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  • Metal Slug 7 im Gamezone-Test

    Irgendwie ist es ein Metal Slug geworden, aber irgendwie auch nicht! Teil 7 hängt seiner Tradition gewaltig nach!

    Endlich steht der siebte Teil der äußerst beliebten "Metal Slug" Reihe in den Händlerregalen. Somit kehrt, wie die Packungsrückseite recht passend kommentiert, das einzig wahre "Run & Gun" Spiel endlich wieder zurück. Nach der netten Komplettsammlung aller bisher erschienenen Teile ist es nun eine offizielle Fortsetzung, welche exklusiv auf den Nintendo DS umgesetzt wurde. Action-Fans freuen sich, denn das Genre ist ja nicht gerade rosig bestückt. Hält man das gute Stück Software in der Hand, verspricht uns der Text auf der Rückseite mehr Slugs, neue Modi, neue Herausforderungen und das gepaart mit bekannten Storyelementen - doch was steckt unterm Strich tatsächlich in der Verpackung?

    Metal Slug 7 Metal Slug 7 Passend zur Titelnummerierung serviert uns SNK Playmore satte sieben neue Level gespickt mit zahlreichen Ideen und Fallen - vor allem aber massig militärischen sowie abgedrehten Gegnern. Ganz klassisch durchläuft man wunderschön gezeichnete 2D-Welten und bekommt es mit einer statten Ladung Action zu tun. Ballern bis der Arzt kommt, so könnte nach wie vor das Motto der Serie heißen. Die Story fällt, wie eh und je, sehr kurz aus: In einen Dokumentarfilm ist kurzzeitig General Morden aufgetaucht. Das Scheusal ist also ebenfalls zurück und hat sicherlich nichts Gutes im Sinn. Daher wird die alte Truppe bestehend aus Marco Rossi, Eri Kasamoto, Tarma Roving, Fio Germi, Ralf Johnes und Clark Still wieder zusammen gerufen. Ihr Auftrag ist klar definiert: Die Einheit soll auf die Müll-Insel und das Versteck von General Morden ausmachen, um ihn ein für alle Mal über den Jordan zu schicken.

    Erst ballern, dann fragen

    Metal Slug 7 Metal Slug 7 Eine wirklich einfach zu verstehende Mission, aber letztendlich happig auszuführen. Wer schon mal Hand an "Metal Slug" angelegt hat, kennt den gnadenlosen Schwierigkeitsgrad. Selbst auf der leichtesten Stufe bekommen normale Spieler das Ende nur mit zahllos verbrauchten Credits zu sehen - nicht anders läuft der Hauptmodus im siebten Teil ab, welcher darüber hinaus noch zwei weitere, schier unmögliche Schwierigkeitsstufen für Kriegsveteranen bereit hält. Von Anfang an stürzen sich etliche Schergen Mordens auf den gewählten Helden, welcher sich mit zahlreichen Wummen die Feinde vom Leib hält. Reicht das einfache Gewehr nicht aus, darf es gern auch die Shotgun, Laser Gun oder der wuchtige Rocket Launcher sein. Extrawaffen werden in einem Slot abgelegt und können per Tastendruck gewechselt werden. Der Platz ist begrenzt. Dennoch sollte man häufig Gebrauch von den starken Wummen machen, da die Erstwaffen nur bedingt beeindruckend auf Mordens Armee wirken. Äußerst praktisch und vor allem für Neulinge hilfreich ist das automatische Feuer, einstellbar in den Optionen. Ohne dieser Möglichkeit, dürften alsbald die Tasten des Nintendo DS ächzend den Geist aufgeben.

    Doch was macht den Schwierigkeitsgrad aus? Grundsätzlich reicht ein Schuss des Feindes aus, um euren Helden vom Bildschirm zu fegen. Die Soldaten fackeln nicht lange - stark suizidgefährdend stürzen sie sich ins Kampfgetümmel. Alsbald müsst ihr euch gegen Panzer und Helikopter zur Wehr setzen und am Ende eines jeden Levels wartet ein fieser, meist Bildschirm füllender Obermotz auf euch - so wie es sich für ein zünftiges Actionfeuerwerk gehört! Vor lauter Schussfeuer und Feinde sieht man kaum den zu gehenden Weg mehr! Technisch gerät der Titel bei hohem Feindaufkommen aber leider auch ins Ruckeln. Die kurzzeitige Diashow bietet aber, als positiver Nebeneffekt, die Möglichkeit, wieder den Überblick zu bekommen. Denn die Levelkarte auf dem Touchscreen ist zwar ganz nett gedacht, doch im Eifer des Gefechts einfach nicht tauglich.

    Es fehlt einfach was

    Metal Slug 7 Metal Slug 7 Immer wieder, wenn auch viel zu selten und in jedem Level nur einmal, trifft man die namensgebenden Sugs an. Per Knopfdruck nimmt man auf dem Pilotensitz dieser Panzerfahrzeuge Platz und kann sich mit gewaltiger Durchschlagskraft durch die Gegnerhorden wälzen. Doch irgendwie kommt die Action nicht so richtig in Fahrt. Das liegt einerseits an dem zu kleinen Bildschirm, auf dem die eigentlich nett inszenierten Animationen der Figuren kaum auszumachen sind. Anderseits fehlt dem Titel jeglicher Charme, den seine Vorgänger noch mit sich brachten. Die sieben Level fallen zwar durchwegs abwechslungsreich aus, doch auch wenn sie optisch sauber gezeichnet sind, fehlen die vielen abgedrehten Momente, auf die man sich selbst nach dem x-ten Mal durchspielen immer wieder freuen würde. Kleine Details, die sich parallel zum Hauptgeschehen im Hintergrund abspielen, witzige Animationen oder einfach Szenen, bei denen man sich trotz der harten Ballereinlagen einfach nur kaputt lachen kann - das vermissen wir sehr! Nur allzu selten wird das virtuell Ego in einen Schneemann verwandelt oder durch hungrige fleischfressenden Pflanzen verdaut.

    Metal Slug 7 Metal Slug 7 Hinzu kommt, dass man den Titel dank der zahlreichen Credits innerhalb einer Stunde durchspielen kann. Einzig allein beinharte Fans werden sich um Highscores kümmern und schauen darauf, dass sie kaum ein Leben verlieren sowie keine Credits nutzen, und möglichst viele Gefangene retten. Dazu noch ein optimales Spiel abliefern, um einen möglichst hohen Multiplikator für die Punkte zu bekommen - fertig ist der neue Rekord, welcher auf dem Modul abgespeichert wird. Der Gelegenheitsspieler wird froh sein, dass er irgendwie durch die brachiale Action hindurch gekommen ist. Was bleibt, ist die Kampfschule. Dort gibt es ca. 80 Missionen, welche zwar in den bekannten Levels stattfinden, aber unterschiedliche Ziele beinhalten. Rettet Gefangene, schaltet bestimmte Gegner aus, findet Zielgegenstände oder stürmt die Basis. Euer Handeln wird schlussendlich bewertet und je nach vergebenen Punkten kann man im Rang aufsteigen. Die Kampfschule ist das Zuckerl oben drauf, macht den Karren aber leider nicht fett! Und das letzte Übel des siebten Teils - Fans werden sich die Haare raufen - ist der Wegfall eines kooperativen Modus. Dieser wurde ohne Widerrede schlichtweg gestrichen.

    Metal Slug 7 (NDS)

    Singleplayer
    7,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Toll gezeichnete abwechslungsreiche Welten
    die komplette Heldentruppe mit von der Partie
    bekannter Schwierigkeitsgrad
    knallharte Balleraction
    gelungene Kurzmissionen in der Kampfschule
    Fehlender kooperativer Modus
    fehlender Humor und Slapstick
    der Charme ging auf dem kleinen Bildschirm unter
    nichts für Anfänger
    zu geringer Spielumfang
  • Metal Slug 7
    Metal Slug 7
    Publisher
    SNK
    Developer
    SNK
    Release
    07.11.2008
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Metal Slug 7
Metal Slug 7 im Gamezone-Test
Irgendwie ist es ein Metal Slug geworden, aber irgendwie auch nicht! Teil 7 hängt seiner Tradition gewaltig nach!
http://www.gamezone.de/Metal-Slug-7-Spiel-14864/Tests/Metal-Slug-7-im-Gamezone-Test-992000/
24.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/screen1_large_0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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