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  • NBA JAM im Gamezone-Test

    Das Urgestein des Fun-Basketballs kehrte nun mit NBA Jam auf die Playstation 2 und auch der Xbox zurück. Acclaim schickt sich mal wieder an, den Thron zu besteigen und zeigt auch, wie der Hase in diesem Genre laufen soll.

    Rückkehr von Legenden

    Lange schon geistert die Serie auf diversen Konsolen herum doch oftmals mehr oder weniger nur als einfaches Update. Dieses Mal hat man sich nicht lumpen lassen und präsentiert ein rundum erneuertes Spiel, welches nicht nur mit einem aktuellen Kader und einer verbesserten Grafik den Käufer locken möchte.

    Doch was unterscheidet denn dieses Basketballspiel von vielen andern? Ganz einfach: Wer auf Action steht und gerne mal ein Auge bei den Regeln des Sports zudrückt, der wird bei NBA Jam durchaus richtig sein. Wie auch schon bei den Vorgängern bietet das Spiel ein Gameplay, bei dem man eigentlich nur mit Foules als Sieger aus der Arena gehen kann. Noch immer gilt es, den Ball in den Korb des Gegners zu werfen, somit erzieht man für das eigene Team Punkte. Je nachdem wie weit man vom Korb beim Wurf entfernt war, bekommt man auch Punkte. Normalerweise wird auf dem Spielfeld ein Halbkreis angezeigt. Innerhalb des Kreises gelten die Treffer als 2 Punkte und außerhalb wird der Punktezähler um 3 erhöht. Doch kann man auch noch durch eine Spezialtechnik noch mehr Punkte erhalten, dazu aber später mehr. Ansonsten scheint einzig allein ein Goaltending aus dem Regelwerk überlebt zu haben. Es gibt im Grunde keine Auslinien mehr, auch wenn das Spielfeld dennoch durch die Zuschauermenge oder ähnlichem begrenzt wird. Auch kein Schiri schaut darauf, ob man dem Gegner nicht ordnungsgemäß den Ball abgenommen hat. Einzig allein die tickende Uhr ist als letztes noch übrig geblieben, immer noch muss man innerhalb des Zeitlimits mehr Punkte als der Gegner erzielen.

    Befindet man sich nun also mit seinem Team auf dem Spielfeld, muss man sich auch gleich mal daran gewöhnen, dass nur drei Spieler pro Team vorhanden sind und nicht wie bei einem richtigen Basketballspiel 5. Hier bleibt man der Serie eindeutig treu, was aber auch nicht schlecht ist. Denn dadurch wird eindeutig auch gewährleistet, dass die Übersicht auf dem Spielfeld vorhanden ist. Denn bei dieser Action, die dort abgeht, kann es durchaus mal vorkommen, würde man schnell den Überblick verlieren. Mittels der Turbotaste kann man einen kurzen Sprint hinlegen und auch kräftiger bei der Ballabnahme hinlangen. Hier gilt ein einfaches Prinzip, möglichst schnell den Ball in den eigenen Besitz bekommen, egal ob man dafür den Gegner per Tastendruck zu Boden befördert oder einfach einen Steal macht. Hauptsache man ist selber an der Reihe und kann Punkten.

    Natürlich hat man auch all die Elemente, welche diese Serie so bekannt und erfolgreich gemacht haben, wieder mit dabei. So ist der eigene Spieler nach drei Treffern hintereinander und keinen Gegentreffer "On Fire" und hat somit wesentlich mehr Kräfte und ist schneller. Das sollte der Spieler geschickt ausnutzen, denn damit kann er unter anderen schneller und zielsicherer Punkten und auch besser dem Gegner wieder den Ball abnehmen. Auch in der Defensive hat man Vorteile und kann besser Blocken. Voraussetzung in diesem neuen Spiel ist aber leider auch ein gewissen Können in Sachen Blocken und Rebounds! Durch die etwas kompliziert gehaltene Tastenbelegung und einer recht ungenauen Steuerung der Basketballer landet der Wurf des Gegners leider oft genug ungewollt im eigenen Korb. Auch bei den Rebounds hat man oftmals das Problem, das man einfach an dem Ball vorbei springt. Somit erhält der Gegner recht schnell wieder den Ball und hat nochmals Chancen den Korb zu treffen. Leider wurde dadurch das Spiel unnötig noch schwerer gestaltet, wie es eigentlich jetzt schon ist. Denn sollte man sich alleine auf das Spielfeld wagen, bekommt man durchaus eine gewaltige Herausforderung geliefert. Nicht selten sieht man sich von dem Gegner überrumpelt und kann eigentlich fast nur zusehen, wie man jämmerlich verliert. Der Schwierigkeitsgrad ist verdammt hoch und nur wer sich perfekt in der Steuerung und in dem Gameplay auskennt, wird seine Chancen bekommen, auch mal erfolgreich zu sein. Natürlich kommt es hier ganz gelegen, das ist eigentlich die Höhe an der Sache, dass man den Schwierigkeitsgrad nicht einstellen kann. Man kann noch so viel in den Optionen herumsuchen, nirgends wird man einen entsprechenden Button finden.

    Hätte man das Problem mit dem unfairen Schwierigkeitsgrad ein wenig in den Griff bekommen, wäre ein wirklich gelungenes Spiel entstanden welches vor allem durch die Action und die Fouls, sowie den spektakulären Dunks hätte überzeugen können. Denn eben die Präsentation des gesamten Spieles ist einfach mehr als nur gelungen. Teamspiel inklusive unmöglicher Sprünge und Dunks, welche einfach nur gigantisch auf dem TV-Schirm aussehen, machen einen richtigen Leckerbissen aus dem Spiel. Die Animationen der Spieler sehen dabei trotz der unglaublichen Aktionen realistisch und sauber aus. Einfache Würfe werden schnell der Vergangenheit angehören denn der Spieler will die coolen Stunts sehen. Acclaim setze dem Ganzen noch die Krone auf, in dem man noch eine neue Aktion integriert hat. Sobald man einige Treffer gelandet, dem Gegner ein paar mal den Ball abgenommen und eine Anzeige komplett aufgefüllt hat, kann man einen "Hot-Spot" aktivieren. Dieser befindet sich an der 3er Line des Gegners. Nun muss man eigentlich nur noch mit dem Ball in diesem Kreis laufen und die Wurftaste drücken und schon vollführt der Basketballer einen Dunk, welchen man selbst in den kühnsten Träumen nicht zu Gesicht bekommt. Das Ganze wird noch mit spektakulären Kamerafahrten und einem eingefärbten Screen verschönert und hat zudem noch einen Vorteil. Der erste Hot-Spot bring 3 Punkte, schafft man es innerhalb des Spieles nochmals bekommt man schon 4 Punkte und anschließend 5. Das würde eigentlich unendlich weiter gehen, wenn da natürlich die Zeitbegrenzung nicht wäre.

    Am Optischen kann man also so gut wie nichts aussetzen, doch hat alles auch seine Grenzen, welche man hier vor allem in den Menüs gesetzt bekommt. Befindet man sich in der Team- bzw. auch Spielerauswahl, sprich an der Stelle, wo mal die drei Feldspieler auswählt, oder aber im Editor, machen sich lange Ladezeiten stark bemerkbar. Auch wenn die Menüwahl zu einer kleinen Ladepause führte, so konnte man dies ja noch ertragen, doch im Editor oder der besagten Spielerwahl ist es wirklich nervend. Man möchte mal schnell durch die Auswahl der Spieler einer Mannschaft scrollen, doch daraus wird dann nichts. Die Playstation 2 muss nach jedem Antippen der Richtung erst mal fast schon Ewigkeiten den nächsten Spieler laden. Das selbe gilt dann auch für die Teamwahl oder den Editor. Wenn man sich ein neues Gesicht aussucht, muss man erst mal warten bis dieses angezeigt wird. Vor allem beim Erstellen eines eigenen Spielers ist es recht unpassend und führt früher oder später nur dazu, dass man absolut keine Lust mehr hat, genau den Spieler zu entwerfen, den man eigentlich im Kopf hatte. Viel lieber nimmt man dann einfach das was man hat und damit basta. Eigentlich schade und auch verwunderlich, dass eben in diesen Menüs das Spiel solche Ladezeiten hat, während man sonst eigentlich schnell auf dem Spielfeld ist und dort das Geschehen flüssig abläuft.

    Immerhin kann der Sound hier recht gut überzeugen. Während in den Menüs passende Musikstücke den Spieler unterhalten, kann vor allem der Kommentator durch seine Sprüche und Kommentare den Spieler begeistern. Auch wird dieser selbst nach einer längeren Spielphase kaum eintönig und langweilig und unterstützt das Geschehen bestens. Hier hat man auf alle Fälle mal gute Arbeit geleistet!
    Dies setzt sich eigentlich auch in den Spielmodi fort. Denn eigentlich kann man sich gar nicht darüber beschweren, dass es kaum was zum Gamen gibt, Vorraussetzung hierfür ist aber, dass man alleine vor dem TV sitzt. Neben den angesprochenen Editor, in dem man seinen eigenen Spieler erstellen kann, bekommt man zwei unterschiedliche Turniere und natürlich den obligatorischen Schaukampf geboten. Wer nur mal schnell ein Spiel machen möchte, ist im Schaukampf zuhause. Einmal die Option gewählt, kommt man recht schnell in das eigentliche Spiel und kann den Ball ordentlich in die Körbe hauen. Denn hier muss man sich nur entscheide wie viele Spieler mitspielen möchten (mittels Multitap bis zu 6 Spieler möglich) und wer mit welcher Mannschaft spielt und welche Athleten letztendlich aufs Feld gehen - schon kann es losgehen. Leider ist dieser Modus, in dem man ein einziges Spiel machen kann, der einzige, welcher auch mit Freunden spielbar ist. Möchte man sich in ein Turnier begeben, muss man leider alleine antreten. Hier hätte man noch das normale NBA Jam Turnier, in dem man die aktuellen Mannschaften besiegen muss. Interessanter ist das Legend-Turnier, in dem man gegen richtige Legenden antreten muss. Insgesamt hat man 50 bekannte Basketballstars aus den letzen Jahrzehnten, welche bis in die 50er Jahre zurückreichen, in diesem Turnier integriert. Doch nicht nur dass man gegen die Oldies antreten muss, das Geschehen wird auch dementsprechend dargestellt. Angefangen bei einer schwarz/weiß Präsentation, über kleiner Arenen bis hin zur speziellen Kleidung und Haarpracht hat man an alles gedacht, was diese alten Zeiten in der NBA so ausgemacht haben. Somit wirkt dieser Modus auch noch vollkommen authentisch und bietet eine willkommene Abwechslung. Interessant ist auch, dass man nach jedem Spiel, egal ob es im Turnier oder im Schaukampf ist, eine bestimmte Menge an Punkte bzw. Geld bekommt, welches man in dem NBA Shop für Kleidung, neue Spielmodi (zum Beispiel Minispiele) oder auch neue Teams auf den Kopf hauen kann. Gerade diese Option verleiht den Spiel eine Langlebigkeit, wenn da halt nicht die schon oben genannten Schwächen wären.

    NBA JAM (PS2)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Eine recht gelungene Präsentation
    die sich auch von anderen Titeln den Genres abhebt
    Vor allem die Aktionen bezüglich der Dunks sind einfach atemberaubend und verwöhnen das Spielerauge
    Interessant ist auch das Legend-Turnier sowie die Möglichkeiten im Shop
    Viel zu lange Ladezeiten in den Menüs und bei der Auswahl von Spieler, Mannschaften oder Items
    Das Spiel hat einen viel zu hohen Schwierigkeitsgrad, welcher einem dem Spielspaß komplett verderben kann
    Zudem gibt es zu wenig Spielmöglichkeiten für Multiplayerfreunde
  • NBA JAM
    NBA JAM
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Release
    07.11.2003

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

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NBA JAM
NBA JAM im Gamezone-Test
Das Urgestein des Fun-Basketballs kehrte nun mit NBA Jam auf die Playstation 2 und auch der Xbox zurück. Acclaim schickt sich mal wieder an, den Thron zu besteigen und zeigt auch, wie der Hase in diesem Genre laufen soll.
http://www.gamezone.de/NBA-JAM-Spiel-15654/Tests/NBA-JAM-im-Gamezone-Test-989551/
07.11.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/02/TV2004022611090400.jpg
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