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  • Mr. Moskeeto: Böser Mückenstich - Leser-Test von pineline

    Mr. Moskeeto: Böser Mückenstich - Leser-Test von pineline Ein ganz sicher nicht gerade alltägliches, ja eigentlich ziemlich abgedrehtes Videospiel stellt "Mr. Moskeeto" für die Sony Playstation 2 dar. Was Eidos hier im Jahr 2002 auf den Markt brachte, ist auf jeden Fall als innovativ zu bezeichnen und hat allein aufgrund der erfrischend etwas anderen Spielidee eine besondere Beachtung verdient. Schade ist lediglich, dass nur Solisten hier auf ihre Kosten kommen, da ein Mehrspielerspaß keine Berücksichtigung fand. Vom Genre her würde ich diesen Titel am Ehesten als Geschicklichkeitsspiel bezeichnen, von mir aus auch noch als Actionspiel, hundertprozentig festlegen möchte ich mich in dieser Hinsicht ausnahmsweise einmal nicht. Wie am Titel dieses ungewöhnlichen PS2-Spiels zu erkennen sein dürfte, spielt das Leben beziehungsweise der Alltag einer Mücke die Hauptrolle und tatsächlich sind wir es, die als kleiner Blutsauger uns in dieses merkwürdige Abenteuer stürzen dürfen. Zum Glück ist die Spielidee nicht das Einzige, was positiv zu erwähnen ist, auch im Hinblick auf die Präsentation durch Grafik und Sound sowie die Spieltechnik gibt es Erfreuliches zu berichten, nicht zu vergessen den enthaltenen Spielwitz beziehungsweise Humor, den dieses Videospiel zweifellos vorzuweisen hat. Einen ziemlich dicken Negativpunkt gibt es aber dennoch: das gesamte Abenteuer ist einfach viel zu kurz ausgefallen, das ist natürlich sehr schade.

    Als ewig durstiger Moskito verbringen wir unser Leben die meiste Zeit über im Hause der mehrköpfigen Familie Yamada, die somit quasi unsere Opfer darstellen, da sie natürlich als Nahrungsquelle dienen. Speziell Vater, Mutter und Tochter sind es, auf die wir mehr als nur ein Auge geworfen haben und in über zehn Spielabschnitten terrorisieren. In diesem Abenteuer lernen wir selbstverständlich sämtliche Zimmer kennen, so dass wir in der Folgezeit durch Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Küche und so weiter umherfliegen und dabei immer auf der Jagd nach Blut sind. Sobald wir einen unbedeckten Körperteil entdecken, jagen wir drauflos und stechen zu, allerdings müssen wir angesichts der zahlreichen Gefahren und auch Fallen, die uns als Moskito gestellt werden, höllisch aufpassen. Denn natürlich erregen wir schon nach sehr kurzer Zeit die Aufmerksamkeit der immer genervter werdenden Familie, die uns im weiteren Verlauf nach dem Leben trachten. Doch sind wir als Mücke augenscheinlich nicht auf den Kopf gefallen und starten so manch ein pfiffiges Ablenkungsmanöver, knipsen beispielsweise das Licht aus oder drehen die Stereoanlage auf, damit wir unbemerkter zuschlagen oder besser gesagt zustechen können. Für zusätzliche Motivation sorgen die vielen versteckten Herzchen, die (je 50 Stück) einen zusätzlichen Lebenspunkt verkörpern. Die Unterstützung durch das Rumble-Pak sorgt schließlich für eine noch authentisch wirkendere Atmosphäre.

    Ist ein Ziel in Aussicht, wird der entsprechende Bereich markiert und wir sausen sofort drauf los, vorausgesetzt natürlich, dass die Situation gerade günstig ist. Nach der "Landung" vollführen wir unsere Stechattacke per Tastendruck und fangen an durch vorsichtiges Kreisen des Analogsticks zu saugen. Ein spezieller Balken zeigt uns an, wie risikoreich unsere derzeitige Situation aus, sied im Zweifelsfall also nicht zu gierig und brecht den Vorgang ab, um noch rechtzeitig zu verschwinden, bevor es zu spät ist. Sind wir beim Saugen zu schnell oder zu langsam, werden wir bemerkt und es herrscht verständlicherweise akute Lebensgefahr. Doch nut nur beim Saugen herrscht tödliche Gefahr, auch beim eher "harmlosen" Umherfliegen müssen wir auf fiese Fallen aufpassen, so zum Beispiel Insektenspray oder Wasserstrahler. Sehr innovativ wird das Ganze dadurch, dass wir aktiv daran beteiligt sind, ob und für wie lange das jeweilige Opfer sich entspannt, maßgeblich sind hierbei neuralgische Punkte an bestimmten Körperstellen, die i Großen und Ganzen sogar einer Akupunktur nahe kommen. Im Erfolgsfall entspannt sich das Opfer dann wieder deutlich und beachtet uns eine längere Zeit gar nicht, insofern kommt tatsächlich eine taktische Variante mit ins Spiel, was ich natürlich gut fand. Trotz des eigentlich doch sehr simplen Spielprinzips ist das Ganze somit interessant, unterhaltsam und spannend. Leider sind sämtliche Level innerhalb (sehr) weniger Stunden durchgespielt.

  • Mr. Moskeeto
    Mr. Moskeeto
    Publisher
    Sony
    Developer
    Fresh Games
    Release
    28.03.2002
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Mr. Moskeeto
Mr. Moskeeto: Böser Mückenstich - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Mr-Moskeeto-Spiel-23946/Lesertests/Mr-Moskeeto-Boeser-Mueckenstich-Leser-Test-von-pineline-1004195/
12.05.2006
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