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  • Mortal Kombat vs. DC Universe im Gamezone-Test

    Ein bekannt kurzweiliges Prügelspiel, welches nun aber auf die Fatalities verzichten muss.

    Die legendäre Mortal Kombat-Reihe, die bei uns oft indiziert oder nur gekürzt auf den Markt kam, feiert mit Mortal Kombat vs. DC Universe ihr Comeback auf der aktuellen Konsolen-Generation und damit das Spiel auch ein Erfolg wird, hat sich Midway, wie es der Titel des Prüglers schon andeutet, Unterstützung von Batman und Superman geholt.

    Wenn zwei Welten kollidieren...

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe ..spielen alle verrückt. Durch ein dummes Missgeschick verschmilzt nämlich die Mortal Kombat-Welt mit dem DC Universum, was natürlich äußerst suboptimal verläuft und dadurch ein neuer Superschurke entsteht, der es auf die Kraft unserer Kämpfer abgesehen hat. Im Story-Modus des Spiels, der jeweils auf Seiten der Mortal Kombat-Sippe oder mit den Superhelden bzw. deren Kontrahenten, wie dem Joker und Co., absolviert werden kann, geht man den Geschehnissen der Verschmelzung nach. Insgesamt gibt es zwei Mal sieben Kapitel zu bestehen, wobei man in jedem der Kapitel, die aus 3-4 Kämpfen bestehen, einen anderen Charakter steuert. Zwischen den Kloppereien wird die Geschichte in teils ungewöhnlich ausführlichen Zwischensequenzen erzählt, die zwar im Vergleich zu so dämlichen Storys wie bei Dead or Alive 4 fast schon oscarverdächtig daher kommt, insgesamt jedoch arg trashig und ohne Höhepunkte auf den Spieler losgelassen wird.

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe Die Videosequenzen, die man übrigens nicht abbrechen kann, werden von dümmlichen Dialogen regiert, aber immerhin wird hier eine Geschichte erzählt, die sich nicht auf die einzelnen Kämpfer oder ein Turnier beschränkt. Doch wie kommt es eigentlich, dass der unbesiegbare Superman von einer Tanya Blade nach Strich und Faden verprügelt werden kann? Die Entwickler haben eine Erklärung: Durch die Verschmelzung der zwei Welten werden die Energien neu verteilt, ach so ist das. Zudem verfallen die Kämpfer ständig in eine Art Kampfeswut, was das gewalttätige Verhalten von Green Lantern oder The Flash erklären soll, die normalerweise nicht so aggressiv reagieren würden. Immer wenn ein Kampf ansteht, wird diese mysteriöse Wut vorgeschoben, um ein Match zu rechtfertigen. Das zeugt nicht unbedingt von einer gut geschriebenen Handlung, doch egal, für ein Prügelspiel ist diese ohnehin recht ausführlich ausgefallen. Für die beiden Story-Modi, die sich nicht großartig voneinander unterscheiden und viele Überschneidungen aufweisen, muss man zusammen 3-4 Stunden veranschlagen, was auch stark vom gewählten Schwierigkeitsgard abhängig gemacht werden sollte. Ein großer Teil der Zeit geht jedoch für die nicht unterbrechbaren Zwischensequenzen drauf.

    Round 1, Fight!!!

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe Neben dem Story-Modus kann man sich im Arcade-Modus austoben, bei dem man entscheiden kann, ob man nur gegen Mortal Kombat- oder DC Universe-Charaktere antreten will, doch auch ein gesunder Mix ist möglich. Auf beiden Seiten stehen jeweils 10 Kämpfer zur Auswahl, was auch bedeutet, dass das Mortal Kombat-Kämpferfeld arg zusammen geschrumpft ist. Zu den Mortal Kombat-Kämpfern zählen Scorpion, Sub-Zero, Liu Kang, Sonya, Jax, Raiden, Kano, Kitana, Baraka und Shang Tsung. Bei den DC-Recken stehen Joker, Catwoman, Flash, Wonder Woman, Batman, Deathstroke, Green Lantern, Captain Marvel, Superman, sowie Lex Luthor zur Verfügung. Zwei weitere Charaktere können im Story-Modus freigeschaltet werden, ansonsten gibt es keine Extras, die man sich erspielen könnte.

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe Abseits der beschriebenen Modi kann man sich noch an der so genannten Kombo Challenge versuchen, in der man vorgegebene Angriffe absolvieren muss. Das ist nicht nur nervig, sondern auch völlig belanglos. Neben dem Trainings-Modus sowie Offline-Duellen an einer Konsole, ist diesmal auch das Online-Spiel angesagt. Hier können sich lediglich zwei Kämpfer an die Gurgel gehen, was jedoch größtenteils recht gut funktionierte und auch Spaß macht. Dafür ist es umso ärgerlicher, dass der Arcade-Modus wenig Anreiz zum 22-fachen Durchspielen bietet, da man am Ende nur mit einem altbackenen Standbild und etwas Sprachausgabe belohnt wird.

    Fatality und Heroic Brutality

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe Ein Markenzeichen der Serie war schon immer der Fatality, bei dem man seinem Gegner auf äußerst spektakuläre und brutale Weise den Gnadenstoß geben konnte. Jugendschützer müssen dieses Mal jedoch nicht mehr Sturm laufen, denn herausgerissene Wirbelsäulen und haufenweise abgetrennte Gliedmaßen gehören der Vergangenheit an. Zwar sind die Fatalities und Brutalities (bei den DC-Helden) immer noch nicht ohne, doch teilweise schwenkt die Kamera weg, wenn eine besonders blutiger Fatality ansteht. Dennoch sind diese Finisher teils immer noch recht kreativ, von denen ein Kämpfer jeweils zwei anwenden darf. Blut spritzt übrigens immer noch, doch auch hier fließen einige Liter weniger Saft auf den Boden der Kampfarena, ein klarer Schritt in Richtung Massenmarkt.

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe Ansonsten blieb vieles beim alten Schema. Das Kampfsystem ist immer noch sehr simpel. Anfänger können durch unkoordinierte Angriffe stets einen schnellen Siege einfahren, während Profis auf dem höchsten der fünf Schwierigkeitsgrade die Tastenkombinationen für Spezialangriffe auswendig lernen müssen. Will man Kommandos schnell eingeben, wobei auch die Richtung wichtig ist, sollte das Steuerkreuz des PS3-Pads bevorzugt werden, das dem Xbox 360-Pendant überlegen ist. Mit den Analog-Sticks lassen sich Fatalities und Spezialangriffe oft nicht schnell genug ausführen. Im Gegensatz zur Konkurrenz wirken die Kämpfe trotz leichter Verbesserungen immer noch zu undynamisch und wenig flüssig. Neu hinzugekommen ist der Rage-Modus. Im Laufe der Kämpfe füllt sich eine spezielle Anzeige und ist diese voll, kann man auf Knopfdruck besonders starke Angriffe ausführen und ist nahezu unbesiegbar. Da man die gefüllte Anzeige in den Zwei-Runden-Kämpfen nach einem K.O. mitnehmen kann, gilt es diesen Vorteil taktisch klug einzusetzen.

    Mortal Kombat vs. DC Universe Mortal Kombat vs. DC Universe Greift man sich einen Gegner, kann man in den Nahkampf gehen und in einer Art Reaktionsspiel möglichst schnell die richtigen Tasten drücken. Dabei kann man seinen Feind verprügeln oder Angriffe kontern. Ähnliches gilt für die Free-Fall-Sequenzen, in denen man auf eine andere Ebene der Arena fällt und sich währenddessen mit seinem Kontrahenten weiter beharkt. Die Test Your Might-Funktion hat es ebenfalls ins Spiel geschafft. Während man einen Gegner durch mehrere Wände rammt, muss man wie wild auf das Gamepad einkloppen. Die Arenen sind leider ziemlich langweilig ausgefallen. Zwar kämpft man sich durch die Straßen von Gotham City oder Metropolis sowie durch diverse Schauplätze im Earthrealm und Netherrealm, doch in den 14 Arenen gibt es kaum interaktiven Elemente, außer, dass man auf einer weiteren Ebene kämpfen kann.

  • Mortal Kombat vs. DC Universe
    Mortal Kombat vs. DC Universe
    Developer
    Midway Games
    Release
    21.11.2008

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Mortal Kombat vs. DC Universe
Mortal Kombat vs. DC Universe im Gamezone-Test
Ein bekannt kurzweiliges Prügelspiel, welches nun aber auf die Fatalities verzichten muss.
http://www.gamezone.de/Mortal-Kombat-vs-DC-Universe-Spiel-23787/Tests/Mortal-Kombat-vs-DC-Universe-im-Gamezone-Test-992034/
04.12.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/sadfasfasf_120531152106.jpg
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