Minecraft für 360 im Gamezone-Test
Minecraft für die Xbox 360 (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Nichts zu tun, aber davon eine ganze Menge
Spätestens, wenn man an diesem Punkt angekommen ist, hat einen Minecraft schon voll in seinen Bann gezogen. Denn auch wenn uns das Spiel kein Ziel vorgibt, wir könnten uns auch einfach in die Gegend stellen und den Tieren beim orientierungslos Herumhopsen zusehen, sind wir doch permanent beschäftigt. Egal, ob wir eine vielversprechende Höhle weiter ausbauen, in der Hoffnung vielleicht etwas vom sehr seltenen Gold zu finden, oder an unserer dritten Behausung basteln, es gibt immer etwas zu tun in unserer kleinen Welt von Minecraft. Wir lernen die verschiedenen Eigenschaften der Rohstoffe kennen und warum sich aus Sand nur schlecht eine dauerhafte Unterkunft herstellen lässt, verarbeiten mit Bedacht die seltenen Rohstoffe wie Diamant oder Gold, oder denken uns neue Schaltungen aus, die wir mit Redstone als Stromleiter herstellen können. Damit verbinden wir beispielsweise eine entfernt gelegene Druckplatte mit einer Türe.
Unterschiede zur PC-Version
Minecraft für die Xbox 360 (7) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wie Eingangs schon erwähnt, ist Minecraft für die Xbox 360 nicht auf dem Stand der PC-Version. Zwar ist ein umfangreiches Update bereits angekündigt, doch so Dinge wie der Creative Mode fehlen der Konsolenversion augenblicklich noch. Dafür bietet sie aber auch etwas, das am PC noch nicht geht, nämlich das gemeinsame Spielen per Splitscreen. Bis zu vier Spieler können sich gleichzeitig auf einer Karte tummeln und an einem Werk schaffen, was in der Gruppe natürlich deutlich schneller geht als einzeln. Zudem macht es auch doppelt so viel Spaß, als einsam an seinem Traumland zu werkeln. Selbstverständlich ist dies auch per Xbox Live möglich, wozu man seine Session privat oder öffentlich schalten kann, also wählen, ob man nur Freunde in seinem Minecraft begrüßen möchte, oder sich über jeden Klötzchenschieber der Welt freut.





