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  • Mickey Mania CD: Mäuschen Mäuschen husch husch husch - Leser-Test von Tabascofanatikerin

    Mickey Mania CD: Mäuschen Mäuschen husch husch husch - Leser-Test von Tabascofanatikerin Mickey Mouse, Gallionsfigur von Walt Disney und die wohl berühmteste Trickfilmfigur aller Zeiten, macht sich auf um....ja, was eigentlich? Dieses JumpnRun-Spiel bietet nicht wirklich eine Handlung, auch wenn es prall mit Details ist. Worum geht es? Minnie Mouse retten? Die Welt retten? Mickey Mouse zur Flucht verhelfen? Mitnichten. Eine "abenteuerliche Reise" (Spielanleitung) erwartet den Spieler und zwar durch insgesamt 6 Levelwelten, die Themen zu Mickeys Trickfilmklassikern enthalten und intelligenterweise meist chronologisch geordnet sind:
    1. Steamboat Willie, 1928
    2. The Mad Doctor, 1933
    3. Moose Hunters, 1937
    4. Lonesome ghost, 1933
    5. Mickey and the Beanstalk, 1947
    6. The Prince and the Pauper, 1990.
    Klingt doch eher nach wenig: jede Station enthält um 2-3 reguläre Level und "Nebenlevel", die von den normalen Leveln abweichen und kürzer sind, wie etwa einer Turmtreppe entlanglaufen oder auf einer Mine "reiten". Trotzdem ist man gespannt auf die verschiedenen Levelwelten und ihre Gegner.
    Doch die Freude dürfte relativ bald getrübt sein. Spätestens dann, wenn man erkennt, was Mickey Mania NICHT hat. Gut, ein Mangel an Speicherfunktion ist ja nichts Neues (wenigstens gibts in den Leveln Checkpoints). Doch was wohl wirklich auf die Nerven geht ist das Fehlen einer Lebensleiste. Ich meine...was soll das? In so ziemlich jedem Spiel, in dem man sterben kann, gibts Möglichkeiten, nachzuprüfen, wieviel Lebensenergie man noch besitzt bzw. wieviel man noch einstecken darf, bevor man das Zeitliche segnet. Aber warum hier nicht? Da bleiben dem Spieler bestenfalls zwei Optionen: 1. sich auf sein Glück verlassen, 2. jeden Treffer, den man von allen Feinden/gefährlichen Gegenständen erhält, zählen. Das ist mühselig und jedesmal ärgerlich, wenn Mickey wieder einmal überraschend den Löffel abgibt.
    Dafür - wenigstens - ist zu sehen, wieviele Leben man noch übrig hat und wieviele Murmeln. Murmeln? Murmeln sind die Waffen von Mickey Mouse und so ziemlich seine einzigen. Und die muss er einsammeln so gut es geht, denn die können selbstverständlich auch ausgehen (darum jeden Angriff feinsäuberlich durchdenken). Ist das geschehen, bleibt Mickey nur eine einzige Angriffstechnik: auf seine Gegner springen (wie bei Mario). Schön und gut, doch sämtliche Gegner kommen entweder aus der Luft oder sind weit entfernt (und dennoch schädlich). Kein Problem? Naja bis auf die Tatsache, dass so mancher Treffer einfach nicht gilt. Beispiel: Auf Kater Karlo kann man springen und ihn damit erledigen. Manchmal nimmt er Schaden, manchmal jedoch ich bzw. Mickey, obwohl ich auch hier genau seinen Kopf erwischte. Ein Problem, das mir ebenfalls ein paar unnötig vorschnelle Todesfälle bescherte.
    Zugegeben: die Steuerung ist einfach und gut geraten, ausserdem in den Optionen änderbar.
    Wie siehts mit Mickeys Fähigkeiten aus? Recht mager. Zu den schon beschriebenen Attacken kommt nichts weiter hinzu und Optionen wie Doppelsprung oder schnelleres Laufen fehlen völlig. Zwar kann Mickey sich ducken und nach oben schauen, letzteres bringt ihm aber gar nichts. Der Spieler kann somit nicht kontrollieren, ob von unten oder oben eine Gefahr lautert, ein Item steckt oder sonst was passiert.
    Unterstützung findet er lediglich in den bekannten Hund Pluto, der z.B. Moose Hunters ihn vor anstürmenden Elchen warnt. Praktisch, doch Pluto kommt doch recht selten vor (hat er etwa besseres zu tun?).
    Neben der Hüpferei, Schiesserei und Rennerei gilt es, Rätsel zu lösen. Knifflig sollen sie sein, ich würde eher sagen "unlogisch". Oft muss man merkwürdige Gedankengänge gehen, um Rätsel wie diese zu lösen: in "Steamboat Willie" fehlt eine Brücke von Dock zu Dock, denn ein Fall ins Wasser würde den Tod bedeuten. Also muss Mickey in höheren Plattformen eine Reihe von Glöckchen berühren, damit sie klingeln. Erst dann erscheint die Brücke und erst dann kommt man im Level weiter. Könnte das nur im wirklichen Leben auch funktionieren, da spart man einen Haufen Arbeit ;)
    Hervorragend sind im Spiel - disneytypisch - Grafik (sehr detailreich, cartoonhaft und farbenfroh je nach Levelwelt) und Musik, auch hört man Mickey ständig irgendwelche Ausrufe oder Sätze sagen ("Oh no! The Mad Doctor!"). Doch wie schon so oft reicht das noch lange nicht für ein gutes Spiel.
    Zu den anderen Systemversionen wie SNES oder Mega Drive kann ich leider keine Vergleiche anstellen, da ich nur die Sega CD-Version besitze, aber eines dürfte klar sein: von der Schwierigkeit her dürfte keine Version viel einfacher sein als die andere.
    Fazit: "Mickey Mania" würde ich nicht direkt als schlecht bezeichnen, es ist nur relativ schwierig und es bedarf garantiert viele Anläufe, um das gesamte Spiel zu meistern, zumal eben bestimmte Mängel das Spielen unnötig erschweren. An das gute Mickey-Spiel "Magical Quest" z.B. kommt MM also nicht so ganz ran.

    Negative Aspekte:
    Fehlen von Lebensleiste, komische Rätsel, wenig "Gimmicks" für Mickey, eher kurzer Spielspaß

    Positive Aspekte:
    Schicke Grafik und guter Sound, einfache Steuerung, themenbezogene Levelwelten

    Infos zur Spielzeit:
    Tabascofanatikerin hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Mickey Mania CD

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Tabascofanatikerin
    6.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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Mickey Mania CD
Mickey Mania CD: Mäuschen Mäuschen husch husch husch - Leser-Test von Tabascofanatikerin
http://www.gamezone.de/Mickey-Mania-CD-Classic-15193/Lesertests/Mickey-Mania-CD-Maeuschen-Maeuschen-husch-husch-husch-Leser-Test-von-Tabascofanatikerin-1007226/
19.03.2008
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