Minecraft für 360 im Gamezone-Test
Minecraft für die Xbox 360 (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Mit 1.600 MS-Points gehört Minecraft zu den eher teureren Titeln auf dem XBL-Marktplatz. Doch während PC-Spieler schon seit gut zwei Jahren die Klötzchen stapeln können, erhalten Konsoleros eine Version, die dem PC gut ein Jahr hinterherhinkt. Allerdings ist das Update bereits angekündigt, welches die Xbox 360-Version einen großen Schritt nach vorne bringen wird. Doch auch ohne dies ist Minecraft für die Xbox 360 die bisher einzige Möglichkeit für Konsoleros den Titel zu spielen. Grund genug also ihn sich einmal näher anzusehen.
Graben und Stapeln
Minecraft für die Xbox 360 (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Zwar bietet uns Minecraft ein Tutorial, welches uns in ein paar Textfenstern erklärt wie man Rohstoffe abbaut, daraus neue Stoffe gewinnt um damit bestimmte Dinge herstellen zu können, das Spiel ist aber so einfach aufgebaut, dass man innerhalb weniger Minuten versteht worum es eigentlich geht. Denn bei Minecraft handelt es sich nicht einmal um ein vollwertiges Spiel, viel mehr ist es ein großer Baukasten, der gerade mit dem Nötigsten angefüllt ist, um unserer Fantasie so richtig freien Lauf zu lassen. Wichtigste Funktion unseres eckigen Charakters ist dabei das Graben und Stapeln. Mit bloßen Händen können wir ein Stück Erde abgraben und es an anderer Stelle wieder aufstellen, was der passendere Ausdruck ist, denn in Minecraft hat alles Würfelform. Schneller geht das natürlich wenn wir über eine Schaufel verfügen, für die wir aber mindestens Holz brauchen. Einen Baum "abzubauen" fällt nicht schwer, aus dem Baumstamm Holz zu machen ebenfalls nicht, aber um daraus eine Schaufel werden zu lassen, benötigen wir eine Werkbank. Sie erlaubt uns viele weitere Dinge zu erschaffen, zu denen wir ohne sie nicht in der Lage wären.
Minecraft für die Xbox 360 (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Doch bevor wir uns zu sehr mit dem "Craften" beschäftigen, also dem Erschaffen neuer Werkstoffe und Dinge, sollten wir ein Augenmerk auf unsere Behausung richten. Denn so friedlich die Welt von Minecraft am Tage wirkt, so gefährlich ist sie in der Nacht. Dann streifen nämlich Zombies und Skelette übers Land, welche unserer Gesundheit schaden oder uns sogar töten können. Darum benötigen wir für die Nacht unbedingt ein sicheres Heim, für den Anfang tut es auch eine selbst gegrabene Höhle, bevor wir uns daran machen ein richtiges Haus zu bauen. Wichtigstes Möbelstück unseres neuen Heims wird das Bett sein, in ihm können wir die Zeit bis zum Sonnenaufgang überspringen, insofern wir die Nacht nicht durcharbeiten wollen und unser Zuhause auch sicher ist. Denn werden wir im Schlaf angegriffen, wachen wir natürlich sofort wieder auf, egal wie spät es ist. Neben den Zombies und Skeletten gibt es noch weiteres Getier, welches uns das Leben schwer macht, wie die Spinnen, welche sich gerne in Höhlen verstecken, oder die wahnsinnigen Creepers. Diesen Figuren sollte man tunlichst aus dem Wege gehen, denn sie explodieren, wenn man sich ihnen nähert. Das ist gut, wenn der Creeper an der richtigen Stelle explodiert und uns neue Bodenschätze offenbart, aber schlecht, wenn er unser frisch gebautes Haus zerstört.
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Die Berge nehmen eine besondere Rolle in Minecraft ein, denn in ihnen verbergen sich wertvolle Rohstoffe, die wir zu Herstellung bestimmter Dinge unbedingt benötigen. An erster Stelle steht die Kohle, die brauchen wir um einfache Fackeln herstellen zu können, ohne die wir in der Finsternis nichts sehen. Als nächstes brauchen wir unbedingt Eisenerz, um mit der Kohle daraus im Ofen Eisen zu gewinnen, für bessere Werkzeuge, als die aus Holz und Stein. Gleichzeitig dürfen wir unsere Gesundheit nicht aus dem Auge lassen, weswegen wir immer etwas Nahrung im Haus haben sollten. Einfachste Möglichkeit an Nahrung zu kommen ist es, einfach ein Schwein zu erlegen, es hinterlässt freundlicherweise bis zu zwei rohe Koteletts. Nahrhafter aber wird das Fleisch, wenn wir es im Ofen zubereiten, wozu es auch ein Stückchen Holz braucht. Zudem bemerken wir recht schnell, dass wir eigentlich komplett ungeschützt herumlaufen, weswegen wir beginnen uns aus dem Leder der Kühe Kleidung herzustellen.






