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  • Meteos im Gamezone-Test

    Ein erfrischendes Gameplay und jede Menge Abwechslung - Meteos ist das bisher beste Puzzlespiel auf dem DS!

    Als vor vielen Jahren Tetris das Licht der Welt erblickte, ahnte wohl kaum einer, dass dieser Titel das erfolgreichste Puzzlespiel seiner Zeit werden sollte. An diesen Klassiker kommt man als Spieledesigner kaum ran, auch wenn das Spielprinzip schon mehrfach in kopierter oder leicht abgewandelter Form neu aufgetischt wurde. Nun schicken Q Entertainment mit Meteos ihr DS-Meisterwerk ins Rennen, wobei dieser Titel dank eines einfachen aber suchterzeugenden Spielprinzips sowie reichlich Abwechslung locker in die Riege der besten Puzzle- und Geschicklichkeitsspiele aufsteigt. Das Spiel kann im gleichen Atemzug wie Tetris genannt werden, auch wenn die Jagd auf die Meteo ein bisher einmaliges Erlebnis darstellt.

    Was ist Meteos?

    Meteos Meteos Auf dem ersten Blick scheint sich Meteos kaum von Tetris und Konsorten zu unterscheiden: Betrachtet man die Spielfläche auf dem unteren Bildschirm, erkennt man auch dort viele bunte Spielsteine. Unaufhörlich stürzen diese so genannten Meteos von oben herunter, die dann nach und nach die Spielfläche füllen. Schuld für diese Misere ist einzig allein der Planet Meteo, welcher seine Materie ohne Unterbrechung in fremde Galaxien feuert - eine Gefährdung für jeden Bewohner der Galaxie. Um der Gefahr einer Kollision mit den Meteos und den einzelnen Planeten des Universums aus dem Weg zu gehen, müssen senkrechte oder waagerechte Linien gleicher Blöcke gebildet werden. Befinden sich mindestens drei direkt nebeneinander, so zünden die Meteos und rauschen wie Raketen wieder zurück ins All. Somit befreit man die Spielfläche und schafft Platz für neue Blöcke.

    Das an den alten N64-Klassiker "Pokémon Puzzle League" erinnernde Gameplay wurde optimal auf den Nintendo DS umgesetzt - die Entwickler nutzen die Besonderheiten der Hardware weitestgehend für das Spielprinzip aus. Der Touchscreen, auf dem die eigentliche Spielfläche mit den herabstürzenden Steinen dargestellt wird, sorgt für eine mehr als einfache und unkomplizierte Steuerung. Mit dem Stylus schnappt man sich direkt einen der Blöcke und kann diesen nun mit einer kleinen Bewegung innerhalb der angestauten Türme senkrecht nach oben oder unten verschieben und damit die benötigten Reihen bilden. Mit etwas Geschick lassen sich einzelne Blöcke auch nach oben Schnippen und können dort in evtl. herabfallende Ansammlungen von Meteos integriert werden. Sicherlich keine Technik für Anfänger, kann aber durchaus mit der Zeit sehr hilfreich werden. Zwar lässt sich das Spiel auch über die normalen Tasten steuern, deutlich einfacher und mit mehr Spaß verbunden ist aber die Variante mit dem Stift.

    Mit dem Bilden der gleichfarbigen Reihen werden die Meteos wieder zurück ins All geschossen. Der Schub nach der Zündung reicht je nach Beladung der darüber liegenden Meteos manchmal nicht aus, um alles auch wirklich los zu werden. In diesem Falle sinkt der Stapel wieder herab, was mit einer weiteren Bildung einer Reihe innerhalb der herbfallenden Ansammlung und somit einer weiteren Zündung verhindert werden kann. Spätestens jetzt beginnt das Spielprinzip sowohl spannend als auch hektisch zu werden: Während man unten auf der Spielfläche noch neue Reihen bildet, muss man ständig auch die zu gering beschleunigten Meteos weiter bearbeiten. Schnelles Denkvermögung sowie eine blitzartige Umsetzung mit dem Stylus sind gefragt, ansonsten ist die Vernichtung des Planeten durch die Materie des Planeten Meteo sicher.

    Geprägt durch Abwechslung

    Meteos Meteos Auch wenn das erste Puzzlespiel für den Nintendo DS durchaus innovativ war, vermisste man bei Polarium mit der Zeit die Abwechslung. Meteos dagegen triumphiert nicht nur aufgrund einer üppigen Auswahl an Spielmodi, auch das Gameplay variiert dabei deutlich. Im Verlauf des Hauptmodus "Sternreise" durchkreuzt man mit dem interstellaren Kriegsschiff "Metamo-Arche" die Galaxie und rettet nach und nach die einzelnen Planeten. Jede neue Welt zeichnet sich durch ihre eigene Vegetation und auch physikalischen Gesetze aus: So ändern sich nicht nur die Arten und Darstellungen der Meteos, auch der Raketenschub hat je nach Gravitation des Planeten mal mehr oder weniger Kraft. Manchmal rasen massig Blöcke ungehindert ins All zurück, während an anderen Orten sich nur wenige sehr schwerfällig nach oben bewegenen. Zusammen mit den Meteos fallen hin und wieder auch benutzbare Gegenstände vom Himmel. Durch Berühren der meisten Items lässt sich ein kurzer Countdown aktivieren, an dessen Ende sich der angewählte Gegenstand dann aktiviert. Je nach Spielverlauf können sich daraus Vor-, aber auch Nachteile ergeben: Ist der Bildschirm recht voll, so erfreut man sich durchaus, wenn durch eine Bombe oder ein starkes Gewicht viele Meteos erst einmal aus dem Weg geräumt werden. Befinden sich aber nur wenige farbige Blöcke in der Spielfläche, ärgert man sich dann doch über die Angriffe des Gegners oder der selbst gewählten Items.

    Die Spielmodi und Extras

    Meteos Meteos Der Hauptmodus wurde schon angesprochen, welcher mit dem Kampf gegen Meteo selbst als großes Finale sein forderndes Ende findet. Ist dieser Planet ausgelöscht, gilt die Runde als geschafft und ein leider doch etwas zu schlicht dargestellter Abspann zeigt eine der vielen verschiedenen Endsequenzen, die es zu sehen gibt. Auf dem Weg zu Meteo bieten sich viele alternative Routen an, welche auch immer wieder gewechselt werden können. Diese führen den Spieler zu den unterschiedlichen Welten und auch Abspännen. Ein erneutes Spielen des umfangreichen Hauptmodus ist somit von Anfang an vorprogrammiert. Daneben existieren noch vier weitere Modi: Unter "Einfach" kann ein ganz normales Spiel mit eigenen Regeln und Einstellungen begonnen werden, der Name des "Endlos" Modus dagegen sagt eigentlich schon alles aus - hier sollte man möglichst lange durchhalten und eine hohe Punktzahl erspielen. Unter "Zeitkampf" werden wiederum vier weitere Aufgaben wie das möglichst schnelle ins All Befördern von 100 Meteos oder einem tatsächlichen Zeitkampf um Punkte angeboten. Mit der letzten Variante wird ein umfangreicher Mehrspielermodus für bis zu vier Teilnehmer ermöglicht. Hier treten die Spieler gegeneinander in einem Kampf an und machen aus, wer der schnellste und beste Meteos-Spieler ist. Dieser Modus kann sowohl mit nur einem Spiel, als auch je einem für jedem Mitspieler gestartet werden. Steht nur eine Karte zur Verfügung, wird die Auswahl der Planeten und somit Spielflächen auf vier Stück begrenzt, während sonst alle bis freigespielten Welten zur Verfügung stehen. Die Daten der Kampfrunden werden übrigens auf dem Modul gespeichert, bis zu 32 unterschiedliche Mitspieler und deren Mehrspieler-Statistiken kann das Spiel verwalten!

    In vielen Spielrunden werden die ins All beförderten Meteos, welche nicht als Raketen dienten, dem Konto des Spielers gut geschrieben. Das Sammeln lohnt sich tatsächlich, sobald man sich in den Fusionsraum begibt: Die Objekte dienen hier als Elemente für verschiedene Fusionen, die man durchführen kann. Mit einer entsprechenden Anzahl werden neue Planeten, Items oder auch die Hintergrundmusiken des Spieles für die Jukebox gekauft. Dieses Bonusmaterial steht anschließend dann zum Spielen oder Anhören zur Verfügung. Damit nicht alles in wenigen Stunden freigespielt ist, müssen auch Edelmetalle geschaffen werden, welche zu den kostbarsten Meteos überhaupt zählen. Manch begehrte Items in den Fusionsräumen können nur mit diesen Metallen gekauft werden. Der Langzeitspielspaß ist durch das automatische Speichern der Highscores in den unterschiedlichen Modi schon gegeben, doch sorgen Extras wie die Fusionen noch für zusätzliche Motivation.

  • Meteos
    Meteos
    Publisher
    Nintendo
    Release
    23.09.2005
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Meteos
Meteos im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Meteos-Spiel-14876/Tests/Meteos-im-Gamezone-Test-990410/
29.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/09/1_meteos_ss_1.jpg
tests