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  • Mickey Mania: Here comes Mickey Mouse - Leser-Test von denjuandemarco

    Mickey Mania: Here comes Mickey Mouse - Leser-Test von denjuandemarco Es ist bald 10 Jahre her, dass das beste Spielmodul von bzw. mit Micky Maus für das Sega Mega Drive erschien, meiner Erinnerung nach war es im Winter 1994, als es dieses Game für uns Europäer hierzulande käuflich zu erwerben war. Zwei Vorgänger, in denen die weltberühmte Comic-Maus unter anderem die Hauptrolle spielte, waren schon für das MD erschienen, nämlich "World of Illusion" und "Fantasia". Ohne gleich zuviel verraten zu wollen, kann ich Euch gleich jetzt schon sagen, dass es sich hier bei "Mickey Mania, The Timeless Adventures Of Mickey Mouse" um den besten Teil handelt. Wie unschwer am Titel zu erkennen ist, beziehe ich mich auf die US-Version, weiß auch gar nicht, ob später eine deutschsprachige Pal-Version erschienen ist. Zugegebenermaßen ist dieses Hüpfspiel aber nicht besonders textlastig und demzufolge auch Englisch-Unkundigen noch zugänglich. Schließlich handelt es sich um ein Hüpfspiel, welches (erst recht damals) keinen besonderen Tiefgang hinsichtlich der Geschichte erwarten ließ. Freunde von Jump'n Runs wird dies aber vergleichsweise egal sein, schätze ich, die Spielbarkeit mitsamt enthaltenen Actionelementen sollte jenen eindeutig wichtiger sein.

    Story und Spielverlauf

    Naturgemäß gibt die Geschichte von "Micky Mania" nicht besonders viel her und spielt wenig überraschend eine untergeordnete Rolle in diesem Hüpfspektakel. Jedenfalls übernehmen wir die Steuerung von Micky und schnü-ren unsere Schuhe, um uns kurz darauf ins Spielgeschehen zu stürzen. Primär beinhaltet die Geschichte dieses Spiels, dass wir uns auf die Suche nach altbekannten Spielfiguren machen, beispielsweise unseren Hund Pluto (wie so oft) befreien müssen und uns natürlich unserem erbitterten Widersacher Kater Karlo in den Weg stellen. Insgesamt erwarten uns 23 Spielabschnitte plus eines geheimen Extralevels. Dies erscheint mir nicht gerade wenig und in der Tat habt Ihr (Begabung hin oder her) einige Stündchen mit diesem Hüpfgame zu verbringen, wollt Ihr es denn tatsächlich erfolgreich beenden. Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie viel Zeit ich damals mit diesem Spiel verbrachte, ich schätze, dass es ungefähr 12 bis maximal 15 Stunden gewesen sein mögen.
    Unzählige Waffen stehen Micky dabei nicht zur Verfügung, wir bedienen uns daher primär zahlreicher Murmeln, die wir dann folgerichtig als Wurfgeschosse umfunktionieren. Ansonsten rennen, hüpfen und schlagen wir uns den Weg vehement frei.
    Zu Beginn des Spiels werdet Ihr Euch womöglich kurzzeitig wundern, denn der erste Level ist ganz in Schwarz-Weiß gezeichnet nebst Störstreifen und Zelluloidrand und stellt demzufolge eine kleine Hommage an die Anfänge jener Micky-Maus-Kinofilme in den 30er und 40er Jahren dar. Unser kleiner Mäuserich erinnert dann hingegen schon viel eher an den Stil der 80er Jahre und hüpft (bunt animiert) durch mehrere Hafenanlagen. Nach und nach verschwindet dann der Schwarz-Weiß-Charakter, wobei wir uns dann im nachfolgenden Level wieder einmal auf die Suche nach unserem vertrottelten Hund Pluto machen müssen, welche uns in das Schloss eines verrückten Wissenschaftlers führt.
    Wie es in alten Schlössern so üblich ist, wimmelt es dort vor lauter Ungeziefer und sonstigem Getier und so ist es kein Wunder, dass ich schon nach sehr kurzer Zeit die Bekanntschaft meiner ganz speziellen "Freunde", nämlich den Spinnen machen muss. Aaargh. Doch natürlich sind auch andere Individuen "am Start" und so geben sich auch Fledermäuse und zahlreiche Skelette die (zweifelhafte) Ehre. Der damals brandaktuelle Mode7-Chip sorgt dabei für ein interessantes Spielerlebnis, denn während Ihr beispielsweise die Stufen eines Turmes hinunterrast, dreht sich selbiger Turm unentwegt, so dass mir fast schwindlig wurde. Aber eben nur fast. "Netterweise" lösen sich die unter mir befindlichen Treppenstufen leider nach und nach auf, so dass ich keine Zeit zu verlieren habe und sprinte, was das Zeug hält. Außerdem rollen mir auch noch Fässer entgegen, so dass unentwegte Hüpfpassagen so langsam an die Substanz des guten Micky gehen dürften. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nach erfolgreichem Bewältigen jenes Levels nicht, denn schon im nächsten (sogar in 3D) Level macht ein wütender Elch Jagd auf uns. Schnaub. Also wieder nix wie weg und ab durch die Mitte. Schnauf.
    Des weiteren "vergnügen" wir uns in einem Geisterhaus und balancieren unter anderem auf einem Fass über einen völlig überfluteten Gang. Hechel. Dann endlich erreichen wir mit letzter Kraft eine idyllische Gartenlandschaft. Doch an dem harmonischen Gesamtbild können wir uns leider nicht allzu lange erfreuen, denn die sich dort befindenden Tierarten scheinen mutiert zu sein und sind unangenehm groß. Schließlich finden wir uns dann erneut in einer schön-schaurigen Burg wieder, woraufhin uns schließlich der arg verärgerte Kater Karlo in wenig freudiger Erregung erwartet.
    Das ganze Spiel über besticht "Mickey Mania" durch den Abwechslungsreichtum der Landschaften bzw. Örtlichkeiten. Primär steht genretypisch natürlich das Flitzen, Hüpfen und Klettern im Vordergrund. Da dieses Hüpfabenteuer mit zahlreichen Überraschungen und originellen Ideen aufwarten kann, gestaltet sich der Spielverlauf äußerst angenehm und zaubert ab und an ein kleines Lächeln auf Euer Antlitz. So hoffe ich jedenfalls. Interessant fand ich insbesondere den Einstieg ins Spiel, welcher von einem hohen Maß an Kreativität der Entwickler zeugt. Durchweg bleibt die angenehme Spielatmosphäre im "Grünen Bereich", nirgendwo konnte ich einzelne Level ausmachen, die merklich abfielen, der Spielspass ist hier jedenfalls keineswegs gering. Einen gewichtigen Nachteil hat "Mickey Mania" allerdings schon, denn schon nach wenigen Stunden werdet Ihr merken, dass die Gegnerschar sich nicht nur verflixt ähnlich sieht und immer nur noch dieselbe Art von feindlichen Gattungen auftaucht, sondern dass sie zudem auch immer gleich agieren und damit auch oft immer mit derselben Kampfstrategie zu besiegen sind. Dies wirkt sich nicht nur auf den Schwierigkeitsgrad aus (dieser wird dann doch sehr leicht), sondern sorgt auch für Monotonie und für eine sich daraus langsam aber sicher entwickelnde Langeweile.

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Mickey Mania
Mickey Mania: Here comes Mickey Mouse - Leser-Test von denjuandemarco
http://www.gamezone.de/Mickey-Mania-Classic-15191/Lesertests/Mickey-Mania-Here-comes-Mickey-Mouse-Leser-Test-von-denjuandemarco-1000106/
02.06.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/07/mickey_mania_sega_md_1_.jpg
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