Markus "Notch" Persson, der Schöpfer von Minecraft, sieht die Softwarepiraterie bekanntlich nicht ganz so verbissen, wie die meisten großen Publisher. Auf der Game Developers Conference 2012 in San Francisco hat er deswegen eine interessante Aussage getätigt.
"Wenn jemand dein Spiel eine Billion Mal kopiert, verlierst du keinen einzigen Cent. Manche benutzen das, um damit das Internet zu ruinieren", so Markus Persson, der auf SOPA anspielt. Er vertritt zwar immer noch die Ansicht, dass illegale Kopien falsch sind, doch nicht in einem derart hohen Ausmaß: "Ich denke noch immer, dass Piraterie falsch ist, aber das auf der selben Ebene wie wenn ich meinen Freund einen Idiot nennen würde. Es ist falsch, aber es ist nur eine kleine Sache."
Quelle: www.pcgamer.com







Natürlich entsteht kein Schaden durch das alleinige Kopieren eines Spiels, sondern nur wenn diese Aktion auch verhindert hat, dass der Kopierer das Spiel gekauft hätte.
Wie groß der wirtschaftliche Schaden dadurch ist, lässt sich sicher nicht so ohne weiteres abschätzen. Ich denke aber nicht, dass er sonderlich gering ist, bei den Millionen von Raubkopien die es gibt.
Ich hatte schon diverse Diskussionen mit Raubkopierern und auf die Frage warum sie das machen, kam meist immer dieselbe Antwort: Weil sie das Spiel bereits 2 Wochen vor dem Release spielen können und um im Freundeskreis (die ebenfalls auf Raubkopien zurückgreifen) mitreden zu können. Sprich, sie wollten nicht bis zum Release warten, während ihre Freunde bereits fleißig am zocken sind.