Metal Gear Survive: Wertvolle Überlebenstipps und Starter-Guide für das Survival-Spiel von Konami

Tipp PC Games Redaktion
Metal Gear Survive: Wertvolle Überlebenstipps und Starter-Guide für das Survival-Spiel von Konami (1)
Quelle: PC Games

Überleben leicht gemacht: Mit unserem Guide für den Anfang des Spiels und unseren Tipps gestaltet sich euer Dasein in der unerbittlichen Wüstenwelt von Metal Gear Survive deutlich einfacher. Wir verraten, wie ihr an sauberes Wasser kommt, nicht verhungert, euch im Nebel zurechtfindet und eure Basis aufbaut.

Metal Gear Survive (jetzt kaufen 27,90 € / 35,99 € ) ist ein Survival-Spiel im Universum von Metal Gear Solid - hier lest ihr unseren Test zum kontroversen Spin-Off. Statt ausgefuchster Stealth-Mechanik geht es in Konamis Spin-Off in erster Linie um das Überleben in einer feindlichen Umgebung. Mit unseren Tipps gestaltet sich euer Start in Metal Gear Survive einfacher. Außerdem klären wir, ob ihr zusätzliche (und kostenpflichtige!) Speicherslots braucht.

Hunger und Durst im Griff

Direkt neben eurer Basis befindet sich ein Tümpel, bei dem sich Schafe und Rennmäuse tummeln. Das Wasser ist zwar schmutzig, allerdings stehen auf dem Tisch neben dem Gewässer ein paar Flaschen mit sauberem Trinkwasser, die in unregelmäßigen Abständen neu spawnen. Jedes Mal, wenn ihr ins Titelmenü und dann zurück ins Spiel wechselt, sind die Schafe wieder da - in Notsituationen könnt ihr den Hungertod durch das Wechseln ins Menü und zurück vermeiden und, falls gewünscht, Vorräte anlegen. Zugriff auf sauberes Wasser erlangt ihr erst nach Kapitel 7, sobald ihr eine verbesserte Feuerstelle in der Basis errichten könnt. Ab und an findet ihr sauberes Wasser in Flaschen bei der Erkundung der Umgebung, ihr werdet jedoch in den ersten Spielstunden nicht umhin kommen, schmutziges Wasser zu konsumieren. Je mehr schmutziges Wasser ihr hintereinander trinkt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, Darmprobleme zu bekommen. Wartet deshalb kurz, bevor ihr die nächste Flasche konsumiert.
Sobald ihr Quiek-Geräusche hört, sucht den Boden nach Rennmäusen ab. Meistens huschen drei bis fünf Exemplare über den Boden, das füllt euch den Magen. Vögel erlegt ihr am besten mit dem Bogen oder einer Schusswaffe, deren Fleisch liefert praktische Boni auf die Ausdauerregeneration. Grundsätzlich ist es zwar ganz praktisch, mit Stempeln den Aufenthaltsort von Tieren wie Schafen und Ziegen zu markieren, allerdings dauert es sehr sehr lange, bis sie respawnen. Kehrt keinesfalls zu früh zu dem markierten Gebiet zurück, wenn ihr Hunger habt, sondern sucht lieber an Orten, die ihr noch nicht besucht habt. Im Nebel gibt es kein Wild, nur pflanzliche Nahrung wie Karotten.

Immer gut vorbereitet

Vor jedem Ausflug in den Nebel solltet ihr eure Ausrüstung reparieren (vergesst nicht die Sauerstoffflasche). Nutzt dazu eine der Werkbanken. Außerdem lohnt es sich Zäune, die ihr mit Eisen herstellt, und Molotow-Cocktails mitzunehmen. Von beiden Objekten könnt ihr maximal sechs Stück bei euch tragen. An Engstellen sind die Zäune sehr praktisch, um die Wandernden durch die Maschen hindurch auszuschalten, ohne, dass ihr selbst Schaden nehmt. Gut als Waffen dafür geeignet sind der Bogen oder der Speer. Wenn ihr auf einer erhöhten Position steht, lohnt sich der Einsatz von Molotow-Cocktails; die Gegner nehmen kontinuierlich Schaden und entflammen sich gegenseitig. Mit dem Sprungangriff (wenn ihr diesen beim Aufleveln gekauft habt) erledigt ihr den Rest. Vorsicht jedoch beim Umgang mit dem Feuer: Auch, wenn die Flammen nicht mehr sichtbar sind, können sie euch noch anzünden. Wartet also lieber einen Moment länger, um diesen unnötigen Schaden zu vermeiden.

Außerdem solltet ihr nie mit Durst oder Hunger in den Nebel aufbrechen, dies senkt eure Gesundheit und eure Ausdauer. Vergesst nicht, aus all dem Fleisch am Lagerfeuer in der Basis Essen zu kochen, roh verzehrt besteht Infektionsgefahr. Dehnt euren Besuch im Nebel nicht so lange aus, bis das Auffüllen der Sauerstoffflasche exorbitant viel Kuban kostet (jedes Auffüllen beschädigt sie außerdem), ihr wollt immer mit einem Plus an Kristallen (im Idealfall genug, um einmal aufzuleveln) von der Expedition zurückkehren. Craftet regelmäßig Heilmittel wie Wickel und Bandagen, falls ihr die nötigen Zutaten habt. Von Heilmitteln und Verarztungszubehör solltet ihr lieber zu viel als zu wenig mitnehmen, dieser Kram wiegt ohnehin fast nichts. Nervige Statuseffekte wie Blutungen könnt ihr dann immer so schnell wie möglich aus der Welt schaffen.

Sinnvolles Aufleveln

Eure Punkte sind gut in den beiden Werten Gesundheit und Stärke investiert, drei Punkte in jeweils beiden Talenten helfen euch am Anfang schon immens weiter. Metal Gear Survive: Wertvolle Überlebenstipps und Starter-Guide für das Survival-Spiel von Konami (2) Quelle: PC Games Metal Gear Survive: Wertvolle Überlebenstipps und Starter-Guide für das Survival-Spiel von Konami (2) Eine leichte Verbesserung der Loot-Geschwindigkeit bietet der entsprechende Perk für einen Talentpunkt, allerdings solltet ihr euch davon nicht zu viel erwarten. Das Ausbauen eurer CQC-Kombos ist empfehlenswert, wenn ihr euch nicht die meiste Zeit mit Fernwaffen zur Wehr setzt. Behaltet immer ein wenig Kuban-Energie zurück, damit ihr euren Sauerstoff auffüllen und Gegenstände craften, kochen und Basis-Einrichtungen bauen könnt.Mit jedem Level benötigt ihr eine größere Menge Kuban, achtet also auf das Level der Wandernden, die ihr erlegt: Wenn es sich um niedrigstufige Gegner handelt, die nur 500 Einheiten des Rohstoffs fallen lassen, lohnt es sich bald nicht mehr, die Leichen zu looten.

Sammeln und Craften

Nehmt immer alles mit! Anfangs besonders wichtige Ressourcen sind Eisen, Flaschen und Öl für Molotow-Cocktails. Ihr könnt Tische, Holzkisten und Fässer mit Nahkampfwaffen zerlegen, um die Einzelteile einzustecken. Bevor ihr mit einem Warp-Punkt zurückreist, macht euch die Taschen mit Objekten in der Nähe so voll wie möglich. Später werdet ihr eure Basis mit Zäunen und anderen Verteidigungswerkzeugen schützen müssen, dafür braucht ihr jede Menge Rohstoffe. Wildbeeren, Karotten und Kräuter aller Art solltet ihr ebenfalls immer einstecken; die Beeren und Möhren füllen euch unterwegs ein bisschen den Magen, wenn euch Rationen und gekochtes Essen ausgehen. Behaltet ein paar leere Flaschen im Inventar, damit ihr diese bei Bedarf auf der Erkundungstour mit schmutzigem Wasser füllen könnt. Das ist zwar schlechter als sauberes Wasser, löscht den Durst aber ebenso. Objekte respawnen nach gewisser Zeit, es lohnt sich bei Orten, die ihr bereits besucht habt, ein weiteres Mal vorbeizuschauen. Wenn ihr Kartoffeln findet (die gibt es im Bereich der Mission, in der ihr die Krankenschwester rettet), esst sie nicht auf, auch wenn ihr Hunger habt. Später könnt ihr Felder anlegen und die Kartoffeln dort für eine ständige Nahrungsversorgung anbauen. Das gleiche gilt für Mais, Tomaten und Zwiebeln.

Schaut bei Virgil vorbei, sobald ihr das Spiel gestartet habt und in eurer Basis seid, denn dort nehmt ihr Nebenaufträge an, die euch mit allerlei Rohstoffen belohnen. Vergesst außerdem nicht, erfüllte Aufgaben dort abzugeben und öffnet bei Virgil regelmäßig die Kisten, die ihr in der Spielwelt findet. Außerdem erhaltet ihr jeden Tag einen Bonus für das Einloggen, dieser Kram wird aber zunächst im Lager in die Vorratskiste-Kategorie einsortiert, ihr müsst diese Objekte erst von dort entfernen, damit sie in eurem richtigen Lager auftauchen.

Eine sinnvolle Basis bauen

Ihr werdet erst nach einigen Stunden innerhalb der Story eure Basis verteidigen müssen, nämlich sobald ihr den Bohrer das erste Mal aktiviert. Es gibt keine frei herumlaufenden Wandelnde, die einfach so vorbeikommen, also macht euch über die Verteidigung in den ersten Stunden nicht allzu viele Gedanken. Ihr könnt aber schon zuvor Vorbereitungen treffen, damit euch die Abwehr von Zombies später leichter fällt. Um die Außengrenze der Basis solltet ihr, ausreichend Eisen vorausgesetzt, komplett einen Maschendrahtzaun ziehen, die bereits bestehenden Barrikaden wie Sandsäcke und so weiter lasst ihr bestehen. Ihr klettert ganz einfach per Knopfdruck über Zäune, ihr müsst also keine Lücken lassen, um zwischen den Bereichen zu wechseln. Eure wertvollen Strukturen solltet ihr lieber nahe am Kern der Basis platzieren, denn alle eure Bauten können zerstört werden, wenn sie im Weg der Zombies liegen. Sobald ihr die besseren Varianten einer Einrichtung bauen könnt, solltet ihr die alte Version demontieren - sie benötigt nur wertvollen Platz und ihr bekommt einen Teil der verwendeten Ressourcen zurück.

Schleichen und Kämpfen

Metal Gear Survive: Wertvolle Überlebenstipps und Starter-Guide für das Survival-Spiel von Konami (3) Quelle: PC Games Metal Gear Survive: Wertvolle Überlebenstipps und Starter-Guide für das Survival-Spiel von Konami (3) Von der facettenreichen Schleichmechanik eines Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain sind in Metal Gear Survive nur Rudimente übrig geblieben, doch die solltet ihr ausnutzen. Wandernde sind sehr dumm und können mit einem Angriff aus dem Hinterhalt mit nur einem Treffer ausgeschaltet werden. Wartet mit dem Ausnehmen der Kadaver, bis keine anderen Walndelnde mehr in unmittelbarer Nähe sind, denn während eure Stealth-Kills kaum Aufmerksamkeit erregen, lockt das Looten nahe Feinde an. Besonders am Anfang des Spiels ist ein Speer die beste Wahl als Nahkampwaffe, mit den Stichen erwischt ihr mehrere Feinde gleichzeitig und ihr könnt durch Zäune hindurch sowie von Erhöhungen aus angreifen. Für bessere Haltbarkeit und mehr Schaden wertet ihr eure Waffe bis zu fünf Mal an euren Reparaturstationen auf, dazu benötigt ihr nicht viel Rohstoffe, und da ihr den Speer wahrscheinlich lange benutzen werdet, lohnt sich die Investition. Pistolen und deren Munition solltet ihr für später aufauchende, fliegende Gegnerarten aufsparen. Fernkampf erledigt ihr anfangs am besten mit einem Bogen. Nahkampf ohne Waffe und vor allem ohne in diesem Bereich vergebene Talentpunkte ist nicht zu empfehlen, ihr werdet schnell überwältigt und richtet kaum Schaden an.

Extraslots für Extrageld?

Ein zweiter oder dritter Charakterslot kosten in Metal Gear Survive extra. Tatsächlich bringen zusätzliche Charaktere diverse Vorteile: Zwar müsst ihr eure weiteren Überlebenden neu aufleveln, eine eigene Basis bauen und Kuban-Kristalle sammeln, allerdings sind alle anderen Ressourcen gemeinsames Eigentum! Das bedeutet: mit eurem zweiten oder dritten Charakter habt ihr Zugriff auf alle Waffen, Essensvorräte, Rezepte und mehr, die ihr in eurem ersten Spielstand freigeschaltet habt. Außerdem gelten freigekaufte Erkundungsteam-Slots auch bei euren weiteren Charakteren, ihr könnt also viel mehr Basismitglieder auf Loot-Tour schicken als mit nur einem Charakter und erhaltet so auch viel mehr Beute. Braucht ihr die Extraslots, um spezielle Inhalte zu sehen? Nein. Euch entgeht nichts, wenn ihr auf den Kauf verzichtet.

Metal Gear Survive: Sonstige Tipps

  • Wenn ihr euch im Nebel verlaufen habt, haltet nach Lichtern Ausschau. Warppunkte und eure Basis erkennt ihr durch den Dunst manchmal an den leuchtenden Türmen. Alternativ geht ihr in die Hocke und wartet kurz bewegungslos. Um euch herum wird nach ein paar Sekunden ein Kompass erscheinen, auf dem ihr die Himmelsrichtung ablesen könnt.
  • Wenn ihr partout keine neuen Notsignal-Quests erhaltet, legt euch ein paar Mal in eurer Hütte schlafen. Denkt aber daran, dass ihr dadurch Hunger und Durst bekommt. Haltet dann Ausschau nach Ausrufezeichen über den Köpfen eurer Basismitglieder, sie geben euch die Rettungsmissionen.
  • Ihr könnt die zerstörte Motherbase neben eurer Basis mit etwas Geschick und Sandsack-Barrieren im Gepäck erklimmen. Dort gibt es aber nichts außer einer netten Aussicht, außerdem besteht die Gefahr, in den Tod stürzen.
  • Der Tümpel neben eurer Basis wird irgendwann "austrocknen", also kein Wasser mehr liefern. Nehmt deshalb unterwegs auch immer schmutziges Wasser mit. Später könnt ihr Regenwassertanks bauen.
  • Zugriff auf vier weitere Klassen neben "Survivor" bekommt ihr erst nach dem Durchspielen.
  • Passt beim Stealth-Kill darauf auf, dass ihr im richtigen Abstand zum Gegner steht (erkennbar am Messer-Symbol am unteren rechten Bildschirmrand), der kontextsensitive Bereich reagiert manchmal eigenwillig.
  • Bei der Verteidigung von Warp-Punkten macht ihr euch das Überleben leichter, wenn ihr die Gegner in der Umgebung vor dem Start des Warp-Gerätes dezimiert. Bei diesen Verteidigungsabschnitten spawnen nämlich keine neuen Feinde, es werden nur sämtliche Gegner in der Nähe angelockt.
  • Wandelnde, die ihr mit einem Stealth-Kill erlegt habt, könnt ihr mit dem Wurmlochextraktor looten. Ihr erhaltet dabei einen Bonus auf die erhaltenen Kuban-Kristalle.
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