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  • Metal Slug X: No Brain - No Pain! - Leser-Test von TAPETRVE

    Metal Slug X: No Brain - No Pain! - Leser-Test von TAPETRVE Metal Slug ist für zwei Dinge bekannt: Kompromisslose Action und einen äußerst schwarzen Humor. Bei Metal Slug X handelt es quasi um eine Deluxe-Version von Metal Slug 2, die neben dem Originalspiel noch einige Extras enthält. Das Ziel des Spiels ist es, einen wildgewordenen Diktator mit dem illustren Namen "General Morden" zu stoppen. Dieser sieht aus wie Saddam Hussein und plant obendrein, wie könnte es auch anders sein, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Zu diesem Zwecke verbündet er sich mit einer außerirdischen Macht, die rein zufällig gerade die gleichen Pläne verfolgt. Der dämlichen Story zum Trotz scheucht der Spieler einen von vier verschiedenen Söldnern, die sich nur rein äußerlich unterscheiden, über den Bildschirm und ballert auf alles, was sich gerade in der Schusslinie befindet. In sechs vor Feinden strotzenden Levels zieht man gegen die Schergen des Generals ins Feld. Beginnend in Ägypten samt Sightseeing-Tour in einer Pyramide, geht die Reise auf einem fahrenden Zug weiter nach China. Dort räumt man in einer Großstadt auf, geht in den Untergrund und tritt schließlich dem General in seiner geheimen Militärbasis im tibetanischen Hochland entgegen. Hauptsächlich laufen dem Spieler unzählige Soldaten vor die Flinte, unterstützt von Panzern, LKWs, Hubschraubern und sonstiger Maschinerie. Dazu kommen je nach Level noch haufenweise andere Gegner, wie lebende Mumien, Mutanten und Aliens. Am Ende jedes Levels wartet dann noch ein gigantischer Endgegner auf seine Vernichtung. Da man der Bedrohung wohl kaum mit bloßen Händen Herr werden kann, braucht es natürlich ein entsprechendes Waffenarsenal. An dieses kommt man, indem man die überall in den Levels verstreuten Gefangenen befreit. Diese hinterlassen dann allerlei nützliche Gegenstände, darunter diverse mehr oder weniger durchschlagskräftige Ballermänner. Von einfachen MGs über Flammen- und Raketenwerfern bis hin zu modernen Laserwaffen lässt sich alles finden, was Krach macht und große Löcher reißt. Außerdem schwingt man sich hin und wieder hinters Steuer eines schwer bewaffneten Vehikels und räumt damit unter den Gegnern noch effektiver auf. Neben dem titelgebenden Panzer "Metal Slug" umfasst der Fuhrpark einen zweibeinigen Kampfläufer, einen Düsenjet und sogar ein bewaffnetes Kamel. Unter dem beständigen Dauerbeschuss haben nicht nur die Gegner zu leiden, auch die Umgebung trägt kräftig Schaden davon. Entsprechendes Kaliber vorausgesetzt, reißt man ganze Gebäude nieder und hinterlässt nichts als Trümmerwüsten. In den rauchenden Ruinen findet sich dann auch noch so manches Extra, insbesondere Nahrungsmittel. Diese lassen nicht nur den Punktestand in die Höhe schnellen, sondern machen bei übermäßigem Genuss obendrein furchtbar dick. Das sieht nicht gerade besonders schön aus, hat aber den praktischen Nebeneffekt, dass die Durchschlagskraft der Waffen verdoppelt wird. Auf dem Bildschirm treten deren Auswirkungen dann auch entsprechend spektakulär in Erscheinung: Die 2D-Areale strotzen vor (zerstörbaren) Details und unzählige, cool animierte Sprites tummeln sich auf dem Bildschirm. Riesige Levelbosse füllen den ganzen Bildschirm aus und manchmal fällt es schwer, im ganzen Effektfeuerwerk die Übersicht zu behalten. Einzig die auf der PSX im Vergleich zum Neo-Geo-Original etwas pixeligen Explosionen und leichte Abstriche bei den Animationen fallen negativ auf. Nicht nur grafisch präsentiert sich die Vernichtungsorgie äußerst fesch, auch die Ohren werden mit lauten Krachern und Schreien verwöhnt. Die Musik klingt dagegen ziemlich schräg, passt aber gut ins akustische Gesamtbild. Bei all den Explosionen und herumfliegenden Trümmern wird es dann doch ab und zu etwas hektisch und unübersichtlich. Manchmal ist der Tod unvermeidlich, wenn zwanzig granatenwerfende Sturmtruppen auf einmal den Spieler angreifen. Ein unendlicher Vorrat an Leben macht die Sache dann aber doch einfacher - eigentlich zu einfach, denn mit nur sechs Levels ist der Spaß nicht besonders lang. Dafür bietet jeder Level nonstop Action satt, Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Dank umfangreicher Bonusszenarien packt man das Spiel auch nach dem Durchspielen gerne noch mal in die Konsole. Im übrigen sollte man den dreckig-satirischen Humor und die derben Gewaltdarstellungen der Serie schon mögen, denn trotz Comic-Grafik geht es hier ganz schön heftig zu. Zwar wurde das Blut menschlicher Gegner in Europa weiß gefärbt, aber die Opponenten treten nach wie vor äußerst spektakulär ab, wobei manch nichtmenschliches Wesen auf ziemlich eklige Weise seiner Eingeweide verlustig geht. Umso erstaunlicher, dass das Spiel von der USK eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten hatte, während harmlosere Vertreter des Genres, etwa "CT Special Forces" erst ab 16 Jahren freigegeben wurden. Bitterböse auch das Design der feindlichen Schergen, die in Wehrmachtsuniform daherkommen, während gegnerische Vehikel ein schwarzes X aufgedruckt haben - Kein Hakenkreuz, aber die Anspielung versteht wohl jeder. Wer rabenschwarzen Humor und unkomplizierte Action mag, der dürfte mit "Metal Slug" zweifellos glücklich werden.

    Negative Aspekte:
    kurzer Arcade-Modus, leichte Grafik-Abstriche im Vergleich zum Original, Humor nicht jedermanns Geschmack

    Positive Aspekte:
    simples, aber süchtig machendes Spielprinzip, kompromisslose Action, coole Comic-Grafik, hoher Wiederspielwert, rabenschwarzer Humor

    Infos zur Spielzeit:
    TAPETRVE hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Metal Slug X

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: TAPETRVE
    8.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Metal Slug X
    Metal Slug X
    Publisher
    SNK
    Developer
    Agetec (US)
    Release
    01.08.2003

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1003944
Metal Slug X
Metal Slug X: No Brain - No Pain! - Leser-Test von TAPETRVE
http://www.gamezone.de/Metal-Slug-X-Spiel-14868/Lesertests/Metal-Slug-X-No-Brain-No-Pain-Leser-Test-von-TAPETRVE-1003944/
29.03.2006
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