar nicht bei jeder Mission so vorhersehbar und einfach gestrickt wie oben beschrieben, da ihr beispielsweise auch mehrere Ziele in die Luft sprengen müsst, was gerade aufgrund des dann aktivierten Alarms gar nicht so einfach ist. Die bereits erwähnte Chamäleon-Funktion eurer rekrutierten Mitglieder kann übrigens ebenfalls dazu ausgenutzt werden, die Missionen schon nach ein paar Minuten abzuschließen. Denn dadurch, dass euch niemand für einen Feind hält, könnt ihr euch ohne Probleme durch die feindlichen Reihen stehlen und die Missionen erfüllen - Zwar ist dies nicht mit jedem Soldaten so einfach möglich, da beispielsweise feindliche Offiziere erkennen, dass ihr nicht zu den "Bösen" gehört. Aber diese lassen sich oftmals leicht umgehen. So variiert die Gesamtspielzeit von Metal Gear Solid: Portable Ops zwischen eurer Spielweise: Spielt ihr das Spiel wirklich mit allen Nebenmissionen, Rekrutierungen von Soldaten und benutzt nur selten andere Soldaten außer Snake, dann kann sich die Spielzeit schon auf 15 bis 20 Stunden anschwellen. Hakt ihr allerdings nur die Hauptquests ab und tut nur das Nötigste, so werdet ihr schon nach wenigen Stunden die Endsequenz über den PSP-Bildschirm flimmern sehen.

  • Metal Gear Solid: Portable Ops
    Metal Gear Solid: Portable Ops
    Developer
    Kojima Productions
    Release
    25.04.2007
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Metal Gear Solid: Portable Ops
Metal Gear Solid: Portable Ops im Gamezone-Test
Endlich haben Kojima Productions einen würdigen Vertreter der MGS-Saga auf die PSP gebannt.
http://www.gamezone.de/Metal-Gear-Solid-Portable-Ops-Spiel-14834/Tests/Metal-Gear-Solid-Portable-Ops-im-Gamezone-Test-991277/
30.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/screen2_large_8_.jpg
tests