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  • Moon im Gamezone-Test

    Mit Moon hat nicht nur ein neuer Ego-Shooter seinen Weg auf den Handheld gefunden, sondern auch noch ein richtig guter.

    An einer mangelnden Auswahl an Titeln kann sich der Nintendo DS wohl kaum beklagen und selbst begeisterte DS-Spieler können schnell die Übersicht bei dieser Masse an Spielen verlieren. Ein Genre ist allerdings nach wie vor kaum auf dem Handheld vertreten und da kann man die Spiele schon an einer Hand abzählen. Die Rede ist von natürlich von Ego-Shootern, welche sich auf anderen Konsolen und insbesondere auf dem PC immer noch einer ziemlich großen Beliebtheit erfreuen. Mit Moon aus dem Hause Renegade Kid wurde nun die Auswahl an Shootern auf dem Handheld endlich wieder um einen Genrevertreter erhöht. Die Entwickler selbst haben mit dem Shooter Dementium: Die Anstalt schon ein paar Erfahrungen auf dem DS mit dem Genre sammeln können und daher darf man wohl berechtigterweise durchaus höhere Erwartungen bei diesem neuen Titel haben.

    Moon Moon Wie der Name schon vermuten lässt dreht sich bei Moon alles um den Mond, welcher aktuell wieder aufgrund der Mondlandung von vor 40 Jahren in aller Munde ist. Bei Moon ist die Menschheit allerdings technologisch ein wenig fortgeschrittener, denn im Jahre 2058 wurden bereits Basen auf dem Mond errichtet und etliche Ausgrabungen unter der Mondoberfläche durchgeführt. Eines Tages stoßen die Forscher bei den Ausgrabungen auf unbekannte Bauwerke unter der Oberfläche des Mondes. Ihr schlüpft nun in die Rolle des Majors Edward Scott Kane, dem Vorsitzenden der Organisation für Begegnungen mit außerirdischen Lebensformen und sollt diese sonderbaren Bauten einmal näher untersuchen.

    Moon Moon Nach einem kurzen Intro kann es dann auf der Mondoberfläche auch schon los gehen und ihr müsst euch zu einem anderen Gebäude begeben. Dort angekommen bricht plötzlich die Verbindung zu einem Team an einer entdeckten Luke auf dem Mond ab und der Alarm wird ausgelöst. Ihr müsst euch das Gewehr vom Tisch schnappen und dem Ganzen auf den Grund gehen. Das Spiel beginnt nun endlich so richtig und die erste Feinde wollen von euch eliminiert werden. Die Gegner sollten hier natürlich noch keine größere Herausforderung darstellen und allgemein ist der Schwierigkeitsgrad in der Anfangszeit wirklich sehr human, zumal der Spielverlauf relativ linear ist. Verlaufen solltet ihr euch zumindest anfangs jedenfalls kaum.

    Damit nicht genug wird euch zu Beginn während des Spiels die grundlegende Steuerung erläutert und auch im weiteren Spielverlauf erwarten euch immer wieder Erklärungen, wenn neue Spielelemente wie der Droide für euch verfügbar sind. Viel zu erklären gibt es zwar im Endeffekt bei Moon kaum, aber so kann man auch ohne vorheriges Lesen der Spielanleitung problemlos ins Spiel einsteigen.

    Moon Moon Das Spielgeschehen selbst läuft auf dem oberen Bildschirm ab, während ihr auf dem Touchscreen eine kleine Karte sehen und euch so jederzeit orientieren könnt. Zudem könnt ihr hier verschiedene Optionen einstellen oder auch Aktionen ausführen und somit zum Beispiel Türen öffnen. Ansonsten erwartet euch die übliche Genrekost. Meist müsst ihr von A nach B gelangen, hin und wieder einen Bossgegner plätten und ab und an noch ein paar Rätsel lösen. Die Rätsel stellen aber keine wirkliche Herausforderung dar und sollten meist sehr schnell zu lösen sein.

    Moon Moon Für zusätzliche Abwechslung im Shooter-Alltag sorgt euer Aufklärungs- und Kampffahrzeug, mit dem ihr immer wieder den Mond unsicher machen könnt. An Bord des Fahrzeugs ist zur Verteidigung auch ein kleiner Gefechtsturm vorhanden, mit dessen Hilfe ihr euch sicher durch die Gegend bewegen könnt. Die Steuerung des Fahrzeugs ist allerdings ziemlich sensibel und zu Beginn ist es für viele Zocker eine ziemliche Herausforderung den Wagen ohne größere Probleme zu lenken. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch noch an diese Steuerung.

    Ärgerlicher fällt da schon die Speicherfunktion auf, denn leider könnt ihr nur an bestimmten Punkten den Spielfortschritt abspeichern. Die Speicherpunkte sind zwar relativ fair verteilt, aber ein paar mehr hätten es dann doch schon noch sein dürfen, zumal es sich schließlich um einen Handheld-Titel handelt und man immer wieder in die Situation kommen kann schnell abspeichern zu müssen.

    Der Schnelles Spiel-Modus

    Moon Moon Neben dem normalen Abenteuer-Modus ist noch der Schnelles Spiel-Modus mit von der Partie. In diesem Modus könnt ihr bereits erfolgreich absolvierte Episoden des Spiels noch einmal spielen und euch in verschiedenen Kategorien, wie beispielsweise der benötigten Zeit oder der Schussgenauigkeit verbessern. Zusätzlich könnt ihr auch versuchen alle Extra-Erfolge zu ergattern. Ein kleiner netter Spielmodus, falls man noch einmal eine bestimmte Episode spielen möchte, aber großartig zum Weiterspielen wird euch dieser wohl kaum motivieren.

    Wo ist denn der Mehrspielermodus?

    Moon Moon Auf einen Mehrspielermodus müsst ihr bei Moon leider komplett verzichten. Sehr ärgerlich, denn gerade Ego-Shooter machen gegen menschliche Gegenspieler so richtig Laune und diese können dann manchmal sogar über einen eher schwachen Solopart hinweg täuschen. Natürlich ist Moon ein sehr storylastiger und somit auf Einzelspieler zugeschnittener Titel, aber dennoch hätte ein Multiplayermodus nicht schaden können und wäre wohl eine kleine und willkommene Abwechslung zum Abenteuer-Modus gewesen.

    Die Technik

    Moon Moon Grafisch kann der Titel richtig überzeugen und Moon gehört wohl zweifelsohne zu den optisch besten Spielen des Handhelds. Vor allem die Umgebungen, welche beispielsweise sogar animierte Computermonitore bieten, wissen zu gefallen. Erfreulicherweise läuft der Titel aber trotz dieser tollen Grafik eigentlich zu jeder Zeit flüssig und mit weit mehr als 30 Bildern pro Sekunde über die Bildschirme. Auch der Sound macht da keine Ausnahme und erzeugt mit den stimmungsvollen und meist ziemlich ruhigeren Klängen eine tolle Atmosphäre. Zudem kann die ziemlich gelungene englische Sprachausgabe Pluspunkte sammeln. Eine deutsche Synchronisation gibt es zwar nicht, aber das fällt wirklich nicht negativ auf und wäre nur ein zusätzlicher Bonus gewesen.

  • Moon
    Moon
    Developer
    Renegade Kid
    Release
    03.07.2009
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Moon
Moon im Gamezone-Test
Mit Moon hat nicht nur ein neuer Ego-Shooter seinen Weg auf den Handheld gefunden, sondern auch noch ein richtig guter.
http://www.gamezone.de/Moon-Spiel-23678/Tests/Moon-im-Gamezone-Test-992320/
29.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/efvefvevffeve.jpg
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