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  • NFL Fever 2003: An jedem verdammten Sonntag... - Leser-Test von panic

    NFL Fever 2003: An jedem verdammten Sonntag... - Leser-Test von panic Nachdem sich American Football besonders in den Vereinigten Staaten seit jeher großer Popularität erfreut, steigt das Interesse auch in europäischen Gefilden stetig an. Aus dieser Tatsache scheint auch die Spieleindustrie großen nutzen zu ziehen, und so geschah es, dass auch Microsoft mit "NFL Fever 2002" ein Jahr zuvor den Einstieg ins Football-Geschäft wagte. Was dabei herauskam war ein mehr oder minder solides Spiel, dass der Konkurrenz - wie die jährlich erscheinende "Madden NFL"-Serie - jedoch noch lange nicht das Wasser reichen konnte. Mit "NFL Fever 2003" startete Microsoft nur ein paar Monate später erneut einen Versuch. Ob es diesmal wohl besser geklappt hat?

    Kurze Regelkunde:
    Titel mit dem NFL-Prefix scheinen in vielen Redaktionen das blanke Entsetzten hervorzurufen. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass sich so kaum jemand mit den Regeln des Spiels wirklich auseinander setzten möchte - sie haben den Ruf äußerst schwierig zu sein, was sich laut Meinung vieler Zocker negativ auf das Gameplay auswirkt. Ein leider sehr verbreitetes Gerücht, dass wie ich finde ungerechtfertigt ist.
    Das Spielprinzip ist eigentlich ganz einfach: zwei Mannschaften zu je elf Spielern versuchen das "Ei" - einem ovalen, spitzzulaufenden Spielball ähnlich dem Rugby - über die gegnerische Grundlinie (der Endzone) zu bringen. "Touchdown" wird diese Möglichkeit zu Punkten genannt und gibt sechs Punkte. Alternativ kann man den Ball per "Field-Goal", ähnlich einem Elfmeter, durch zwei Torstangen befördern, was wiederum drei Punkte liefert (der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass es noch weitere Score-Möglichkeiten gibt, die ich an dieser Stelle nicht anführen möchte). Im Gegensatz zum Fußball werden zwei komplett spezialisierte Blöcke, je nach Spielsituation auf das Spielfeld geschickt: die "Offense", als ballbesitzende Seite der beiden Mannschaften, kümmert sich um den Raumgewinn der durch Pässe oder Laufwege erzielt wird. Die "Defense" hingegen, hat als Ziel die Verteidigung des Raumes und Eroberung des Balls, welche auf zwei Arten geschehen kann: verliert der Ballträger den Ball bevor der Spielzug zuende ist und bekommt ihn ein Spieler der gegnerischen Mannschaft zu fassen, so wird dies "Fumble" genannt was der verteidigenden Mannschaft erlaubt eine Offensive zu starten. Als zweite Möglichkeit der Balleroberung steht die sogenannte "Interception": hier fängt ein Verteidiger den Ball in der Luft ab und kann diesen in die gegnerische Endzone tragen. Um jedes "Yard" wird erbittert gekämpft.
    Soviel zur groben Regelstruktur mit der ihr als Laie das Spiel schon einmal in Angriff nehmen könnt.

    Das Hauptmenü des Spiels wurde sehr übersichtlich gestaltet und schon zu Beginn fällt auf: "NFL Fever 2003" präsentiert sich sehr großzügig:
    Die "Practice"-Option hilft, eure Kenntnisse hinsichtlich Strategie und Handling, sei es im freien Training oder im Trainingslager zu verbessern. Spielzüge werden im sogenannten Spielbuch aufgeführt. Per Tastendruck werden diese im Spiel ganz einfach angewandt. Lernt das Spielbuch und ihr gewinnt das Spiel! Wie es sich für jedes anständige Sportspiel gehört, könnt ihr euch im "Single Game" nach belieben austoben: mit bis zu drei menschlichen Gegenspielern oder gegen die KI - hier gewinnt ihr allerdings keinen Blumentopf.
    Einen besonders großen Blumentopf könnt ihr jedoch im Saisonmodus gewinnen. Hier gilt es, eine komplette Saison in der National Football League, kurz NFL, möglichst erfolgreich zu bestreiten. Natürlich wurden alle Lizenzen bezüglich Teams und Stadien gekauft um den Realitätsgehalt möglichst hoch einzustufen. Abschließend steht dementsprechend ein ganz besonderer Event als Krönung der Saison an: der "Super Bowl". Sollte euch Ruhm und Ehre nicht genug Belohnung für den erfolgreichen Abschluss einer Saison sein, so helfen möglicherweise die drei Dutzend Teams oder fünf Stadien die es freizuspielen gibt weiter. Die Saison könnt ihr aber auch auf eine ganz besondere Art und Weise absolvieren, denn neben dem eigentlichen Spiel wurde außerdem ein umfangreicher Saisonmanager integriert. Hier bleiben keine Wünsche offen: neben Spielertransfers und dem Player-Editor, kann man sich außerdem eigene Trickots kreieren und selbst Stadien gestalten! Die Saison wird wie gewohnt per Zufallsgenerator simuliert. Selbstverständlich könnt ihr natürlich alle Ergebnisse und Statistiken der laufenden und vergangenen Saison mitverfolgen. Die aufstrebenden Sport-Manager kommen also voll auf ihr Kosten. Bei einem so umfangreichem Spiel kommt natürlich auch die Xbox-Live-Funktion zum tragen. Abonnenten haben die Möglichkeit ihre Fähigkeiten online in aller Welt zu messen. Spielertransfers und Matches werden so global ermöglicht!

  • NFL Fever 2003
    NFL Fever 2003
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Microsoft
    Release
    28.10.2002
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NFL Fever 2003
NFL Fever 2003: An jedem verdammten Sonntag... - Leser-Test von panic
http://www.gamezone.de/NFL-Fever-2003-Spiel-24995/Lesertests/NFL-Fever-2003-An-jedem-verdammten-Sonntag-Leser-Test-von-panic-1001865/
27.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/10/nflfever2003.jpg
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