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  • Monster Jam: Maximum Destruction - Nur für Fans - Leser-Test von feuergolem

    Monster Jam: Maximum Destruction - Nur für Fans - Leser-Test von feuergolem Eifrigen Sportkanalsehern dürften die Kolosse auf vier Rädern schon mal ins Auge gesprungen sein. Bigfoot oder Monster Truck genannt, versprechen die überdimensionalen PS-Ungetüme durchaus spaßige Unterhaltung. Ausverkaufte Arenen zeugen von der Beliebtheit dieser Sportart, die jedoch bei uns eher ein Schattendasein führt. Umso besser, dass man als Videospieler problemlos Grenzen überwinden kann und am Steuer eines Avenger, Goldberg oder auch Wolverine Platz nehmen darf. Dem Kenner der Szene läuft bereits jetzt das Wasser im Munde zusammen, bietet das Spiel - mit freundlicher Unterstützung von Channel Entertainment - doch 26 verschiedene, lizenzierte Monster Trucks.
    Zusätzlich gibt es noch eine besondere "Champion"-Ausführung jedes Trucks mit vergoldeten Stoßdämpfern und Felgen. Außerdem bietet die Champion-Version des Fahrzeugs bessere Werte in den Kategorien Horsepower, Acceleration, Cornering und Traction. Mit Absicht verwenden wir hier die englischen Begriffe für PS, Beschleunigung, Wendekreis und Antrieb. Warum? Weil das Spiel in englischer, während das Handbuch in deutscher Sprache ist. Schließlich gibt es noch zehn versteckte Monster Trucks in Monster Jam: Maximum Destruction, darunter den original Grave Digger von 1983-85. Somit sind inklusive der lizenzierten, der Champion - und der versteckten Monster Trucks insgesamt 62 Fahrzeuge im Spiel enthalten.

    Bevor es nun rund geht, darf man sich für einen von vier Schwierigkeitsgraden entscheiden. Von Easy bis Extreme sollte jeder seinem Können entsprechend auswählen. Auf der leichtesten Stufe gibt es weniger gegnerische Trucks, dem eigenen Fahrzeug wird ein geringerer Schaden zugefügt und bei Wettkämpfen gegen die Uhr steht mehr Zeit zur Verfügung. Den Truck kann man ruhig nach optischen Präferenzen auswählen, denn die charakteristischen Werte für Steuerung und Performance sind im eigentlichen Spiel nicht wirklich von Bedeutung. Man spielt gleich gut oder auch gleich schlecht, egal welche Ausgangswerte der jeweils gewählte Truck auch haben mag.
    Entscheidender sind dann schon die "Tuningmöglichkeiten". Durch das Zerstören von Objekten und gegnerischen PS-Monstern, verdient man sich das nötige Kleingeld für die Verbesserung der Wagenwerte. Auch anfallende Reparaturen zwischen den Wettbewerben werden von diesem Konto beglichen. Wer jetzt eine Tuningwerkstatt á la Gran Turismo vor seinem geistigen Auge hat, sollte den Gedanken gleich wieder verwerfen. Diesbezüglich werden weder der Umfang, noch die spielerischen Auswirkungen des Titels von Polyphony Digital erreicht.

    Spielmodi gibt es drei an der Zahl. Der Exhibition-Modus fungiert dabei als eine Art Einzelrennen. Vergleichbar zu anderen Rennspielen, wird bei diesem Schaukampf ein einzelner Austragungsort vom Spieler gewählt und in diesem dann bis zum bitteren Ende gefightet. Nicht mehr und nicht weniger. Es stellt sich jetzt die Frage, was man denn nun genau bei Monster Jam überhaupt machen muss? Was ist das Ziel des Spiels? Wie weiter oben schon angedeutet, gilt es mit Vollgas in seinen Gegner hinein zu donnern und ihm dabei Schaden zuzufügen. Eine Energieleiste, über den Autos mit den überdimensionalen Rädern, gibt Auskunft über den Grad der Beschädigung.
    In der Spielvariante Death Match geht es dann eben so lange, bis der eigene Truck zerstört ist oder als einziger auf dem Kampfplatz übrig bleibt. Anstatt andere Monster Trucks zu zerstören, ist das Ziel beim Cash Grab, in der vorgegebenen Zeit möglichst viele, in den Arenen verstreute, Plaketten einzusammeln. Die einfachste Variante im Exhibition-Modus ist die Punktejagd. Ziel ist es, jede Menge Punkte durch die Zerstörung der gesamten Umgebung zu erlangen. Noch mehr Punkte gibt es, wenn man andere Trucks zermalmt. Auch kann man durch das Überrollen kleinerer Fahrzeuge das Punktekonto aufbessern und die schon beschriebenen einzusammelnden Plaketten tragen ebenso dazu bei.
    Das bisher gesagte gilt in gleicher maßen für den Saison-Modus. Anstelle von einem einzelnen Wettkampf, gilt es hierbei alle Schauplätze des Erdballs in einer vorgegebenen Reihenfolge zu erkunden und im jeweiligen Game Style (Death Match, Plakettenjagd oder Punktesammeln) sein Bestes zu geben. Vom Colloseum in Rom, einem verschneiten Wintersportort oder auch einer Militärbasis wird einiges geboten. Interessant gestaltet sich die Zerstörungsschlacht auf der Eisfläche eines Eishockeystadions, da der Grip der Reifen merklich nachlässt. An jedem Wettkampfort beginnt man auf einem Hauptareal, welches sich durch wenige Abzweigungen erweitert. Meist muss man, um an die versteckten Areale zu gelangen, eine Mauer oder ähnliches mit seinem Monster Truck zerstören. Beim Beispiel Eishockeystadion beginnt man auf der Eisfläche, fährt dann Richtung Umkleidekabinen und befindet sich plötzlich im besagten Wintersportort.
    Ähnlich wie bei den Tuningmöglichkeiten klingt dies aufregender als es sich dann im Spiel herausstellt. Insgesamt sind die Schauplätze doch sehr klein ausgefallen und auch ihr grafisches Erscheinungsbild reißt wahrlich keine Bäume aus. Wem übrigens die bloße Wucht des Aufpralls nicht ausreicht, der darf seine Gegner auch mit Waffen unter Beschuss nehmen. Einfach über die verstreut liegenden Waffensymbole fahren und schon ist man im Besitz eines Flammenwerfers, Maschinengewehrs oder auch Raketenwerfers. Selbstverständlich nur mit begrenztem Munitionsvorrat.

  • Monster Jam: Maximum Destruction
    Monster Jam: Maximum Destruction
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    28.01.2003
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Monster Jam: Maximum Destruction
Monster Jam: Maximum Destruction - Nur für Fans - Leser-Test von feuergolem
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