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  • MotoGP 10/11 im Gamezone-Test

    MotoGP kann sich immer noch nicht wirklich entscheiden, ob es nun Simulation oder doch ein Arcaderacer sein will.

    Ein Gameplay, das sich nicht entscheiden kann, ob es nun Arcarde oder Simulation sein will, eine Optik, die zwar schön gezeichnete Motorräder bietet, unterm Strich trotzdem viel zu altbacken daherkommt und ein Umfang, der zwar von der Größe überzeugen, aber in punkto Präsentation kaum mehr mit aktuellen Standards mithalten kann. So lautete das Fazit zu MotoGP 09/10. Knapp 12 Monate später erscheint nun der Nachfolger und natürlich soll dieser alles besser machen, zumindest wenn man den Aussagen des Publishers glauben darf. Doch wie es immer so ist, versprochen wird viel, gehalten leider meist nur sehr wenig...

    Das authentischste MotoGP?

    Das Horrorszenario eines jeden Testers: Du legst die DVD / BluRay in die Konsole, freust dich auf das Spiel, platzierst Block und Bleistift neben dir, um möglichst viele Notizen bezüglich der Neuerungen, welche du schließlich erwartest, festzuhalten und musst nach der ersten Testsession nüchtern feststellen, dass sich das Blatt Papier kaum mit etwas Sinnvollem füllen will.

    MotoGP 10/11 MotoGP 10/11 MotoGP 10/11 bietet genau dieses Szenario, diese Erfahrung nichts "Neues" zu finden, dafür aber ständig "Altes" zu sehen. Ständig "Altes" zu sehen - der Franzose nennt das ja auch Déjà vu. Und diese Déjà vus hat man beim aktuellen Ableger der Motorradsimulation praktisch immer. Beginnend beim Gameplay, weiter über den Umfang bis hin zur Technik - alles sieht schon sehr nach dem mittlerweile 12 Monate alten Vorgänger aus und fühlt sich vor allem auch genau so an. So kämpft ihr nach wie vor mit einem teilweise etwas unausgewogenen Gameplay und flucht über eine Steuerung, die zwar durchaus exakte Kurvenfahrten zulässt, sich über weite Strecken aber immer noch viel zu sensibel gibt. Ausflüge ins Kiesbett bleiben auch 2011 an der Tagesordnung, zumindest dann, wenn man die einzige wirkliche Neuerung von MotoGP 10/11 bezüglich des Gameplays ignorieren sollte. "Customisable Player Assist" nennt der Publisher dieses neue Feature. Die Entwickler bedienten sich hierbei an einer bei Autorennen mittlerweile gängigen Praxis: Zuschaltbare Fahrhilfen. Bremsen, Traktionskontrolle, Reifenabnutzung oder Schaltung, fast alles kann, wenn gewünscht, von der CPU übernommen werden, ihr braucht dann nur noch zu lenken und entsprechend die Beschleunigungstaste zu betätigen. Gerade für Neueinsteiger macht das Ganze dann auch enorm viel Sinn. Schritt für Schritt kann man sich so dem sehr sensiblen Gerät Motorrad innerhalb von MotoGP 10/11 nähern und das Frustpotential, welches der Vorgänger gerade in Bezug auf das Gameplay hatte, kann damit natürlich deutlich abgemildert werden. Abgemildert werden übrigens nun auch Stürze oder das Verlassen der Strecke mit dem damit verbundenen Zeitverlust. Wie bereits ebenfalls aus diversen anderen Racern bekannt, gibt es nun auch bei Capcoms Motorradsimulation eine Rückspulfunktion. Einfach die Sofortwiederholung aufgerufen, auf 2. Chance geklickt und schon kann man versuchen die Kurve besser zu durchfahren, ein Überholmanöver klüger auszuführen oder einfach einen Fahrfehler vergessen zu machen.

    MotoGP 10/11 MotoGP 10/11 Und sonst? Immer noch macht es keinen Unterschied, ob es regnet oder nicht, denn das Fahrverhalten der Maschinen ändert sich dadurch überhaupt nicht. Immer noch sind die Wettereffekte nicht dynamisch, d. h. Regen bleibt Regen, Sonnenschein eben Sonnenschein. Und immer noch nervt die CPU-gesteuerte Konkurrenz. Zum einen weil selbige sich nach wie vor fast ausschließlich auf der Ideallinie tummelt, zum anderen weil sie selbst im untersten Schwierigkeitsgrad nahezu perfektes Motorradfahren praktiziert, also kaum Fehler macht. Trotzdem kann man auch feststellen, dass es hier wohl Änderungen am Code gegeben haben muss, denn gerade bei Überholmanövern verlassen die KI-Gegner nun auch mal die Ideallinie, d. h. von euch nicht verschuldete Auffahrunfälle gehören damit zwar nicht der Vergangenheit an, kommen aber deutlich seltener vor.

    MotoGP 10/11 MotoGP 10/11 Ist der Titel nun der authentischste Ableger der Reihe, wie es uns Capcom verspricht? Ganz klar nein. Zu marginal sind die Unterschiede zum Vorgänger, zu unverändert das Spielgefühl und zu viele der bereits vor einem Jahr bemängelten Unzulänglichkeiten sind immer noch enthalten. Trotzdem hat MotoGP 10/11 bezüglich des Gameplays auch seine Stärken, diese liegen aber vor allem am leichteren Zugang, ganz sicher nicht aber an der besseren Authentizität.

  • MotoGP 10/11
    MotoGP 10/11
    Publisher
    Capcom
    Developer
    Monumental Games
    Release
    18.03.2011

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MotoGP 10/11
MotoGP 10/11 im Gamezone-Test
MotoGP kann sich immer noch nicht wirklich entscheiden, ob es nun Simulation oder doch ein Arcaderacer sein will.
http://www.gamezone.de/MotoGP-10-11-Spiel-23843/Tests/MotoGP-10-11-im-Gamezone-Test-993209/
21.03.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/03/PhillipIsland_Sunny_MotoGP_009_120614155603.jpg
tests