Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Midnight Club 3 DUB Edition: PS-König bei Nacht - Leser-Test von sinfortuna

    Midnight Club 3 DUB Edition: PS-König bei Nacht - Leser-Test von sinfortuna Es scheint sich offensichtlich trotz der gewaltig großen Masse an verfügbaren Genre-Titeln immer wieder aufs Neue zu lohnen, ein Rennspiel auf den Videospielmarkt zu schmeißen, anders kann ich mir die permanenten Veröffentlichungen von Racern nicht erklären. Eine Übersättigung scheint immer noch nicht eingetreten zu sein, wahrscheinlich wird dies nie der Fall sein, wie es ausschaut. Take 2 brachte zusammen mit Rockstar im Jahr 2005 "Midnight Club 3 DUB Edition" in unsere hiesigen Gefilde und hat tatsächlich im Vergleich zu seinen (lediglich) soliden Vorgängern zugelegt. Im vorliegenden Fall haben wir es nicht mit einer Rennsimulation, sondern einem (unbeschwerten Arcade-Raser zu tun, bei dem der Schwerpunkt eindeutig auf dem Tuningteil liegt und darin liegt einer der dicksten Unterschiede zu den beiden Teilen zuvor. Klar ist: wer "Need for Speed Underground" mochte, wird sich über den dritten Midnight-Club-Ableger ziemlich sicher freuen. Das ist (fast) so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Die amerikanischen Großstädte Detroit, San Diego und Atlanta stellen die drei Schauplätze dar, in denen es vor illegalen Straßenrennen nur so wimmelt. Natürlich finden diese regelmäßig in tiefer Dunkelheit statt, um dort möglichst unbemerkt sein Unwesen treiben zu können. Das Straßennetz ist dabei erwartungsgemäß riesig, zudem gesellen sich sehr viele Abkürzungen oder von mir aus auch Schleichwege: diese ausfindig zu machen, ist quasi das Salz in der Suppe, möchte man doch möglichst schnell von einem Checkpoint zum nächsten rasen. Der Zusatz in der Namensgebung dieses X-Box-Titels (erschien übrigens auch für die Playstation 2) bezieht sich auf die (dort) bekannte Tuningzeitschrift, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür ein sehr nettes Sümmchen an Dollars hat springen lassen, schätze ich. Aber schnell zurück zum Spiel an sich: cirka sechzig fahrbare Untersätze unterschiedlichster Gattungen bzw. Fahrzeugklassen warten förmlich nur darauf, von uns durch die unzähligen Gassen der Metropolen gejagt zu werden. Selbstverständlich darf hier auf Wunsch bis ins kleinste Detail gebastelt werden: vom Neonscheinwerfer, über Autoglasfolien bis zu den dicken Schlappen ist sozusagen alles möglich. Wichtig hierbei: dies ist vornehmlich nur kosmetischer Natur, Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat das in der Regel nicht.

    Von entscheidender Bedeutung sind hingegen die Basteleien an Motor, Getriebe & Co., aber keine Angst: ein Tuning-Freak müsst Ihr nicht sein, denn die automatische Unterstützung nimmt uns den Großteil der Arbeit ab: nur selber fahren müssen wir dann schon, versteht sich. Natürlich ist es unser fortwährendes Ziel, unseren Geldbeutel im Laufe der Zeit durch entsprechend gute Leistungen bzw. Resultate in den Straßenrennen zu füllen. Nach und nach können wir uns (hoffentlich) mehr leisten und steigen - das ist unser Hauptziel - in der Rangliste weiter nach oben. Von spontanen Straßenrennen, über größere Turniere und Clubrennen bis hin zu Duellen mit den jeweiligen Bossen der Autovereine steigen wir die Karriereleiter im Optimalfall steil nach oben. Haben wir die erste Phase ganz gut überstanden bzw. das in uns schlummernde Talent unter Beweis gestellt, warten unterschiedlichste Leistungsklassen auf uns: Motorräder, Sportwagen, Muscle-Cars, Limousinen, Jeep etc. sind nur ein paar von ihnen. Das alles wäre noch nicht so wahnsinnig ungewöhnlich bzw. aufsehenerregend, doch es wurden weitere Elemente in den Spielverlauf mit eingebaut: insbesondere die tückischen Fallen bzw. hundsgemeinen Hindernisse auf den Strecken machen uns zu schaffen. Ansatzweise erinnerte mich das an "Burnout", das mich nicht selten zur Verzweiflung und nicht zuletzt durch die zu starke Glücks- und Zufallskomponente verärgerte und auch hier bei "Midnight Club 3 DUB Edition" ist das Frustpotential nicht zu leugnen: der Schwierigkeitsgrad insgesamt ist zweifellos hoch, was noch in Ordnung ginge, nervten nicht ab und an die unfairen Passagen. Etwas Abhilfe wurde zumindest dadurch geschafft, indem uns freizuspielende Extras wie Zeitlupe, Schockwelle und Rammen neben dem Turboeinsatz nachher regelmäßig zur Verfügung bzw. auf dem Programm stehen. Alle Fahrzeugtypen verfügen dabei über individuelle Spezialmanöver, doch darüber jetzt auch noch zu berichten, verkneife ich mir jetzt einfach. Das Nervenkostüm strapaziert wird jedenfalls dadurch, dass die Strecken größtenteils auswendig gelernt werden müssen, der Gegenverkehr mitunter extrem ätzend ist und die CPU-Gegner fast immer aneinander kleben bzw. brav hintereinander aufgereiht sind, egal wie wir gerade unterwegs sind.

  • Midnight Club 3 DUB Edition
    Midnight Club 3 DUB Edition
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    20.04.2005
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 04/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 04/2017
    PC Games 04/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007081
Midnight Club 3 DUB Edition
Midnight Club 3 DUB Edition: PS-König bei Nacht - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Midnight-Club-3-DUB-Edition-Spiel-15295/Lesertests/Midnight-Club-3-DUB-Edition-PS-Koenig-bei-Nacht-Leser-Test-von-sinfortuna-1007081/
25.01.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/04/TV2005042018222400.jpg
lesertests