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  • Mystery Case Files: Millionheir im Gamezone-Test

    Dank der gelungenen Optik und den knackigen Rätseln macht der Titel richtig Spaß.

    Inzwischen ist es verdammt schwer geworden auf Nintendos Handheld spielerisch die Spreu vom Weizen zu trennen. Zahlreiche Spiele erreichen jeden Monat die Regale der Geschäfte und stellen die Spielerschaft vor die große Wahl. Dabei ist oft sehr schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Um hier vielleicht ein wenig Abhilfe zu schaffen, greifen wir einfach mal vor und raten schon in der Test-Einleitung, dass es sich auf jeden Fall lohnt "Mystery Case Files: MillionHeir" mit nach Hause zu nehmen. Warum das so ist, haben wir für euch ermittelt.

    Ach du Schreck, der reiche Alte ist weg

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Reichen Menschen haben es richtig schwer; So auch der nette und superreiche Max $. Mammon, denn er wird vermisst. Eine windige Ratte hat den Millionär entführt und die Hinterbliebenen sind total ratlos. Na ja fast, denn zum Glück besinnen sich die Guten noch auf euch und beauftragen euch, den verschwundenen reichen Herren wiederzufinden. Glücklicherweise habt ihr kurz vor dem Verschwinden von Mr. Mammon die Gelegenheit gehabt ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Auch hat der freundliche alte Mann euch sein Arbeitszimmer gezeigt, so dass ihr euch von dort aus auf den Weg machen könnt.

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Ganz in bester Sherlock Holmes oder auch Miss Marple Manier müsst ihr euch nun um Hinweise, Indizien, Beweise, Gegenstände und Rätsellösungen kümmern, die euch dem Wiederauftauchen des Herrn Mammon näher bringen. Dabei spielen nicht nur Örtlichkeiten eine Rolle, die ihr genauestens untersuchen müsst - nein, ich müsst auch verschiedene Personen ausfindig machen, die in Zusammenhang mit dem Millionär gebracht werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es der Gärtner ist, die Mitarbeiter oder aber ein Showgirl oder ein Wissenschaftler. Alle Beteiligten können durchaus ihren Beitrag leisten, das Verschwinden von Max ein bisschen mehr aufzuklären.

    Sherlock Holmes für Einsteiger & Fortgeschrittene

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Wie es sich für einen interessanten und spannenden Vermisstenfall gehört, hat es euch der Entführer nicht einfach gemacht. Zahlreiche Hinweise verteilen sich an zig verschiedenen Orten, die ihr besuchen und vor allem untersuchen müsst. Dabei geht es darum in verschiedenen Räumen bestimmte, vorgegebene Gegenstände ausfindig zu machen. So beginnt euer Auftrag im Arbeitszimmer von Mr. Mammon und ihr sollt z.T. scheinbar belanglose Gegenstände zusammentragen. Dabei handelt es sich u.a. um einfache Dinge wie eine Glühbirne, eine Fischgräte oder eben eine Dokumentenmappe. Habt ihr die jeweiligen Objekte dingfest gemacht, ergeben sie ein potentielles Ganzes.

    Suchen, Finden & ein bisschen Kreuzworträtsel

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Zu Beginn eurer Ermittlungen lassen sich die benötigtem Items noch recht leicht finden. Wie bereits erwähnt, müssen pro Areal eine bestimmte Anzahl an Gegenständen zusammengetragen werden. Danach folgt ein finales Rätsel, das euch dann den Weg zur Befragung einer verdächtigen Person freigibt. Bei diesen Rätseln haben sich die Macher wohl ein Kreuzworträtselheft als Vorbild genommen, denn Puzzle, Verschieberätsel und dergleichen mehr verlangen eure Kombinationsgabe. Habt ihr diese sozusagen Levelrätsel erfolgreich erledigt, brechen die Gesuchten Personen, die zur Aufklärung des Verbrechens beitragen sollen, ihr Schweigen. Dabei erfahrt ihr mehr oder weniger brauchbare Details, die euch dann für den nächsten Abschnitt mitgegeben werden. Dabei werdet ihr feststellen, dass jeder neu gewonnene Abschnitt, den ihr dann wiederum untersuchen müsst, einen Tick schwerer ist als der vorangegangene Bereich. Zwar ändert sich das Prozedere nicht, sprich das Suchen und Finden von definierten Gegenständen, aber die Herausforderung wächst, denn die Objekte sind teilweise verdammt tricky versteckt. Gute Augen - dies sei am Rande bemerkt - sind ein gutes Hilfsmittel. Sollten sie euch doch einmal den Dienst versagen, bleibt immer noch die Hilfeoption - wenn auch auf eine bestimmte Anzahl reduziert, mit der ihr euch schwer zu findenden Sachen um ein vielfaches leichter zuwenden könnt.

    Neben der Hilfeoption habt ihr natürlich auch Hilfsmittel, welche euch die Ermittlungen im Entführungsfall erleichtern sollen. Da manche Gegenstände super gut versteckt sind, braucht es selbstverständlich Spezialgerät, mit dem ihr auf jeden Fall fündig werdet. Angefangen bei der Taschenlampe - immer hübsch auf die Batterie achten, bis hin zum mobilen Röntgengerät, habt ihr alles dabei, was ein guter Detektiv braucht. Passende Einführungen bzw. Erklärungen bei Erhalt der jeweiligen Geräte - welche ihr nach und nach im Spiel erlangt - machen das Handhaben super einfach.

    Stilles Point'n Click im Buchformat

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Wer sich auf die Suche nach dem guten Max $. Mammon macht, sollte nicht nur Freude am Ermitteln mitbringen, auch das Lesen steht an oberster Stelle. Ton- bzw. Sprachausgabe dürft ihr - man kann schon fast sagen "mal wieder" - nicht erwarten. Dafür gut gemachte Texte - in deutscher Sprache gehalten (wahlweise stehen auch weitere Sprachen wie Englisch oder Französisch zur Verfügung) - die gelesen werden sollten, denn hier verbergen sich u.a. wichtige Details, die zur Auffindung der vermissten Person dienen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Dialoge mit Verdächtigen und natürlich erfolgen auch die Aufgabenstellungen in schriftlicher Form. Ebenfalls bekommt ihr die Gegenstände, die ihr finden müsst, in Listenform präsentiert, so dass ihr zu keiner Zeit um das Lesen herum kommt. Hier kann man gegebenenfalls die Wortwahl bzw. partiell auch die Gegenstände kritisieren, die - zumindest für jünger Spieler - für Unverständnis sorgen könnten. Es ist heute doch eher selten, dass Worte wie "gemach" oder das Messgerät "Sextant" im täglichen Sprachgebrauch ihre Anwendung finden. Erwähnt werden sollte auch noch, dass eine etwas altertümlich anmutende Musik sowie bestimmte Effektsounds - z.B. beim Auffinden der Objekte - die einzigen Laute sind, die ihr zu hören bekommt.

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Neben dem Lesen, Suchen und Finden ist der Touchpen euer bester Freund. Point'n Click heißt das Zauberwort, denn das gesamte Abenteuer präsentiert sich in selbigem Outfit. Beinahe schon klassisch, wie man es vom PC her kennt, klickt ihr euch durch die verschiedenen Bereiche - bzw. "toucht" ihr euch durch die einzelnen Orte und Räume - und findet die Hinweise, ebenfalls durch Berühren mit dem Touchpen. Auch die Rätseleinlagen werden mit dem Tochpen erledigt. Während eurer Ermittlungen bekommt ihr grundsätzlich auf dem oberen Bildschirm den kompletten Raum bzw. Abschnitt zu sehen, den ihr absuchen müsst und auf dem unteren Bildschirm führt ihr in größerer, detaillierterer Ansicht die Ermittlungen durch.

    Mystery Case Files: Millionheir Mystery Case Files: Millionheir Generell erscheint das Spiel in einer sehr, sehr ordentlichen Aufmachung und krankt ganz sicher nicht am Detailgrad. Auch wenn viele Objekte sehr trickreich versteckt sind, könnt ihr diese gut finden. Viele kleine und große Gegenstände tummeln sich in den verschiedenen Arealen und lassen sich gut auseinander halten. Gehalten in gut gemachtem Comic-Look weiß der Titel in optischer Hinsicht zu gefallen. Auch die Menüführung ist über jede Kritik erhaben: Einfach, übersichtlich und logisch. Einzig die Speicherfunktion mag man vielleicht ankreiden, da die Speicherung immer nur nach komplett erledigten Abschnitten erfolgt. Und dass dies ärgerlich sein kann beweist sich, wenn ihr drei Abschnitte auf einmal untersuchen müsst, zwischen diesen aber nicht speichern könnt, weil sie von der Vorgabe her zusammenhängen. Dies kommt nicht nur einmal vor, sondern ist an der Tagesordnung im Verlauf des Spiels.

    Mystery Case Files: Millionheir (NDS)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    gut gemachte und sehr detailreiche Comic-Grafik mit witzigen Figuren
    gelungene Steuerung – die präzise und genau reagiert (ähnlich dem Point’n Click Verfahren)
    moderater und fair ansteigender Schwierigkeitsgrad
    Abwechslung bei den Level-Endrätseln (keine Wiederholungen)
    gut gemachte Dialoge mit vielen ausgefallenen Worten
    z.T. sehr veraltete Worte – die heute niemand mehr gebraucht (kann vor allem jüngere Spieler verwirren)
    Speichern ist nicht zu jeder Zeit möglich
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992109
Mystery Case Files: Millionheir
Mystery Case Files: Millionheir im Gamezone-Test
Dank der gelungenen Optik und den knackigen Rätseln macht der Titel richtig Spaß.
http://www.gamezone.de/Mystery-Case-Files-Millionheir-Spiel-24225/Tests/Mystery-Case-Files-Millionheir-im-Gamezone-Test-992109/
17.02.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/02/wrwrwerwe.jpg
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