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  • NBA Live 2006 im Gamezone-Test

    Hat EA Sports seine Versprechen gehalten und endlich ein wirklich realistisches Basketballspiel abgeliefert?

    Weltstars wie Dirk Nowitzki, Veranstaltungen wie beispielsweise "NBA Basketball Challenge" und Abwandlungen wie Streetball haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass Basketball immer mehr Bedeutung in unseren Breitengraden gewann. Proportional dazu stieg natürlich auch das Interesse an Videospiel-Umsetzungen dieser Sportart, wobei sich ziemlich schnell herausstellte, dass hierbei vor allem "überzogene" Spiele mit einem unrealistischem Gameplay, wie etwa "NBA Street", sich erfolgreich auf dem Markt etablieren konnten. Auch dies war ein Grund dafür, weshalb der "NBA Live"-Reihe bisher ein eher actionlastiges Spielprinzip zugrunde gelegt wurde. So lange keine Konkurrenz vorhanden war, stellte dies auch kein Problem dar. Doch nach dem sich SEGA entschloss mit "NBA 2K" den Markt aufzumischen, musste auch EA umdenken. Simulation war angesagt und ansatzweise wurde bereits in "NBA Live 2005" versucht, hier Verbesserungen einzubauen. Doch um die kritische Spielergemeinde wirklich zu überzeugen war bzw. ist mehr von Nöten. Mit der aktuellen Version starten die kanadischen Entwickler einen neuen Versuch und versprechen im Vorfeld wieder enorm viel. Haben Sie es aber auch gehalten? Und vor allem sind es wirklich sinnvolle Änderungen / Erweiterungen um endlich ein realistisches Basketballspiel abzuliefern?

    Von Grafikbugs (PS2) und durchschnittlicher Optik (Xbox)

    NBA Live 2006 NBA Live 2006 Beginnen wir gleich mit dem wirklich enttäuschen Teil von "NBA Live 06": Die PS2-Version ist gerade so durchsetzt mit heftigen Fehlern in der grafischen Umsetzung. So laufen die Zwischensequenzen in dieser Version ausnahmslos nur mit heftigen "Rucklern" und weisen einen so genannten "Dopplungseffekt" (versetzt doppelt dargestellte Animationen) auf. Durch diese optischen Unzulänglichkeiten des Spiels werdet ihr relativ schnell auf die Variante "Abbruch per X-Taste" zurückgreifen, um nicht weiter von diesen gescripten Zwischensequenzen "gequält" zu werden. Da dies aber scheinbar noch nicht genug war, kann man sich auf der PS2 auch noch mit einem extremen Flimmern, welches sich besonders bei der Großaufnahme des Spielfeldes zeigt, auseinandersetzen. Mir ist absolut unverständlich, wie EA Sports eine solch dürftige technische Umsetzung für die Sonys Konsole überhaupt freigeben konnte. Davon unberührt ist die Xbox-Version, welche eine bessere, aber trotzdem nur durchschnittliche Optik bietet. So leidet auch diese Konvertierung etwa unter unscharfen Texturen, welche sich vor allem bei der Hintergrundgrafik - genauer bei den Zuschauern -, zeigen. Trotzdem gibt es auch positives in punkto Grafik sowohl für PS2, als auch für die Konsole von Microsoft zu vermelden. So wurden die Animationen teilweise wirklich extrem detailliert implementiert, was uns unter anderem etwa in den Genuss von extrem zahlreichen und abwechslungsreichen Dunk-Variationen bringt. Ebenso ist die Präsentation - Ausnahme sind natürlich die eingangs geschilderten PS2-Probleme - wirklich ansehnlich. So sind eine Unmenge absolut passender Zwischensequenzen geschaltet und während eines Spieles wird man umfassend mit Hilfe der zahlreichen, schön gezeichneten In-Game-Stats informiert. All dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem an der technischen Umsetzung der PS2-Version von "NBA Live 06" geschludert wurde, aber auch die Konvertierung für die Xbox ist nicht wirklich mit der nötigen Konsequenz entwickelt worden.

    Umfang vom Feinsten

    NBA Live 2006 NBA Live 2006 In punkto Spielmodi wird auch dieses Jahr wieder enorm viel geboten. Für die Neueinsteiger in die Serie gibt es die Möglichkeit sich über das Training und die Slum Dunk-Schule die Grundeigenschaften des Spiels anzueignen, was jedoch bedingt durch das sehr einsteigerfreundliche Gameplay - dazu kommen wir später noch genauer - nicht wirklich nötig ist. Steht euch schon grundsätzlich eher der Sinn nach tiefgängigeren Spielvarianten, dann bietet euch "NBA Live 06" unter anderem die Möglichkeit eine gesamte Saison oder nur die entscheidenden Playoffs nachzuspielen. Eher für den Spaß zwischendurch sind die Spielvarianten "Freestyle Challenge", was unter anderem ein 3 Punkte-Werfen im Splitscreen beinhaltet, sowie das absolut witzige "1 vs 1" (Einer gegen Einen) gedacht. Wer nur mit den Besten der Besten aus der amerikanischen Profiliga spielen will, der wählt im Menü das NBA All Star Weekend. Dieses besteht aus den vier Events Rookie Challenge, 3 Point Challenge, Slum Dunk Challenge und natürlich dem NBA All Star Game.

    NBA Live 2006 NBA Live 2006 Das Herzstück bleibt wie gehabt der fast unveränderte "Dynasty-Modus". Während der Inhalt absolut identisch zur Vorjahresversion ist, wurde in "NBA Live 06" der Aufbau bzw. die Menüführung neu und vor allem extrem umständlich gestaltet. Als besonderes Beispiel kann man hier das Mail- / PDA-System erwähnen, welches mit nur viel Zeit wirklich sinnvoll einzusetzen ist. Grundaufgabe innerhalb dieses Modus ist es immer noch, die Rolle des Generalmanagers eines vorher gewählten Teams einzunehmen und dabei die ihm aufgetragenen Aufgaben zu übernehmen. Die Tätigkeiten teilen sich wie gewohnt in einen Verwaltungs- und einen Spielbereich. Ersteres beschränkt sich auf so profane Dinge wie die Vertragsverhandlungen mit Spielern und das Stellenmanagement des Teampersonals, wie etwa die Suche eines Trainers oder Talentsuchers. Spielerisch hat man natürlich die volle Entscheidungsfreiheit, was Aufstellung der Mannschaft und taktische Einstellung betrifft. Besonders interessant ist auch noch, dass man die Entwicklung der eigenen Spieler durch Trainingslager und deren Schwerpunkte entscheidend beeinflussen kann. Insgesamt weist dieser Modus jedoch bei weitem nicht den Tiefgang auf, welchen man vielleicht erwarten könnte. Ziemlich schnell werdet ihr feststellen, dass man auch ohne größere Beachtung der sowieso ziemlich geringen Managertätigkeiten zu den nötigen Erfolgen kommen kann. Mehr oder weniger beschränkt sich der "Dynasty-Modus" dann doch wieder nur auf das Spielen der einzelnen Matches (immerhin pro Saison mehr als 80).

    Action vor Simulation

    NBA Live 2006 NBA Live 2006 Von EA im Vorfeld recht hervorgehoben wurde bezüglich des Gameplays das neue Feature "Freestyle-Superstars". Hinter diesem Begriff versteckt sich nicht mehr, als dass in "NBA Live 06" die unterschiedlichsten Spielertypen implementiert wurden, mit welchen spektakuläre Aktionen möglich sein sollen. So gibt es nun Playmaker, Highflyer oder Scorer, die entsprechend ihrer Ausrichtung bestimmte Moves mit Hilfe von wenigen Tastenkombinationen, die praktischerweise am Bildschirm angezeigt werden, ausführen können. Die absolut berechtigten Befürchtungen, dass dadurch die anderen Spieler etwas in den Hintergrund gedrängt werden könnten, sind wohl auch den Entwicklern klar geworden. Anders ist nicht zu erklären, dass sie nämlich auch ein besonderes Augenmerk auf das Teamplay gelegt haben. Dies bedeutet, dass nicht nur diese Starspieler und ihre besonderen Fähigkeiten ein Spiel entscheiden, nein auch das Kollektiv ist wichtig und der Einsatz von geschickten Steals, Korblegern oder schnellen Pässen kann des Öfteren zum Erfolg führen.

    NBA Live 2006 NBA Live 2006 Überhaupt ist die Steuerung sehr eingängig gestaltet und spektakuläre Aktionen gehen relativ schnell von der Hand bzw. vom Controller. Offensiv bedeutet dies, dass man ohne weiteres Tipp-Ins, Doppelpässe oder Alley-Oops ausführen kann, während man in der Defensive kein Problem damit hat, etwa Würfe zu Blocken oder Rebounds erfolgreich abzuschließen. Insgesamt kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass Electronic Arts weniger den Realismus, sondern mehr den Spielspaß in den Vordergrund rücken wollte. Unterstützt wird dies auch durch die relativ hohe Spielgeschwindigkeit, welche teilweise auch der Grund für zu hektisches Aktionen ist. All dies führt dazu, dass einige Kombinationen etwas komisch aussehen und so im "wirklichen" Basketball wohl nicht vorkommen würden. Auch bei "NBA Live 06" ist die implementierte KI besonders hervorzuheben. Selbst in den niedrigen Schwierigkeitsstufen verhalten sich die CPU-gesteuerten Gegenspieler ziemlich fehlerfrei, was sich vor allem an ihrer Treffer- / Wurfquote und in der recht aggressiven Verteidigung zeigt. Zwar haben die eigenen Mitspieler ein durchweg gutes Stellungsspiel, trotzdem fehlt es ihnen teilweise an der nötigen Agilität, was sich besonders in der Defensive zeigt.

  • NBA Live 06
    NBA Live 06
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    29.09.2005

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

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NBA Live 06
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http://www.gamezone.de/NBA-Live-06-Spiel-24622/Tests/NBA-Live-2006-im-Gamezone-Test-990449/
17.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/08/TV2005080916054800.jpg
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