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  • MotoGP 3: Ultimate Racing Technology im Gamezone-Test

    Mit dem dritten Teil der Serie bringt THQ definitiv das bessere der beiden MotoGP´s auf den Markt.

    Keine Angst, in diesem Review erzähle ich euch nicht wie unterschiedlich das Fahrverhalten von Motorrädern im Vergleich mit den vierrädrigen Autos ist. Ich erzähle euch ebenfalls nicht, das es genau das ist was den Reiz des zweirädrigen Sports ausmacht, der dem Fahrer viel weniger Spielraum lässt als seinen Kollegen die nicht umkippen können. Stattdessen erzähle ich euch was das Besondere am neuen Moto GP URT aus dem Hause THQ ist, denn es gab eine mehr als prächtige Erweiterung für die Serie, die sie deutlich über das hinaushebt was uns die Konkurrenz bieten kann.

    Ultimate Racing Technology

    Geklonte Boxenluder mit Schirm Geklonte Boxenluder mit Schirm Doch vorher weise ich euch, wie in fast jedem MotoGP-Review, darauf hin, dass ihr dieses Spiel mit dem Untertitel "Ultimate Racing Technology" keinesfalls mit gleichnamigen Titel von Namco verwechseln dürft, welches inzwischen schon beim Teil 4 der Serie angelangt ist. Mit "Moto GP 3 URT" haltet ihr also den aktuellsten Teil der MotoGP-Reihe aus dem Hause THQ in Händen, der uns, wie weiter oben schon geschrieben, mit einem völlig neuem zusätzlichem Spielmodi überrascht. Denn neben der bekannten MotoGP-Meisterschaft gibt es neuerdings auch eine Extreme-Meisterschaft in drei verschiedenen Leistungsklassen, nämlich 600ccm , 1000ccm und 1200ccm. Das Besondere an dieser Spielvariante sind nicht nur die drei verschiedenen Klassen, sondern vor allen Dingen die neuen Strecken, die fernab der bekannten Pisten liegen. Denn statt auf den bekannten Rennstrecken der MotoGP-Meisterschaft unsere Runden zu drehen, dürfen wir im Extreme-Mode über deutsche Atobahnen fetzen, die Hochhausschluchten von Tokio unsicher machen oder in den Alpen unseren Gummi auf dem Asphalt zurücklassen. Das beschert uns natürlich einen Grad an Abwechslung den uns kein MotoGP beider Lager bisher bieten konnten. Doch auch auf der offiziellen Seite wurde nichts vergessen, die komplette MotoGP Saison 2004 ist im Spiel enthalten und kann nachgespielt werden. Alle Strecken, alle Fahrer und natürlich alle Motorräder sind mit von der Partie, um auf dem virtuellen Asphalt unseren realen Vorbildern nacheifern zu können. Als netten Bonus gibt es als Belohnung für das Erreichen des ersten Platzes auf einer beliebigen Strecke einen Zusammenschnitt des echten Rennens der Saison 2004. Während der Meisterschaft baut man sich so ein Videoarchiv aller Rennen der Saison 2004 auf, auf das man jederzeit zugreifen kann.

    Schlechtes Wetter, schlechte Sicht. Schlechtes Wetter, schlechte Sicht. Klar, dass man nach wie vor auch viel an dem Motorrad selbst herumschrauben und tunen kann. Vom Radabstand bis zur Federung, alles ist einstellbar um sich das optimale Bike zusammenzuschustern. Dabei hat sich vom Prinzip her beim MotoGP-Mode nicht viel getan, nach wie vor wollen die besseren Motorräder durch entsprechende Leistung freigeschaltet werden und die eingeheimsten Fahrerpunkte können wir auf die Fähigkeiten unseres Piloten verteilen. Neu ist, dass es nun auch Motorräder zu kaufen gibt, diese Funktion hat man sich für den Extreme-Mode einfallen lassen. Da man für die Rennen mit barer Münze entlohn wird war es wohl naheliegend auch gleich einen richtigen Motorrad-Shop ins Spiel einzubauen. Dort gibt es dann die extra für den Extreme-Mode reservierten Bikes zu kaufen, je besser desto teurer natürlich.

    Als Belohnung gibts echte Videos Als Belohnung gibts echte Videos Die Steuerung der Motorräder hängt stark vom gewählten Schwierigkeitsgrad ab, wovon es vier Stück zwischen Anfänger und Legende zur Auswahl gibt, da sie sich direkt auf das Fahrverhalten auswirken. So muss man sich im Anfänger-Mode schon besonders anstrengen übermotorisierte Sportgerät ausbrechen oder die Räder blockieren zu lassen, wohingegen das bereits im Profi-Mode zum guten Ton gehört. Denn die Steuerung benutzt die beiden Schultertasten des Xbox-Pads nicht etwa zum Gasgeben und Bremse, sondern nur für die Bremsen. Auf der rechten Schulter liegt die Vorder- und auf der linken Schulter die Hinterradbremse. So ist es möglich nicht nur ganz besonders gefühlvoll zu bremsen sondern auch das Gewicht wie gewünscht zu verlagern. Trotzdem gibt es für die Einsteiger oder Gelegenheitsspieler auch noch eine Bremstaste, nämlich die X, welche beide Bremsen gleichzeitig zieht. Gas gegeben wird logischerweise mit der A-Taste. So kann man also auch ganz ohne die Schultern sein Bike recht zügig über den Asphalt bugsieren, richtige Bestzeiten freilich fährt man nur ein wenn man auch alle Funktionen der Steuerung benutzt.

    Bisschen Hui und bisschen Pfui

    Informativer Überflug Informativer Überflug Grafisch ist Moto GP 3 URT wirklich ein zweischneidiges Schwert, denn es gibt viel Positives ebenso zu berichten wie nicht so Hervorragendes. Sehr schön gelungen sind auf alle Fälle die Animationen der Fahrer und ihrer Motorräder. Egal ob man sich in die Kurve legt oder das Gewicht verlagert, von einem Mitstreiter angerempelt wird oder auf dem Kies einen Überschlag macht, immer gibt es eine passende und recht lebensecht wirkende Animation unseres Sportlers dazu. Auch wird er nie müde böse Zeichen zu geben wenn er berührt wird oder auch mal nach hinten zu schauen wenn sich ihm jemand nähert. Schade, dass das Motorrad selbst, welches mit vielen Polygonen versehen erstaunlich viele Details auch bietet, nicht wirklich echt aussieht. Denn weder gibt es einen Chromglanz auf irgendwelchen Metallteilen, noch sieht die Lackierung wirklich wie Lack aus. Umso gelungener demgegenüber sind die gebotenen Kameraperspektiven, die neben den verschieden weit entfernten Verfolgerperspektiven auch zwei Sichten über das Visier hinweg anbieten sowie eine direkt vom vorderen Kotflügel aus. Unterstützt werden sie von der Action-Kamera, welche sich beispielsweise bei einem Sturz einschaltet und wie eine frei fliegende TV-Kamera umgesetzt wurde.

    So richtig zu Geltung kommt das alles aber eigentlich erst bei den neuen Extreme-Strecken, die deutlich farbenfroher und abwechslungsreicher ausfielen als die GrandPrix-Pisten, die etwas an einer allgemeinen Detailarmut leiden, wohingegen die Extreme-Strecken viel gefälliger aussehen.

    Säg mir die Gehörgänge frei!

    Eine der neuen Extreme-Strecken Eine der neuen Extreme-Strecken Die gebotene Soundkulisse wartet hauptsächlich mit den unterschiedlichen Motorensounds auf, welche immer schön knackig und manchmal auch etwas sägend klingen. Die zugehörigen Abrollgeräusche hätten im höheren Geschwindigkeitsbereich ruhig etwas lauter ausfallen dürfen, dafür fliegen uns bei einem Sturz auch schön brav die Steine um die Ohren. Die Musikauswahl, denn auch während der Rennen erschallt diese, ist sehr rockig ausgefallen. Wem das nicht gefällt, der kann auch seine auf der Xbox gespeicherten Musikstücke verwenden.

    Gentlemens, start your engines!

    Bis zu 16 Fahrer online Bis zu 16 Fahrer online Wirklich herrlich zu sehen wie viel Mühe man sich bei dem Multiplayer-Part von Moto GP 3 URT gegeben hat. Er erlaubt uns entweder per Splitscreen mit maximal vier Spielern auf die Piste zu gehen, oder per System-Link oder Xbox Live sogar Rennen mit max. 16 Fahrern gleichzeitig auszutragen. Das ist per System-Link keinerlei Problem, per XBL aber benötigt man schon eine entsprechende Anbindung um auch ein Spiel für 16 Zocker hosten zu können. Dabei müssen die ganzen 16 Spieler aber nicht am Rennen teilnehmen, denn es gibt auch eine Spektator-Funktion, also die Möglichkeit einem laufendem rennen zuzusehen. Das ist besonders praktisch wenn man sich per XBL in die Lobby eines Spiels begeben hat welches noch läuft. Einfach den Spektator-Mode aufgerufen und schon kann man die Konkurrenz bei ihren Treiben beobachten. Doch auch für online ausgetragene Meisterschaften, an die man ebenfalls gedacht hat, ist diese Funktion hervorragend geeignet. Sogar an so Kleinigkeiten wie der Möglichkeit ein Spiel nur für Zocker einer bestimmten Sprache zu reservieren, hat man gedacht. Das so nebenbei auch alles einwandfrei funktioniert muss man seit gewissen EA-Ausrutschern ebenfalls positiv anmerken.

    MotoGP 3: Ultimate Racing Technology (XB)

    Singleplayer
    9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    10/10
    Gameplay
    10/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Der neue Extreme-Mode
    die vielen Pisten
    Fahrer und Motorräder
    die gelungene Steuerung eignet sich für Anfänger wie für Profis
    der XBL-Mode
    die freischaltbaren Videos aus der Saison 2004
    Mitunter etwas detailarme Grafik
  • Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Cars Release: Cars THQ , Rainbow Studios
    Cover Packshot von Flat Out 2 Release: Flat Out 2 Eidos , Bugbear Entertainment
    Cover Packshot von World Racing Release: World Racing Synetic
    Cover Packshot von Ford Street Racing Release: Ford Street Racing Empire Interactive , Razorworks
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990425
MotoGP 3: Ultimate Racing Technology
MotoGP 3: Ultimate Racing Technology im Gamezone-Test
Mit dem dritten Teil der Serie bringt THQ definitiv das bessere der beiden MotoGP´s auf den Markt.
http://www.gamezone.de/MotoGP-3-Ultimate-Racing-Technology-Spiel-23847/Tests/MotoGP-3-Ultimate-Racing-Technology-im-Gamezone-Test-990425/
06.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/08/TV2005080411222400.jpg
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