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  • Monster in my Pocket: Ein unwichtiges Spiel aus einer unwichtigen Lizens - Leser-Test von Monty Mole

    Monster in my Pocket: Ein unwichtiges Spiel aus einer unwichtigen Lizens - Leser-Test von Monty Mole Anfang der 90er erschien die Plastikspielzeugserie "Monster in my Pocket" von der Firma Mattel. Dieses waren kleine einfarbige Plastikfiguren welche zwar aussahen wie aus einem Kaugummiautomaten gezogen, aber immerhin im dunkeln leuchten konnten. Dies war damals wohl toll genug so das genügend Kiddies und Sammler nicht grade wenig Geld für die Dinger ausgab um auch ja alle komplett zu haben. Natürlich geht kein Hype ohne die übliche Videospielumsetzung (eine Verfilmung ist uns, meines Wissens nach erspart geblieben) so das sich Palcom damals die Rechte für die Konsolen sicherte.
    Palcom war damals eigentlich ein Nebenunternehmen Konamis welche damals aufgrund der Nintendos Qualitätsklausel einfach einen Zweitnamen anmeldete. Diese besagte nämlich das, aufgrund des Qualitätsgarantes, jede Firma nur eine bestimmte Anzahl an Spielen für das NES veröffentlichen dürfte. Da Konami damals ihren aufgelegten Output erreichte nannte man sich einfach noch zusätzlich Palcom und Zack durfte man unter diesen Namen nochmal dieselbe Menge an Spielen raushauen.

    Wie eigentlich fast die meisten Spiele fürs NES ist auch Monster in my Pocket am ehesten in die Jump N Run Ecke zu stecken. Ihr lauft mit einem oder, im simultanen Zweispielermodus, zwei Monster fünf unterschiedliche Levels und könnt ausser einen Doppelsprung zu absolvieren noch nach um euch schlagen um die Gegner von euch fern zu halten. Da es sich bei "Monster in my Pocket" ja um Minimonster handelte war natürlich auch eure Umgebung gigantisch gross. Im ersten Level ranntet ihr mit euerem Monster durch ein riesiges Wohnzimmer, später wurden euch unter anderem noch Kanalisationen, Baustellen und andere recht witzige Umgebungen geboten. Natürlich werdet ihr auch hier nach jedem Level mit dem obligatorischen Endgegner konfrontiert welche aber allesamt recht einfach ausfallen. Generell ist der Schwierigkeiotsgrad des Spieles recht einfach gehalten, ich hatte das damals beim dritten Versuch komplett durch, hier merkt man das Palcom / Konami eher ein jüngeres Zielpublikum im Auge hatte. Leider fällt die Steuerung ein wenig hakelig aus, grade während des Doppelsprunges fand ich diese oft sehr ungenau. Auch der Zweispielermodus ist nicht der ausgereifteste. Die Spielersprites sind zwar recht gross was aber den Nachteil hat das man immer ziemlich nahe an seinem Spielepartner bleiben muss um nicht aus dem Bild zu fallen oder das Scrolling aufzuhalten. Hier wären kleinere Sprites und der dadurch grössere Spielausschnitt durchaus wünschenswert gewesen.

    Technisch gesehen fällt "Monster in my Pocket" leider nicht sonderlich positiv aus. Das Bild ist meist recht stark mit Gegnern bevölkert was aber leider dazu führt das es häufig wirklich sehr unschön flackert. Ein leichtes flackern haben zwar zugegebenerweise viele NES Titel bei dem etwas mehr auf dem Bildschirm los ist aber hier fällt es übermässig stark auf. Da auch die ganze Hintergrundgrafik, wenn auch recht detailliert, sehr überladen wirkt leidet da doch deutlich die Übersicht drunter. Das Ganze dann noch einmal zusätzlich im Zweispielermodus ist dann nur noch unspielbar weil man hin und wieder gar nicht mehr durchblickt.

    Im grossen und ganzen ist "Monster in my Pocket" ein Spiel was wirklich Niemand braucht. Im 1-Spielermodus macht das ganze noch ein wenig Spass aber da es, grade auf dem NES, wirklich richtig gute Jump N Runs in Massen gab sehe ich keinen Grund sich ausgerechnet dieses Spiel zuzulegen. Technisch viel zu unausgereift und spielerisch oft zu zäh um wirklich begeistern zu können. Dazu kommt noch der geringe Spielumfang so das das Spiel nach knapp einem Tag durchgespielt ist und die Motivation zu einer zweiten Runde eher gering sein dürfte. Da hilft auch die witzige Grundidee nicht viel, die Mängel sind einfach überwiegend. Kein Totalflop aber dennoch überflüssig.

    Reinhard Klinksiek

    Negative Aspekte:
    Technisch mies, an einem Tag durchgespielt, Steuerung träge

    Positive Aspekte:
    Witzige Grundidee

    Infos zur Spielzeit:
    Monty Mole hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Monster in my Pocket

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Monty Mole
    4.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Steuerung
    6/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Monster in my Pocket
    Monster in my Pocket
    Release
    14.02.2001
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

    Aktuelles zu Monster in my Pocket

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Monster in my Pocket
Monster in my Pocket: Ein unwichtiges Spiel aus einer unwichtigen Lizens - Leser-Test von Monty Mole
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14.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/05/id003092_1_.jpg
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