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  • Minority Report: Wieder so eine Filmumsetzung - Leser-Test von axelkothe

    Minority Report: Wieder so eine Filmumsetzung - Leser-Test von axelkothe Zu jedem erfolgreichen Kino - Actionfilm gehört auch die passende Videospieleumsetzung. Klar, dass da Steven Spielbergs Minority Report keine Ausnahme ist. Activision hat die rechte am Film erworben und bringt als erstes die Gameboy Advance Fassung auf den Markt, die Versionen für Playstation2, Xbox und Gamecube folgen.

    Die Story entspricht der des Films. Ihr spielt also John Anderton, einen Precrime Officer, der des zukünftigen Mordes beschuldigt und nun von seinen ehemaligen Kollegen gejagt wird. Wer den Film noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass Minority Report in einer Zeit spielt, in der Morde durch menschliche Mutanten vorhergesehen werden können, und so die Mörder schon vor der Straftat dingfest gemacht werden können.

    Doch bevor ihr euch auf die Flucht begebt, seid ihr im ersten und im zweiten Level noch ganz der alte, brav im Dienste von Precrime unterwegs. Erst im dritten Level wird er dann von seinen ehemaligen Kollegen gejagt. Minority ist ein 2d-Actionspiel, welches aus einer leicht schrägen Ansicht, ähnlich wie Final Fight oder Street of Rage gezeigt wird, ihr also nicht nur links und rechts, sondern auch in die Tiefe des Bildschirms laufen könnt. In der Regel seid ihr zu Fuß unterwegs, Ausnahme ist der vierte Level, wo ihr euch eines dieser Jetpacks aus dem Film schnappt und durch die Lüfte fliegt.

    So bewegt ihr euch also zu Fuß durch die insgesamt zehn Level und kämpft euch durch nicht enden wollende Gegnermassen. Anfangs habt ihr es nur mit mehr oder weniger harmlosen Schlägern zu tun, im Laufe des Abenteuers müsst ihr euch immer stärkeren Gegner, wie anderen Precrime Officern, Soldaten und den bekannten Roboterspinnen erwehren. Dazu stehen euch verschiedene Waffen zur Verfügung, die ihr jedoch zuerst finden müsst. Am Anfang ist euch nur die Standartwaffe der Precrime Officers, eine normale Pistole zugänglich, später erhaltet ihr Schockgewehr, Granatwerfer und Ionenblaster. Doch auch mit der stärkeren Bewaffnung solltet ihr mit bedacht umgehen: Nicht nur dass die Munition für alle Waffen bis auf die Pistole begrenzt ist, sondern es befinden sich auch recht viele Zivilpersonen in den Levels. Trefft ihr einen Unschuldigen, wird euch sogleich ein Leben abgezogen. Das zielen bei Minority Report wurde etwas ungewöhnlich gelöst: Statt selbst mit dem Joypad die Schussrichtung zu bestimmen, wird per R-Taste ein Fadenkreuz zwischen den einzelnen Zielen durchgeschaltet. Habt ihr einen Gegnererfasst, ist das Fadenkreuz grün, je länger ihr mit dem Fadenkreuz auf dem Gegner bleibt, desto genauer und effektiver wird euer Schuss. Ist das Fadenkreuz rot, wird es ein Volltreffer.

    Technik:
    Grafisch ist Minority Report auf dem Gameboy Advance ganz gut gelungen, die Hintergründe und Figuren wurden teilweise recht hübsch gezeichnet, letztere auch noch ganz gut animiert. Manchmal ist die Grafik etwas zu dunkel, was auf dem dunklen GBA-Bildschirm nicht gerade ideal ist. Auch sind nicht alle Level optisch gleich gut, vor allem der erste wirkt etwas schwach. Sehr gut hat mir die Musik und die Soundeffekte gefallen. Die Musik könnte direkt aus den Film stammen (tut sie es? ), futuristisch düster klingt sie. Die Soundeffekte sind ebenfalls sehr gut geworden, nur die dauernden Schreie der abgeschossenen Gegner nerven etwas.

    Axels Meinung:
    Filmumsetzungen auf PC und Konsolen sind ja meist recht lieblos gemacht und selten ihr Geld wert. Entsprechend bin ich mit sehr niedrigen Erwartungen an den Test herangegangen. Doch zumindest technisch kann man den Programmierern von Minority Report keine Vorwürfe machen: Gute Grafik welche auch ordentlich scrollt, und ein gelungener Sound. Doch das Gameplay ist leider nicht so gelungen. Erstens halte ich das Feuerkreuz aufschalten für sehr nervig und eine sehr schlechte Idee, es hätte sicher deutlich mehr Spaß gemacht, selbst zu zielen. Vor allem, weil es einfach nicht richtig funktioniert, häufig visiert man automatisch erst einen unschuldigen Zivilisten an, und bis man dann zum Gegner durchgeschaltet hat, ist dieser schon bei einem und schlägt zu - und dabei geht dann die Aufschaltung verloren und das Spiel beginnt von neuem. Zweitens ist die Kollisionsabfrage beim Prügeln nicht ganz überzeugend ausgefallen. Die Abwechslung kommt in den einzelnen Levels ebenfalls etwas zu kurz. Für Fans des Films mag das Spiel eventuell eine Überlegung wert sein, empfehlenswert ist das Spiel allerdings nicht.

    Negative Aspekte:
    miese Steuerung

    Positive Aspekte:
    Gute Präsentation

    Infos zur Spielzeit:
    axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Minority Report

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: axelkothe
    6.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    4/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Minority Report
    Minority Report
    Developer
    Torus Games
    Release
    02.11.2002

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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998195
Minority Report
Minority Report: Wieder so eine Filmumsetzung - Leser-Test von axelkothe
http://www.gamezone.de/Minority-Report-Classic-15546/Lesertests/Minority-Report-Wieder-so-eine-Filmumsetzung-Leser-Test-von-axelkothe-998195/
17.04.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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