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  • MotoGP 4: Ernsthafte Simulation für Videospiel-Biker - Leser-Test von sinfortuna

    MotoGP 4: Ernsthafte Simulation für Videospiel-Biker - Leser-Test von sinfortuna Die bekannteste Motorrad-Rennspielreihe der letzten Jahre stellt ganz sicher "Moto GP dar". Irgendwie konnten sich niemals auch nur ansatzweise so viele Spieler/innen für solche Raserspiele begeistern wie bei den Pendants auf vier Rädern. Außerdem haben gerade Motorradspiele sehr oft mit der Steuerung zu kämpfen, die leider fast immer sehr haklig, hektisch oder generell ungenau ausfällt. Darüber hinaus können wir fast blind davon ausgehen, dass der Schwierigkeitsgrad ziemlich hoch ist, unter anderem auch wegen der oftmals hypersensiblen Steuerung und zudem den zu starken CPU-Fahrern. Nicht selten wird es auch richtig unfair, so zumindest meine Erfahrung. Mittlerweile sind wir beim vierten Teil der anfangs erwähnten Serie angelangt, an der sich Namco offensichtlich dumm und dämlich verdient hat. Und tatsächlich, auch "Moto GP 4" für die Playstation 2 weist einen Schwierigkeitsgrad auf, der den Profi anspricht, "nur" fortgeschrittene Spieler (so wie ich) werden ordentlich Probleme bekommen, Neulinge haben auf jeden Fall überhaupt keine Chance, egal wie viele Fahrhilfen hinzugeschaltet werden. Wen das nicht abschreckt, der bekommt immerhin ein sehr realistisches und anspruchsvolles Rennspiel geboten, bei dem auch vier Interessierte gleichzeitig an einer Konsole um die Wette rasen dürfen, verbindet Ihr zwei PS 2 mit einem Link-Kabel dürfen sogar bis zu acht an den Start gehen, eine Onlineunterstützung gibt es allerdings nicht. Schade eigentlich. Erfreulich ist aber hingegen, dass CPU-Fahrer mit am Start sind, sollten wir lediglich zu zweit am Rennen teilnehmen, das ist bei vielen Rennspielen im Mehrspielermodus nämlich nicht der Fall.

    Wer die Vorgänger kennt, wird sicherlich monieren, dass sich die Neuerungen in diesem vierten Teil in Grenzen halten, der zwei Jahre nach dem Vorgänger erschien, besonders viel wollten die Entwickler von Namco anscheinend nicht riskieren. Immerhin sind nun die 125er und 250er mit dabei, was den Einstieg deutlich erleichtert und die Abschreckung nun bei "Moto GP 4" daher nicht mehr ganz so stark ist wie früher. Eine integrierte Fahrschule gestaltet das Ganze zudem etwas freundlicher, nun werden wir also behutsam in die wirklich schwierige Materie eingeführt. Wer besonders viel Wert auf Realismus und zugleich möglichst schnelle Rundenzeiten legt, begibt sich in den Simulationsmodus, in welchem wir zusätzlichen Einfluss auf die Gewichtsverlagerung und die Kontrolle über Bremsen an Vorder- und Hinterrad übernehmen. Dass dies nicht gerade leicht ist, versteht sich quasi von selbst, belohnt wird man dann aber im Erfolgsfall durch schnelle Rundenzeiten. Das Wetter bleibt auch nicht immer gleich und erschwert uns das Ganze zudem, da wir im Regen verständlicherweise noch weniger Bodenhaftung auf dem glitschigen Asphalt haben als ohnehin schon. Na sauber.

    Der Schwerpunkt liegt schließlich bei der Karriere, in der wir nach und nach in den unterschiedlichen Rennklassen an den Start gehen und das volle Programm inklusive Einbau neuer Teile, Testfahrten, Qualifikations- und natürlich den Hauptrennen absolvieren. Wem das noch nicht reicht, alle Profis dürfe sich nun angesprochen fühlen, der verausgabt sich in den speziellen Herausforderungen, die unterschiedliche Ziele wie das Aufstellen einer Rekordzeit, Überholen des CPU-Gegners innerhalb einer vorgegebenen Zeit usw. Haben wir Erfolg, erhalten wir Punkte, die dann in neue Motorräder, aber auch Rennstrecken und Fahrer investiert werden dürfen. Alles in allem freuen wir uns über einen großen Umfang und den hohen Anspruch sowie das hohe Maß an Realismus, aber die manchmal übertrieben knackigen Anforderungen und wenigen Neuerungen gefallen weniger. Gut gelungen ist die Steuerung der Motorräder, die uns eigentlich nie im Stich lässt, die Kameraführung hingegen macht es uns ab und zu nicht leicht, eine Egoansicht beziehungsweise Cockpitansicht gibt es leider nicht mehr, sie musste der Helmkamera weichen, die mich aber nicht glücklich machte, so dass ich auf die unspektakulärere aber übersichtlichere Ansicht von hinten (leicht nach oben versetzt) zurückgreifen musste. Schön ist wiederum, dass das Fahrerfeld angenehm groß ist, knapp 20 Motorräder sind immer am Start, so dass das Kämpfen nach vorne wirklich motivierend ausfallen kann. Sofern wir angesichts schwierigen Aufgaben nicht zu sehr frustriert sind, versteht sich.

  • MotoGP 4
    MotoGP 4
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    01.06.2005
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MotoGP 4
MotoGP 4: Ernsthafte Simulation für Videospiel-Biker - Leser-Test von sinfortuna
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08.04.2008
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