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  • Monster Hunter: Freedom im Gamezone-Test

    Lest in unserem Test, warum "Freedom" keine simple PS2-Umsetzung ist und trotz Schwächen Spaß machen kann.

    Nachdem sich Hobby-Monsterjäger bereits auf der Playstation 2 austoben konnten, dürfen sie nun auch unterwegs das Schwert schwingen und den nächsten prähistorischen Dinosaurier erlegen. "Monster Hunter Freedom" ist aber keine einfache Umsetzung des PS2-Abenteuers, das Spiel bietet einige Erweiterungen und einen deutlich größeren Spielumfang. Leider muss man auf den grandiosen Onlinemodus verzichten, dennoch kann der Mix aus einem Rollenspiel und Hack'n'Slay gewürzt mit einer Priese Sammlertrieb auch auf der PSP einigermaßen überzeugen - hätte man nicht die gleichen Probleme wie auch schon beim großen Bruder!

    Monster Hunter: Freedom Monster Hunter: Freedom Ist die UMD eingelegt und das Spiel gestartet, sorgen vertraute Videosequenzen und Menüs für ein Déjà-vu-Erlebnis. Angesiedelt wurde das Abenteuer in einer Zeit, in der noch Monster und Dinosaurier die Erde beherrschten. Als muskelbepackter Krieger bzw. Kriegerin wird Jagd auf die teils lieblichen Tiere, teils aber auch gefährlichen Monster gemacht. Eine direkte Hintergrundgeschichte gibt es nicht, was aber keinen negativen Einfluss hat. Jeder Spieler erstellt sich zu Beginn in einem umfangreichen Editor einen eigenen Charakter und begibt sich mit diesem ins Abenteuer. Das Dorf ist wie auch schon auf der PS2 der Ausgangspunkt für alle weiteren Reisen, hier unterhält man sich mit den Einwohnern, bringt neuesten Tratsch ans Tageslicht oder deckt sich in den Läden mit den nötigsten Gegenständen und Waffen ein. Der Ausflug zum Dorfältesten bringt uns schließlich den ersten Auftrag ein.

    In der freien Wildbahn

    Monster Hunter: Freedom Monster Hunter: Freedom Mit der ersten Quest in der Tasche geht es nun auch endlich in die Wildnis. Vom Dorf aus erstreckt sich eine riesige und durchaus opulente Urzeitlandschaft, welche nach und nach im Zuge zahlreicher Abenteuer erforscht wird. An den Flüssen grasen friedliche Pflanzenfresser, welche durch ihre mächtigen Körper durchaus beängstigend wirken können. Gedanken sollte man sich aber eher bezüglich der Fleischfressern machen: Diese "netten" Tierchen drehen oftmals den Spieß herum und sorgen dafür, dass eurer Held als Gejagter durch den Wald flüchten muss. Zu Beginn stehen nur wenige Areale zur Verfügung, welche sich nach und nach aber erweitern, je weiter ihr im Spiel voranschreitet. Tagestouren führen den Helden zu Beginn noch durch Hügel und einem sehr nett anzusehenden Wald. Seichtes Sonnenlicht strahlt durch das Laubdach und zahlreiche Pflanzen sorgen für eine optisch wunderschöne Atmosphäre. Spätere Erkundungstouren führen euch durch Wasserhöhlen, einem Sumpf, dem Dschungel, sowie eine recht staubige Wüste.

    Monster Hunter: Freedom Monster Hunter: Freedom Vom Auftraggeber im Dorf holt ihr fortan immer wieder neue Quests ab, welche sich zum Teil aber schon von der PS2-Version unterscheiden. Ihr gelangt deutlich schneller in neue Gebiete und müsst größere Tiere erlegen, dafür könnt ihr aber auch in der Gilde mit anderen Quests trainieren. Die Missionen teilen sich in zwei Varianten: Ungefährlich sollte es meist bleiben, wenn bestimmte Beeren oder Heilkräuter gefunden werden müssen, beim Diebstahl von Eiern sieht das natürlich anders aus. Ab und an soll auch ein großes Tier erlegt und das Fleisch gebraten werden. Dafür seid ihr selbst verantwortlich! Mit dem passenden BBQ-Set behauptet ihr euch als Hobbykoch und röstet das rohe Fleisch. Ab und an muss man auch selbst Nahrung zu sich nehmen, da ansonsten die Ausdauer kontinuierlich in den Keller geht. Die anderen Aufträge verlangen explizit das Eliminieren bestimmter Raubtiere. Die Pirsch scheint einfach, doch recht schnell kann es gefährlich werden. Größere Raubtiere lassen sich nicht so einfach mit dem Schwert erschlagen, hier kommt eines der tollen Features von "Monster Hunter" zum Einsatz: Die Jagd nach Beute spielt sich sehr real ab und muss mit Taktik angegangen werden. Ihr müsst euch für die richtige Waffe entscheiden, die Tiere beobachten und zum Beispiel vorher eine Falle aufbauen, in die ihr das Raubtier später hetzen.

    Mieseste Kampfführung

    Monster Hunter: Freedom Monster Hunter: Freedom Frustrierend wird der nicht selten aufkommende, offene Kampf, wobei sich dank der Portierung die Handhabe mit den Waffen entschärft hat. Die Schläge werden nun mit der Dreick- und Kreistaste ausgelöst, da ein zweiter Stick auf der PSP nicht vorhanden ist. Dadurch gehen die Hiebe etwas leichter von der Hand. Mit etwas Übung lassen sich mehrere Attacken auch kombinieren, was aber auch gewisse Risiken birgt. Drei große Probleme erschweren nämlich den Kampf: Zum einem dreht sich die Kamera nie mit, diese muss stets vom Spieler nachjustiert werden. Immerhin ist die L1-Taste hilfreich, welche die Kamera hinter den Protagonisten positioniert. Durch die Kameraproblematik kommen wir zum zweiten Problem: Die Attacken landen oftmals im Nichts, da diese nur sehr unpräzise platziert werden können. Eine Lock-On Funktion hätte dem Spiel daher äußert gut getan. Während man sich über die verpatzen Angriffe ärgert, stört im nächsten Moment die Grafik. Inmitten von Sträuchern und Bäumen geht die Sicht gegen Null, da diese keineswegs transparent dargestellt werden und somit den Kampf verdecken. Ist der Auftrag dennoch erfolgreich abgeschlossen, geht es wieder zurück zum Dorf. Äußerst schade, dass es keine direkte Verbindung zwischen dem Dorf und der "Oberwelt" gibt. Diese kann nur nach Beendigung oder Fehlschlag der Quest verlassen werden.

    Monster Hunter: Freedom Monster Hunter: Freedom Capcom hat das Spiel explizit auf das Jagen und Sammeln ausgelegt. Man muss die Natur und deren Umgebung genau beobachten, um an alle Geheimnisse zu kommen. Einzelne Beeren und Pflanzen sind häufig anzutreffen, doch manche Gegenstände finden sich nur mit der Hilfe von Tieren. Wenn ein großes Wildschwein wie verrückt den Boden abschnuppert, befindet sich dort sicherlich ein gut riechender Pilz. Auch Ideenreichtum wird vom Spieler abverlangt: Über das Menü kann man bestimmte Items miteinander kombinieren. Zwei Pflanzen können Heiltränke ergeben, ein Spinnennetz und Efeu wird zu einem reißfesten Netz verarbeitet. Massig Kombinationen sind möglich und für bestimmte Objekte auch nötig. Das erschwert das Spiel ungemein, denn viele Sachen kann man nicht im Dorf kaufen. Wer noch zu PS2- Zeiten Probleme mit der Deutung von Namen hatte, darf sich übrigens auf ein Abenteuer freuen, welches endlich komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Damit sollte die Problematik mit englischen Begriffen für Pflanzen, Tiere oder Rüstungen behoben sein!

    Neue Rüstungen und Waffen erfinden

    Monster Hunter: Freedom Monster Hunter: Freedom Erfrischend und recht interessant gestaltet sich die Waffen- und Rüstungswahl. Diese können recht teuer beim Händler erstanden, oder aber auch selbst angefertigt werden. Das ist durchaus die günstigere Variante und sollte als wichtiges Spielfeature nicht unterschätzt werden. Dazu muss der Held jedoch während seiner Missionen die erlegten Tiere auseinander nehmen: Knochen, Schädel und Haut, sowie eignhändig in Minen abgebaute Erze dienen zur Herstellung der neuen Rüstungsgegenstände. Bei Bedarf können zumindest die Waffen auf ähnliche Art und Weise verbessert werden. Ihr müsst gut abwägen, welche Sachen ihr euch kauft, denn verschiedene Attribute der Spielfigur hängen von den Gegenständen ab. Werden Rüstungen und Schwert angelegt, erstrahlt euer Charakter im neuen Glanz. Schade ist lediglich, dass nur eine einzige Waffe mit in die Quest genommen werden kann. Sind auch Armbrust oder Hammer neben dem Schwert im Besitz, muss man sich für eine Waffe entscheiden und den Rest Zuhause lassen. Etwas Flexibilität und Taktik geht dadurch leider verloren. Nervig und unlogisch erscheint auch, dass man nach Beginn einer Quest und obwohl man sich noch im Dorf aufhält, nicht mehr die Möglichkeit hat, seine Rüstungen und Waffen zu wechseln.

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Monster Hunter: Freedom
Monster Hunter: Freedom im Gamezone-Test
Lest in unserem Test, warum "Freedom" keine simple PS2-Umsetzung ist und trotz Schwächen Spaß machen kann.
http://www.gamezone.de/Monster-Hunter-Freedom-Spiel-23604/Tests/Monster-Hunter-Freedom-im-Gamezone-Test-990790/
29.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/monsterh_fr_3.jpg
tests