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  • Mighty Morphin Power Rangers: Go! Go! Power Rangers - Leser-Test von DarkEnel

    Mighty Morphin Power Rangers: Go! Go! Power Rangers - Leser-Test von DarkEnel Für alle, die sie noch nicht kennen sollten: Anfang der 90er Jahre des letzten Jarhhunderts startete eine Serie über fünf Teenager, die sich mit Hilfe besonderer Gürtelschnallen in kostümierte Superhelden verwandeln konnten, um die Erde vor fiesen Außerirdischen zu beschützen. Außerdem hatte jeder der Helden einen eigenen Kampfroboter, die sich zu einen einzigen, gigantischen Roboter zusammenschließen konnten, den mächtigen Megazord!
    Trotz schlechter Kampfkoreographien, kaum vorhandener Handlung und recht simpel gehaltenen Dialogen wurde die Serie ein riesen Erfolg. Und warum auch nicht? "Power Rangers" boten viel Action, witzigen Slapstick und teilweise sehr episch gehaltene Kämpfe, weshalb es mitlerweile ein gutes Dutzend Staffeln und in etwa genauso viele Spielumsetzungen gibt.

    Einer der ersten Spieleableger ist eben "Mighty Morphin Power Rangers" für den SNES, in dem man die Ur-Helden der ersten Staffel spielen darf: Zack, Trini, Billy, Kimberly und Jason, alias der schwarze, gelbe, blaue, pinke und rote Ranger.

    Die erste positive Überraschung kommt bereits direkt nach Anschalten der Konsole, noch ohne überhaupt einen Knopf gedrückt zu haben. Lässt man nämlich den Titelbildschirm laufen, ertönt die Originaltitelmelodie der Serie, inklusive Chor, der "Go! Go! Power Rangers!" ruft! Mag sein, dass es an der Qualität des Originallieds liegt, aber eine derart gute Umsetzung einer Intromusik auf dem Super Nintendo gibt es kaum ein zweites mal!
    Nun kann man entweder das Spiel von vorne anfangen oder ein Passwort eingeben, um zu einem gewünschten Level zu kommen, weitere Optionen, bis auf das Auswählen von Mono- oder Stereosound gibt es leider nicht.
    "Mighty Morphin Power Rangers" ist ein recht traditionell gehaltenes BeatemUp, man bewegt sich auf einer fest vorgegebenen Route und verprügelt alle Gegner, die einen in die Quere kommen. Wird man getroffen, sinkt die Energie vom Lebensbalken und ist dieser leer, kann man, sofern man noch Extraleben hat, vom letzten Checkpoint aus wieder anfangen, oder muss das gesamte Level neu beginnen.
    Zur Handlung sei nur gesagt, dass sie praktisch nicht vorhanden ist. Anfangs sieht man die fünf Helden, wie sie aus der Ferne die Stadt betrachten, im Himmel erscheint das Gesicht der aus der Serie bekannten Hexe Rita, welche jedoch nicht namentlich genannt wird, der Himmel verdüstert sich rot, die Stadt sieht nun aus als würde sie brennen und das eigentliche Spiel beginnt.
    Was diese Szene allerdings mit dem Spiel zu tun haben soll, weis ich selbst nicht genau, man kämpft im gesamten Spiel weder gegen Rita noch ist die Stadt vernichtet worden. Aber eigentlich ist das auch nicht so wichtig, denn auch in der Serie war die Handlung eher Nebensache und was wirklich zählte war die Action. Und von der gibt es auch im Spiel reichlich!
    Zu beginn jedes Levels sucht man sich einen der fünf Power Rangers aus, die sich im Teenagermodus durch ihre jeweiligen Angriffe, und im Power Ranger Modus durch ihre Waffen unterscheiden. Jeder Level ist in zwei Abschnitte unterteilt, wobei immer zunächst als normaler Teenager gekämpft wird und erst im zweiten Abschnitt die wahren Kräfte des Helden aktiviert werden.
    Wie in der Vorlage müssen zunächst die schwächeren Lakaien der Hexe besiegt werden, bevor man am Ende eines jeden Levels dann auf den tatsächlichen (End-)Gegner stößt.
    Im Gegensatz zur Originalserie sind allerdings nicht alle "normalen" Gegner einheitlich grau, sondern tragen Anzüge in den verschiedensten Farben. Dabei gibt die Farbe an, über welche Fähigkeiten der jeweilige Widersacher verfügt. Einige können schießen, andere halten besonders vielen Schlägen stand.
    Die einzelnen Gebiete sind meist gradlinig von links nach rechts erkundbar und es gibt wie in herkömmlichen 2D-JumpnRuns nur eine Ebene, man kann also nicht wie etwa bei "Final Fight" nach hinten oder vorne ausweichen, sondern ist mit den Gegnern immer auf gleicher Höhe.
    Die Level an sich sind ziemlich abwechslungsreich gestaltet worden, man kämpft in der Stadt, im Park, in Höhlen oder in High-Tech-Laboren. Dabei unterscheiden sich die Gebiete nicht nur äußerlich: Einige Abschnitte lassen sich nur schwimmend, beziehungsweise tauchend bewältigen, andere führen von unten nach oben, bis hin zu luftigen Höhen! Außerdem ist an einigen Stellen der Hinter-oder Vordergrund zerstörbar, was sich besonders spaßig auswirkt wenn man einen Gegner zum Beispiel gegen eine Laterne wirft oder eine Parkbank auf seine Widersacher schmeisst, und es gibt nette Effekte wie herabfallende Blätter oder vorbeifahrende Autos.
    Ein besonderes Highlight erwartet den Spieler allerdings erst am Ende des Spiels. Dort kann man endlich auch den riesigen Megazord steuern und muss, wie in einem Kampfspiel, nacheinander gegen zwei finale Endgegner kämpfen.

  • Mighty Morphin Power Rangers
    Mighty Morphin Power Rangers
    Publisher
    Namco Bandai
    Developer
    Nintendo
    Release
    09.04.1994
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Mighty Morphin Power Rangers
Mighty Morphin Power Rangers: Go! Go! Power Rangers - Leser-Test von DarkEnel
http://www.gamezone.de/Mighty-Morphin-Power-Rangers-Classic-15370/Lesertests/Mighty-Morphin-Power-Rangers-Go-Go-Power-Rangers-Leser-Test-von-DarkEnel-1008127/
18.01.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/03/powerrangers.jpg
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