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  • Mortal Kombat: Shaolin Monks im Gamezone-Test

    Kann Midways Gameplay-Reform an die Erfolge der zahlreichen und kultigen Vorgänger anknüpfen?

    Die kultige Mortal Kombat-Serie wagt den großen Sprung ins Genre der Action-Adventures. Zusammen mit Liu Kang und Kung Lao bekämpft ihr die Schergen von Shang Tsung auf eine völlig neue Art und Weise und erlebt dabei eine spannende Geschichte rund um die legendären Prügel-Helden. Kann Midways Gameplay-Reform an die Erfolge der zahlreichen Vorgänger anknüpfen?

    Mortal Kombat: Shaolin Monks Mortal Kombat: Shaolin Monks Es steht mal wieder viel auf dem Spiel: Bösewicht Shang Tsung hetzt eine ganze Armee wild gewordener Baraka-Mutanten auf Raidens einst friedliche Akademie der Kampfkünste. Die beiden Helden Liu Kang und Kung Lao stellen sich den Angreiffern natürlich in den Weg und folgen ihnen mit Raidens Hilfe durch ein Portal sogar bis nach Outworld. Dort hat Shang Tsung nicht nur zahlreiche Gegner und Fallen für die beiden Kampfkünstler aufgestellt, sondern auch ein paar hinterlistige Intrigen eingefädelt. Nach zahllosen Kämpfen, überwundenen Fallen und gelösten Rätseln müssen die beiden Helden schließlich die wahren Feinde des Earth Realm entlarven und zur Strecke bringen.

    Mortal Kombat: Shaolin Monks Mortal Kombat: Shaolin Monks Die langjährigen Fans der legendären Mortal Kombat-Serie werden mit diesem Spiel ihre Freude haben: Noch nie hat man die sonst eher steril wirkenden Serienhelden derart "privat" erlebt und noch nie durfte man so ausführliche Blicke hinter die altbekannten Kulissen der Kampfarenen wagen. Auch wenn ihr lediglich die beiden Hauptdarsteller steuern dürft, so trefft ihr im Spielverlauf auf fast alle bekannten Charaktere der Serie - entweder als Verbündete oder auch in Form von knackigen Endgegnern. Wer hätte gedacht, dass Liu Kang eine Schwäche für Kitana hat oder dass die lebendigen Bäume aus "Mortal Kombat 2" tatsächlich auf Menschenfleisch stehen? Mit derartigen Enthüllungen hat Ed Boon, der geistige Vater der Serie, nun wirklich nicht gegeizt und damit nicht nur ein dickes Geschenk für die Serienfans geschnürt, sondern auch gleichzeitig eine kleine Hommage an sein eigenes Werk geschaffen.

    Einmal Outworld und zurück bitte!

    Mortal Kombat: Shaolin Monks Mortal Kombat: Shaolin Monks Wie vielen von euch wohl schon bekannt sein dürfte, ist "Mortal Kombat: Shaolin Monks" kein klassisches Prügelspiel mehr. Dieser völlig neue Ableger der Serie ist ein typisches Action-Adventure, welches selbstverständlich zu großen Teilen auf handfeste Prügel-Passagen setzt. Die Spielwelt ist durch zahlreiche Portale miteinander verbunden und bis auf einige noch nicht passierbare Abzweigungen dürft ihr ganz Outworld von Anfang an frei erkunden. Dabei trefft ihr fast alle paar Meter auf nostalgisch angehauchte Schauplätze der legendären Kultspiele - beispielsweise den Lebendigen Wald, Goros Kerker, die gute alte Stachelgrube oder auch Reptiles geheimes Versteck. All diese Areale sind jedoch von ziemlich häufig auftretenden Ladebildschirmen unterbrochen und leider sind auch die darin enthaltenen Gegner bei nochmaligem Besuch im jeweiligen Gebiet wieder zurück auf ihrem Posten. Nachdem man zu Beginn aufgrund der schlechten Kartenfunktion noch etwas verloren durch die einzelnen Abschnitte irrt, findet man früher oder später dann doch die richtige Abzeigung und trifft dort die zum Weiterkommen benötigten Puzzleteile, Schalter oder auch Charakterfähigkeiten. Manche Türen öffnen sich aber auch nur dann, wenn zuvor alle Gegner im Raum erledigt oder in eine dafür vorgesehene Falle gedrängt wurden. Am Ende der meisten Kapitel steht dann ein abschließender Kampf gegen einen von Shang Tsungs Handlagern wie beispielsweise Scorpion, Reptile oder auch Kitana.

    Mortal Kombat: Shaolin Monks Mortal Kombat: Shaolin Monks Der Rückweg von diesen teils sehr beeindruckenden Schauplätzen gestaltet sich dann aber in den meisten Fällen als etwas mühselig und manchmal auch langweilig, da man genau den Weg zurückgehen muss, den man zuvor gekommen ist. Sollten auf dieser Strecke auch noch wiederauferstandene Gegner warten, ist man schnell dazu geneigt einfach an ihnen vorbeizulaufen und den Verlockungen des Kampfes aus dem Weg zu gehen. Das Leveldesign hätte also durchaus besser sein können, wodurch den Spielern viel unnötige Laufarbeit erspart geblieben wäre. Zwar bieten die liebevoll realisierten Levels so manche Überraschung für alte Serienfans, aber trotzdem überzeugt weder Outworld noch das Earth Realm als glaubwürdige Spielwelt. Die sehr häufigen Ladepausen zerteilen das Ganze in viele einzelne Mini-Levels, welche dank der wiederkehrenden Gegner eher an miteinander verbundene Kampfarenen erinnern, als an eine Spielwelt aus einem Guss.

    Neben dem Einzelspieler-Abenteuer steht auch noch ein kooperativer Storymodus zur Wahl, welcher "Shaolin Monks" in einem völlig neuen Licht erstrahlen lässt. Viele gut behütete Geheimnisse der Levels sind nur mit einem menschlichen Partner erreichbar und auch beim Kämpfen tut man sich zu zweit um einiges leichter. Leider laufen die beiden Modi völlig getrennt voneinander ab, weshalb man während des Solospiels nicht einfach einen zweiten Mitspieler hinzufügen kann. Wer die verschiedenen Schauplätze lieber wieder auf die althergebrachte Weise erleben möchte, kann sich natürlich auch in den Versus-Modus stürzen: Hierbei dürfen sich zwei Spieler in einer Arena mit dem zugrunde liegenden Kampfsystem bekriegen - Spezialmoves, Waffen und Todesfallen inklusive.

    Finish Him! Fatality! Outstanding! Excellent!

    Mortal Kombat: Shaolin Monks Mortal Kombat: Shaolin Monks Natürlich ist das Kampfsystem von "Mortal Kombat: Shaolin Monks" in gewisser Weise seinen Wurzeln treu geblieben, jedoch musste man aufgrund der häufigen Kämpfe gegen mehrere Gegner gleichzeitig und die deutlich höhere Bewegungsfreiheit ein paar auffällige Änderungen vornehmen. Für unterschiedlich starke Schläge und Tritte stehen euch drei Tasten zur Verfügung, außerdem können die Gegner per Knopfdruck durch die Arena geworfen werden. Prinzipiell könnte man die meisten Gegner mit simpler Knöpfchendrückerei auf die drei verschiedenen Tasten erledigen, doch dies bringt auf Dauer nicht genug Spaß. Midway hat natürlich mitgedacht und ein paar markige Spezialmanöver integriert: So lassen sich alle Gegner per Uppercut in die Luft hieven und dort mit weiteren Combo-Schlägen eindecken. Außerdem stehen zusammen mit der Schultertaste die berühmten Spezialmoves der beiden Kämpfer zur Verfügung: Liu Kang lässt seine kreischenden Feuerbälle und seinen Fahrradtreter-Sprung auf die Gegner los, während Kung Lao seinen tödlichen Hut durch die Luft schnellen lässt. Diese in den anderen Teilen der Serie sonst nur per Tastenkombination abrufbaren Tricks stehen in "Shaolin Monks" jederzeit zur Verfügung, allerdings nicht beliebig oft, da eine Ausdauer-Anzeige den Dauereinsatz unterbindet. Besonders effektiv sind auch die Waffen, welche hin und wieder am Wegesrand auf die Helden warten. Mit Hilfe eines dicken Schwertes lassen sich besonders große und zähe Gegner im Handumdrehen fachgerecht zerlegen - wohl bekomm's! Wer keine Lust auf lange Combos mit vielen verschiedenen Schlagvarianten hat, kann natürlich auch die äußerst lebensfeindliche Umbebung mit einbeziehen: Da warten gefährliche Abgrunde, Eiserne Jungfrauen, riesige Klingen-Ventilatoren und jede Menge Stacheln und Fleischwölfe auf die ahnungslosen Gegner. Zusammenfassend kann man das genrebedingt umgebaute Kampfsystem durchaus als gelungen bezeichnen, denn die Entwickler haben es tatsächlich geschafft, das typische Mortal Kombat-Feeling mit der neuen Bewegungsfreiheit im Spiel zu vereinen.

    Mortal Kombat: Shaolin Monks Mortal Kombat: Shaolin Monks Als krönenden Abschluss sind natürlich auch die Manöver mit dabei, mit denen die Serie überhaupt erst so berühmt geworden ist: Die mehr als blutigen Fatalitys. Hat man eine entsprechende Anzeige mit genügend Combo-Schlägen aufgeladen, kann der tödliche Fatality jederzeit mit einem Tastendruck eingeleitet werden. Nun hat man noch ausreichend Zeit eine Tastenkombination (im Menü einsehbar) einzugeben und schon nimmt das blutige Unheil seinen Lauf. Doch halt! Stopp! Was an dieser Stelle in der deutschen Version des Spiels passiert, ist alles andere als blutig, es passiert nämlich rein gar nichts: Um einer Indizierung zu entgehen musste Midway schweren Herzens sämtliche Fatalitys und Multalities (tödlich für alle Gegner auf dem Bildschirm) mit einem schwarzen Bildschirm ausblenden. Da die Fatalitys immer den krönenden Abschluss der Endgegner-Kämpfe darstellen, fehlt durch diese Zensur auch ein kleines Stück Spielspaß, schließlich freuen sich wahre Mortal Kombat-Fans schon im Vorfeld auf den legendären Text des unsichtbaren Ringrichters: "Finish Him! - Fatality!". Dem Hersteller kann man an dieser Stelle allerdings keinen Vorwurf machen, schließlich war dies der einzige Weg das Spiel überhaupt in die deutschen Läden zu bringen. Brutal bleibt Mortal Kombat aber trotzdem, denn während der normalen Kämpfe sind sämtliche Zerstückelungen, Blutfontänen und Todesfallen erhalten geblieben.

  • Mortal Kombat: Shaolin Monks
    Mortal Kombat: Shaolin Monks
    Publisher
    Midway Games
    Developer
    Midway Games
    Release
    29.09.2005

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990403
Mortal Kombat: Shaolin Monks
Mortal Kombat: Shaolin Monks im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Mortal-Kombat-Shaolin-Monks-Spiel-23783/Tests/Mortal-Kombat-Shaolin-Monks-im-Gamezone-Test-990403/
23.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/09/TV2005092111265200.jpg
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