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  • Miami Vice: The Game im Gamezone-Test

    Ein 80er Jahre Serienklassiker muss in neuem Gewand erneut für volle Kinokassen sorgen - da darf das Spiel dazu nicht fehlen.

    Im August 2006 erscheint einer der Serienhits der 80er Jahre, Miami Vice, als Neuverfilmung und damit erstmalig als Kinoversion in die Lichtspielhäuser. Allerdings gibt es kein Wiedersehen mit Don Johnson und Philip Michael Thomas - die Darsteller von einst, welche inzwischen ohnehin wohl in Rente gegangen sind. Vielmehr trifft man auf Colin Farrell in der Rolle des James "Sonny" Crockett und Jamie Foxx als Ricardo "Rico" Tubbs. Und die beiden machen sich ganz in alter Miami Vice Manier auf Drogenbossen und allerlei unwürdigen Zweibeinern das Handwerk zu legen. Flotte Sprüche, harte Action und zwei coole Cops in der heißen Umgebung Miamis. Passend dazu haben sich die Mannen bei Vivendi Games überlegt, kann man auch ein Spiel dazu heraus bringen - treffender Weise "Miami Vice: The Game" betitelt. Exklusiv für Sonys PSP entwickelt, dürfen angehende Drogenfahnder und Möchtegern-Cops ebenfalls auf Verbrecherjagd gehen.

    Eine kleine Zeitreise

    Miami Vice: The Game Miami Vice: The Game Ob sich die Schöpfer dem Fluch und damit der Lästerei der sogenannten Filmumsetzung zu entziehen versuchen oder ob es einfach nur ein Versuch ist die Leute dazu zu bekommen für Film als auch Spiel Geld auszugeben, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedenfalls, dass ihr mit Miami Vice: The Game keinesfalls die Kinovorlage nachspielen werdet und damit keine astreine Filmumsetzung serviert bekommt. Vielmehr war der Zelluloidstreifen lediglich eine Inspiration für die Macher und so hat man kurzerhand entschieden, dass das Spiel zeitlich vor den Filmereignissen angesetzt wird. Nichts desto weniger dürft ihr in ganz typischer Miami Vice Manier cool und lässig Drogendealern und Bossen auf die Finger klopfen, wichtige Informationen aus mehr oder weniger willigen Informanten raus holen, Drogen für fingierte Deals beschaffen und allerlei böses Ungetier auf zwei Beinen über den Haufen knallen. Das Gesamtziel hinter diesen Aktionen heißt, einen mächtigen Gangsterboss zu fassen, damit dieser künftig für lange Zeit frische gesiebte Luft atmen kann.

    Egal ob alte 80er Jahre Serie oder neue Verfilmung: Tubbs und Crockett gehen einfach cool zu Werke. Ergo stehen diese beiden auch zur Missionserfüllung zur Verfügung. Wahlweise könnt ihr mit einem von beiden los ziehen, so fern ihr alleine spielt, oder aber ihr sucht euch einen Kumpel, nutzt die WiFi Funktion des PSP und stürzt euch gemeinsam auf die Verbrecher (zwei UMDs vorausgesetzt). Egal für welche Form ihr euch entscheidet, der Oberfiesling mit dem vielen Stoff muss gefasst werden und damit ihr auch hübsch bei der Stange bleibt, liefert euch Miami Vice: The Game immer mal wieder nette Zwischensequenzen, die manchmal auch ein weiteres wichtiges Indiz offenbaren. Selbiges muss dann zumeist für einen nachfolgenden Auftrag verwendet werden. Gern genommen auch verschlüsselte Hinweise, die dann in der folgenden Mission gefunden und enträtselt werden müssen.

    Level basierte Missionen

    Miami Vice: The Game Miami Vice: The Game Nachdem euch ein nettes kleines Intro in Spielegrafik mit den ersten Happen zum eigentlichen Geschehen versorgt hat, entscheidet ihr nur noch fix, ob ihr lieber Crockett oder Tubbs sein wollt (reine Personenentscheidung - macht im Handling keinen Unterschied), und dann kann es auch schon los gehen. Hilfreich wie immer präsentieren sich die ersten Missionen als Tutorial und weisen euch Stück für Stück in die Handhabung eures Cops ein. Ergänzende Tipps runden euren Einstieg ab, so dass euer erster Tag beim Miami Police Department gar nicht so schwierig sein sollte. Aus der Deckung heraus arbeiten, exaktes Zielen (integriertem Laserpointer sei Dank auch relativ einfach), Gegner um die Ecke bringen und bestimmte Items einsammeln stellen euch nicht vor eine wirkliche Herausforderung. Klar, soll ja auch erst einmal Übung sein.

    Stück für Stück arbeitet ihr euch so durch die einzelnen Level. Diese gliedern sich wiederum in verschiedene kleine Missionen bzw. Abschnitte. Eine entsprechende An- bzw. Einweisung erhaltet ihr jeweils zum Start eines Bereiches. Zumeinst handelt es sich aber nicht um einen einzigen Auftrag sondern vielmehr um viele kleine Erledigungen, die erst zusammen genommen euren Missions- bzw. Levelerfolg ausmachen. Da die Wege für Crockett bzw. Tubbs recht linear vorgegeben sind und die Ereignisse durch festgelegte Scripts ausgelöst werden, spult ihr die Kiste ganz automatisch ohne großes Wenn und Aber ab. Dabei werden euch immer wieder verschiedene obercoole Gangsta in die Quere kommen und versuchen euch aufzuhalten. Macht einfach kurzen Prozess mit ihnen - schließlich betteln sie auch förmlich darum.

    Was sich gesamt eher einfach nur banal darstellt verlangt in der Ausführung allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl. Klar kann man die Nachwuchskriminellen in bester Rambo-Art über die Klinge springen lassen, aber das könnte eventuell ganz massiv an euere Wertung kratzen. Denn am Ende eines jeden Level erfolgt eine Einstufung der Leistung, die ausweist wie gut eure Trefferrate war, wie unentdeckt ihr geblieben seid oder ob es Bonus gibt, da ihr kein Medipack verbraucht habt. Je besser eure Werte desto besser natürlich euer Ansehen. Und Ansehen ist verdammt wichtig, sorgt es doch dafür, dass ihr schneller an das gewünschte Ziel kommt. Unabhängig davon, dass es euch bei bestimmten Informanten die Türe öffnet und ihr so leichter an wertvolles Hintergrundwissen für euere nächste Mission kommt. Also achtet immer darauf, dass ihr möglichst alles für den sogenannten Ruf-Bonus tut.

    Bewähr dich als Dealer und Hacker

    Miami Vice: The Game Miami Vice: The Game Auch wenn ihr auf der Seite der Guten steht, so stehen doch die Drogen an erster Stelle. Nicht nur das ihr einem Drogenbaron den Garaus machen sollt, auch eure Vorhaben finanzieren sich in erster Linie mit Drogen. So findet ihr in jedem Levelabschnitt eine bestimmte Anzahl an Graspäckchen, die sich dann am Markt für gutes Geld verkaufen lassen. Für dieses Geld könnt ihr dann z.B. wieder andere Dogen kaufen, die ihr dann für Informanten sozusagen als Bestechungsgeld braucht. Gleichfalls sichert euch der Verkauf der Graspäckchen so viel Kohle, damit ihr auch neue Waffen und auch Klamotten bzw. Schutzkleidung kaufen könnt. Allerdings müsst ihr gut und viel Gras verkaufen, denn andere Wummen als auch bessere Kleidung kostet eine leckere Stange Geld. Angemerkt sei dabei aber auch, dass ihr nicht endlos rumdealen könnt. Vielmehr ist eure Verdienstmöglichkeit auf eine bestimmte Anzahl an Tagen beschränkt. Entscheidet ihr euch also einem Dealer einen Besuch abzustatten und damit Gras los zu werden um Geld zu bekommen, sollte es sich am Ende schon lohnen.

    Habt ihr zwischendrin genug gedealt und euch mit neuen Klamotten und auch Waffen eingedeckt, gibt's noch eine weitere Möglichkeit euch Vorteile zu verschaffen. Eure Schießeisen lassen sich auf verschiedenste Weise modifizieren. Darunter fallen solch' Nettigkeiten wie Durchschlagskraft, Genauigkeit, usw. Um aber diese Vorteile verwenden zu können, müsst ihr euch als Hacker beweisen. Ihr habt nach Absolvieren der ersten Mission immer wieder Zugang zum Polizeirevier. Hier könnt ihr nicht nur euren Spielfortschritt speichern, sondern euch an verschiedenen Computern probieren und dabei die wertvollen Erweiterungen für eure Waffen bekommen. Allerdings ist hier Geschick und gutes Timing gefragt. Die Computer-Hack-Aktion stellt sich in Form eines Geschicklichkeitsspiels dar in dem ihr beweisen müsst, dass ihr innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Aktion auslösen könnt. Seid ihr erfolgreich, schaltet ihr damit eine Modifikationsstufe frei, die ihr - genügend verfügbaren Zaster vorausgesetzt - im Waffengeschäft kaufen könnt.

    Miami Vice: The Game Miami Vice: The Game Bekanntlich lässt sich aber nicht alles mit Hacken erreichen und so schiebt ihr dann vor eurer nächsten Mission noch einen Besuch im Knast ein. Dort sitzt nämlich euer bester Informant Freddie Luiz ein, der sich immer wieder über ein Plauderstündchen freut. Wer aber denkt das man Wissenswertes einfach so bekommt, der irrt. Vielmehr verlangt Freddie für wichtiges und weniger wichtiges eine kleinen Unkostenbeitrag. Glücklich ist der gute Mann, wenn man ihm Gras anbietet. Je nach Informationsgehalt und vor allem je nach dem wie fortgeschritten euer Spiel ist, müsst ihr die begehrte Päckchen abgeben. Immer wieder hilfreich ist es, wenn euch Freddie z.B. Codes anbietet, mit denen ihr dann Überwachungskameras - jeweils gültig für ein darauf folgendes Level - ausschalten könnt. Solltet ihr ggf. auch wissen wollen wo sich Feinde aufhalten, Medipacks oder Graspäckchen zu finden sind, dann ist Freddie ebenfalls bereit diese zu verraten - natürlich aber nur, wenn ihr bezahlt. Immer gern genommen sind auch die sogenannten Flash-Rams, die in verschiedenen Level gefunden werden müssen. Diese kleinen Dinger beinhalten nicht nur neue und wichtige Informationen für euch, sondern sichern auch den Umstand, dass die Mission als Erfolg gewertet wird. Auch hier ist Freddie für eine kleine Gegenleistung bereit zu verraten, wo ihr das gute Stück finden könnt.

  • Miami Vice: The Game
    Miami Vice: The Game
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Rebellion
    Release
    18.08.2006
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Miami Vice: The Game
Miami Vice: The Game im Gamezone-Test
Ein 80er Jahre Serienklassiker muss in neuem Gewand erneut für volle Kinokassen sorgen - da darf das Spiel dazu nicht fehlen.
http://www.gamezone.de/Miami-Vice-The-Game-Spiel-14942/Tests/Miami-Vice-The-Game-im-Gamezone-Test-990856/
18.07.2006
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