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  • NGT: Next Generation Tennis - US Open - Ballwechsel zum Abgewöhnen - Leser-Test von pineline

    NGT: Next Generation Tennis - US Open - Ballwechsel zum Abgewöhnen - Leser-Test von pineline Tennisspiele gibt es ja eigentlich schon seit grauer Vorzeit, doch nur sehr selten gibt es wirklich ein brauchbares geschweige denn richtig gutes Videospiel aus diesem Genre zu bestaunen. "Next Generation Tennis" für die Playstation 2 macht da leider auch keine Ausnahme, dies will ich gleich vorwegnehmen, denn nur mit viel Wohlwollen kann man das uns präsentierte Filzball-Dreschen noch als durchschnittlich bezeichnen, selbst ausgehungerte Tennisfans werden dies früher oder später (eher früh) einsehen müssen. Was zunächst verheißungsvoll beginnt, entpuppt sich dann doch leider als überaus enttäuschend, was vor allem auf dicke Fehler bei der Spieltechnik zurückzuführen ist. Denn was bringen einem die teuren Originallizenzen und eine nette Präsentation, wenn es beim Spielverlauf an sich hapert? Ziemlich wenig natürlich. Dass ein Mehrspielermodus die Langzeitmotivation beziehungsweise den Unterhaltungsfaktor etwas hoch halten möchte, ist zwar völlig okay, doch auch hier reicht es allenfalls für wenige Wochen, dann verstaubt diese PS2-DVD ganz sicher (wahrscheinlich für immer) irgendwo in einer Ecke.

    Anfangs macht das Ganze noch einen interessanten Eindruck, erwarten uns doch in "Next Generation Tennis" eine erstaunlich große Anzahl an Spielmodi. Ob Trainingsmodus, Freundschaftsmatch gegen den Computer, Mehrspielermodus im Einzel oder Doppel, Arcade-Minispiele oder der erfreulich umfangreiche Karrieremodus als Kernstück, beklagen wird sich in dieser Hinsicht wohl niemand von uns. Tennisfans erfreuen sich an (halbwegs) realen Abbildern von männlichen Tennisprofis wie Kiefer oder Kuerten, bei den Frauen sieht es seltsamerweise etwas anders aus, denn hier gehen ausnahmslos "No-Names" an den Start beziehungsweise kannte ich keine von ihnen. Na egal, daran soll es schließlich nicht scheitern. Abgesehen von den eben erwähnten zahlreichen Spielmodi, die an sich selbsterklärend sein dürften und die ich demzufolge nicht im Detail zu erläutern brauche, steht der Karrieremodus sicherlich im Vordergrund. Hier geht es natürlich in erster Linie darum, einen "Nobody" der Weltrangliste möglichst weit nach vorne bringen zu können. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall, im Trainingsmodus sämtliche Schlagvarianten wie Aufschlag, Top-Spin, Slice, Lob, Stoppball, Passierschlag und Überkopfball zu perfektionieren, um in der Folgezeit der hartnäckigen Konkurrenz Paroli bieten oder besser gesagt, diese in ihre Schranken weisen zu können. Erworbene Erfahrungspunkte investieren wir in die Fähigkeiten unserer Spielfigur und pirschen uns somit nach und nach (hoffentlich) immer weiter nach oben in Richtung Spitze der Weltrangliste.

    Der Spielverlauf macht schnell deutlich, dass es sich eher um eine unkomplizierte Arcade-Variante als um eine besonders ernsthafte Simulation handelt, hundertprozentig genau mit dem Realismus nimmt es dieses Tennisspiel nicht. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, zumal uns die Präsentation nicht derart enttäuscht wie es oft bei anderen Tennisspielen der Fall ist. Die Figuren sind groß (genug), ansprechend animiert und sehen auch bei näherem Anschauen nicht unrealistisch eckig aus, noch nicht einmal die Mimik der Spieler wirkt so leblos wie oft bei anderen Genre-Konkurrenten. Die Hintergründe bieten zwar nicht gerade eine Fülle an Details, doch dies ist bei Tennisspielen ja eher so üblich, schließlich spielt sich das Geschehen zu 99% auf dem Platz ab. Ähnliches gilt auch für den Soundtrack, der traditionsgemäß bei dieser Art von Videospielen keine besondere Rolle spielt. Auf dem Platz soll schließlich während des Ballwechsels absolute Ruhe herrschen und kein Hintergrundgedudel vorhanden sein, lediglich das Publikum darf ruhig einmal ein bisschen mehr mitgehen, je nachdem natürlich, was sich gerade auf dem Platz abspielt. Was die Außengeräusche betrifft, wird uns zwar nichts Überragendes aber immerhin Grundsolides geboten, insgesamt sind sowohl Grafik als auch Sound noch als durchschnittlich zu bezeichnen. Daran liegt es also nicht, dass ich Euch dieses Tennisspiel alles in allem leider nicht empfehlen kann.

  • NGT: Next Generation Tennis - US Open
    NGT: Next Generation Tennis - US Open
    Publisher
    Wanadoo
    Developer
    Carapace
    Release
    05.2002
    Leserwertung
     
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    Aktuelles zu NGT: Next Generation Tennis - US Open

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NGT: Next Generation Tennis - US Open
NGT: Next Generation Tennis - US Open - Ballwechsel zum Abgewöhnen - Leser-Test von pineline
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24.04.2006
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